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Uni Lübeck ehrt herausragende Forscher

Lübeck: Mit einem breiten Themenspektrum finden an der Universität zu Lübeck exzellente Forschung und Lehre auf nationalem und internationalem Niveau statt. Dies belegen die akademischen Preise der Universität, die für die Jahre 2020 und 2021 bei einer Feierstunde im Kolosseum am MIttwochabend vergeben wurden. Im vergangenen Jahr musste die Preisverleihung aufgrund der Coronapandemie ausfallen.

Die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. med. Gabriele Gillessen-Kaesbach, begrüßte die Teilnehmenden herzlich. Im Anschluss gab es ein Grußwort des Bürgermeisters Jan Lindenau. Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Klotz sprach als Vorstand der Alumni, Freunde und Förderer der Universität zu Lübeck e. V.

Der Otto-Roth-Preis, der von der Sektion Medizin als Promotionspreis vergeben wird, geht für das Jahr 2020 an Dr. rer. hum. biol. Nele Assmann von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie. Sie wurde für ihre Promotion „Moderatoren der Wirksamkeit von CBASP im Vergleich zu Supportiver Psychotherapie bei Patienten mit persistierender depressiver Störung – eine multizentrische, randomisiert kontrollierte Studie“ ausgezeichnet. Die Laudatio hielt PD Dr. med. Philipp Klein.

Für das Jahr 2021 geht der Otto-Roth-Preis an Dr. med. Elias Rawish aus der Medizinischen Klinik II. Er wurde für seine Promotion mit dem Titel „Die Prävention einer Diät-induzierten Adipositas durch den AT1-Rezeptorblocker Telmisartan ist mit einer verminderten Lipotoxizität im Hypothalamus assoziiert“ geehrt. Die Laudatio hierzu wurde von Prof. Walter Raasch gehalten.

Anschließend wurde der Bernd-Fischer-Preis vergeben. Es handelt sich hierbei um den Promotionspreis der Sektionen Informatik/Technik und Naturwissenschaften. Für das Jahr 2020 geht er an Dr. rer. nat. Max Bannach vom Institut für Theoretische Informatik und seine Arbeit: „Parallel Parameterized Algorithms“. Die Laudatio hielt Prof. Dr. rer. nat. Till Tantau.

Für das Jahr 2021 wurde Dr. rer. nat. Robert Creutznacher vom Institut für Chemie und Metabolomics geehrt. Seine Arbeit trägt den Titel: „On the interaction of Norovirus Capsid Proteins with Glycans and Bile Acids“. Die Laudatio hielt Prof. Dr. rer. nat. Thomas Peters.

Mit dem Wissenschaftspreis der Universität, gefördert durch Perfood, wird die Veröffentlichung zum Thema Long Covid „The SARS-CoV-2 main protease Mpro causes microvascular brain pathology by cleaving NEMO in brain endothelial cells“ geehrt. Ausgezeichnet wurden die Erstautorin und Erstautoren Dr. rer. nat. Jan Wenzel, Josephine Lampe und Dr. rer. hum. biol. Helge Müller-Fielitz. Die Laudatio kam von Prof. Dr. med. Christine Klein.

Den Renate-Maaß-Forschungspreis für das Jahr 2020 erhält Dr. rer. nat. Malte Wöstmann vom Institut für Psychologie I für seine Arbeit „Aufnahme und Verarbeitung akustischer Signale“. Die Laudatio hielt Prof. Dr. rer. nat. habil. Jonas Obleser. Für 2021 wurde PD Dr. med. Anna Cirkel von der Klinik für Neurologie ausgezeichnet. Ihre Arbeit „Der Einfluss der Schilddrüse auf die Gehirnstruktur und auf höhere Hirnfunktionen“. Als Laudator sprach Prof. Dr. med. Norbert Brüggemann.

Anschließend wurde der Universitätslehrpreis verliehen. Unter dem Motto „Theoretische Praxis oder praktische Theorie?!“ wurde für das Jahr 2020 Dr. med. Maria Raili Noftz vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie für ihr Blockpraktikum „Soziale und Evidenzbasierte Medizin“ ausgezeichnet. Laudatorin war Anke Timmann vom Dozierenden-Service-Center der Universität.

Für das Jahr 2021, unter dem Motto „Interaktion in der Online-Lehre“, bekam PD Dr. phil. Sarah Jessen von der Klinik für Neurologie für ihre Lehre im Fach „Sozialpsychologie“ die Auszeichnung. Juliana Wiechert, Leiterin des Dozierenden-Service-Centers, hielt die Laudatio.

Die Veranstaltung wurde von dem Duo Emi Adomakoh (Gesang) und Sven Alexander Rieper (Klavier) musikalisch begleitet.

Die Uni ehrte die herausragenden Forscher der Jahre 2020 und 2021 im Kolosseum. Foto: Uni Lübeck

Die Uni ehrte die herausragenden Forscher der Jahre 2020 und 2021 im Kolosseum. Foto: Uni Lübeck


Text-Nummer: 148614   Autor: Uni   vom 25.11.2021 um 14.02 Uhr

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