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Gabriela Schröder in den Ruhestand verabschiedet

Lübeck: Archiv - 30.11.2021, 12.15 Uhr: Gabriela Schröder, die langjährige Kaufmännische Geschäftsführerin der "Lübecker Museen" hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Die studierte Volkswirtin und Sozialökonomin startete ihre berufliche Laufbahn 1971 als Finanzbeamtin in Lübeck. In ihrer 15-jährigen Tätigkeit ist es Gabriela Schröder auch in den schwierigen finanziellen Zeiten der Stadt gelungen, ein wirtschaftlich solides Fundament für den Museumsverbund zu schaffen.

Nach ihrem Studium, für das sie 1990 ihren Beamtenstatus aufgab, übernahm sie die Verwaltungsleitung der neu eröffneten Musik- und Kongresshalle (MuK). Als langjähriges SPD-Mitglied engagierte Gabriela Schröder sich aktiv in der Kommunalpolitik und war für ihre Heimatstadt Anfang der 1990er Jahre als Gesundheitssenatorin aktiv.

Mit der Gründung des Museumsverbundes "die Lübecker Museen" im Jahr 2006 wechselte sie von der MuK zu den Museen und übernahm die kaufmännische Verantwortung für den Verbund. Zusammen mit dem Leitenden Direktor Prof. Dr. Hans Wißkirchen entwickelte sie den Museumsverbund zu einem Erfolgsmodell in Schleswig-Holstein.

Zu Beginn ihrer Arbeit für die Museen stand zunächst die Modernisierung der Häuser, insbesondere die attraktivere Gestaltung der Eingangsbereiche und der Ausbau der Museumsshops, im Fokus. Viele weitere Maßnahmen sollten folgen, darunter umfangreiche und kostenintensive Projekte wie etwa die Modernisierung und konzeptionelle Neugestaltung des St. Annen-Museums, die ab 2008 insgesamt fünf Jahre dauerte und mit der Eröffnung des neuen "Museumsquartiers St. Annen" Anfang 2013 abgeschlossen wurde.

Insgesamt wurden für die Projekte der Museen seit 2006 über 15 Millionen Drittmittel von der Bundes- und Landesregierung, von Stiftungen, Sponsor und privaten Spender eingeworben. Über 300 Ausstellungen konnten dank dieser Mittel in den 15 Jahren realisiert werden, darunter die "Anders Zorn"-Ausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus, die Präsentation der "Deutschen Bilder" aus der Sammlung Würth, die Retrospektive zu Natalia Gontscharowa in der Kunsthalle oder die Stadtprojekte "Lübeck 1500" und "875 Jahre - Lübeck erzählt uns was".

Der Leitende Direktor der "Lübecker Museen" Hans Wißkirchen ist der Ansicht, dass Gabriela Schröder ein "Glücksfall für die Lübecker Museen" war, denn "ohne ihr Wirken wäre die erfolgreiche Arbeit des Lübecker Museumsverbundes überhaupt nicht möglich gewesen. Sie hat mit ihrem strategischen Weitblick und ihrer vorausschauenden Haushaltsführung die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Museen ihre Ausstellungen, Veranstaltungen und Forschungsleistungen all die Jahre erbringen konnten. Ich habe all die Jahre mit ihr sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet und in dieser Zeit ihre Verlässlichkeit, aber auch ihre Kreativität schätzen gelernt. Ihr Weggang ist eine Zäsur in der Geschichte der Lübecker Museen"

Gabriela Schröder hat die Modernisierung und konzeptionelle Neugestaltung  des St. Annen-Museums vorangetrieben.

Gabriela Schröder hat die Modernisierung und konzeptionelle Neugestaltung des St. Annen-Museums vorangetrieben.


Text-Nummer: 148702   Autor: Lübecker Museen/Red.   vom 30.11.2021 um 12.15 Uhr

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