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SPD: Lübeck ist bei smarter Steuerung von Verkehr ganz vorne

Lübeck: Archiv - 30.11.2021, 14.53 Uhr: Thomas Losse-Müller, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Schleswig-Holstein, informierte sich vor Ort über die Lübecker Leitstelle Verkehrsfluss. Bürgermeister Jan Lindenau sowie Bausenatorin Joanna Hagen stellten im Rahmen des Termins die neue Software ROADS sowie die neue Organisationseinheit Stabsstelle Verkehrsfluss und Geo-Services vor.

Im Mittelpunkt der Live-Präsentation stand die künftig durch digitale Unterstützung optimierte Baustellenkoordination der Hansestadt Lübeck. „In der Stadt der Zukunft sind digitale Infrastruktur und innovative Mobilitätskonzepte untrennbar miteinander vernetzt. Daher freut es mich besonders, Thomas Losse-Müller die digitale Verkehrsplanung und -steuerung der Zukunft in Lübeck vorstellen zu können. Wir nutzen Echtzeitdaten des Verkehrs und Langzeitdaten aus der Planung von Bauvorhaben, um den optimalen Verkehrsfluss sicherzustellen“, so Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck.

Eine Vielzahl von Aufgaben, die unmittelbar Auswirkungen auf den Straßenverkehr der Hansestadt haben, nimmt die Stadtverwaltung selbst wahr. Die Verkehrsteilnehmer sind von Eingriffen im Rahmen von Baumaßnahmen stark betroffen. Um die Belastungen so gering wie möglich zu halten, ist aufgrund etlicher Baumaßnahmen deren effektive Koordinierung erforderlich. Vor dem Hintergrund der auch in Zukunft anstehenden, umfangreichen Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie der Bemühungen um eine nachhaltige Mobilität hat die Hansestadt bereits eine Leitstelle Verkehrsflussmanagement eingerichtet.

Thomas Losse-Müller zeigte sich von der Vorstellung angetan: „Lübeck ist bei der smarten Steuerung von Verkehren in Schleswig-Holstein ganz vorne dabei. Hier kann man sehen, was schon jetzt möglich ist. Das volle Potential entfaltet sich aber erst, wenn wir die Planung mit den anderen Kommunen verschränken. Das ist die Aufgabe des Landes. Eine von mir geführte Landesregierung wird eine digitale Plattform bereitstellen, die von allen Kommunen für Baustellen- und Verkehrsplanung genutzt werden kann. Für die Metropolregion ist wichtig, dass wir zudem auch Hamburg einbinden.“

Bild ergänzt Text

Im Anschluss der Präsentation informierten Jan Lindenau und Joanna Hagen im Rahmen einer Baustellenbegehung Thomas Losse-Müller über den Neubau der Bahnhofsbrücke, die als bestes Beispiel für eine koordinierte Baustellenplanung dient und den Verkehrsfluss verbessern soll. Brücken- und Straßensanierungen im öffentlichen Raum sind unvermeidbar mit temporären Verkehrseinschränkungen verbunden. Jede Baumaßnahme hat dynamische Auswirkungen und verändert den Verkehrsfluss im Stadtgebiet. Nicht nur die Baumaßnahmen sondern auch die Umleitungsstrecken müssen aufeinander abgestimmt werden. Daher liegt die große Herausforderung bereits in der Planung und Koordinierung der einzelnen Maßnahmen.

Der Neubau erfolgt in drei Bauabschnitten und begann im Frühjahr 2021. Bis dato wurde bereits ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Gründungsarbeiten für den östlichen Brückenteil, die entlang der Gleise in drei Abschnitten durchgeführt werden, haben begonnen. Die Verkehrsfreigabe ist für Herbst 2024 geplant.

Thomas Losse-Müller informierte sich Bürgermeister Jan Lindenau und Bausenatorin Joanna Hagen über die digitale Baustellenplanung.

Thomas Losse-Müller informierte sich Bürgermeister Jan Lindenau und Bausenatorin Joanna Hagen über die digitale Baustellenplanung.


Text-Nummer: 148714   Autor: SPD   vom 30.11.2021 um 14.53 Uhr

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