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Sozialminister Garg wirbt für stärkere Inklusion

Lübeck: Archiv - 07.12.2021, 15.23 Uhr: Zum Abschluss der bundesweiten Aktionswoche für Menschen mit Behinderung haben Sozialminister Heiner Garg und Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, heute, am 7. Dezember, auf die besondere Situation von arbeitslosen Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht.

Minister Garg betont: "Das Ziel, ein selbstbestimmtes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen, betrifft alle Lebensbereiche, und dabei insbesondere auch die Arbeitswelt. Aktuell gibt es in Schleswig-Holstein rund 4.900 arbeitslose Menschen mit Handicap, von denen viele besonders engagiert und qualifiziert sind. Deshalb möchte ich die Betriebe ermutigen: Geben Sie noch mehr arbeitslosen Menschen mit Handicap eine Einstiegschance. Personalverantwortliche, die – aus welchen Gründen auch immer – bislang noch Vorbehalte oder Unsicherheiten empfinden, empfehle ich: Nutzen Sie die vielfältigen Beratungs- und Förderangebote des Integrationsamtes und der Integrationsfachdienste des Landes Schleswig-Holstein, die neben den regionalen Arbeits­agenturen und Jobcentern zentrale Ansprechpersonen bei allen Fragen rund um dieses Thema sind."

Auch RD-Chefin Haupt-Koopmann hob hervor: "Angesichts der schon vorhandenen oder absehbaren Fachkräfteengpässe in einzelnen Branchen sehe ich in der Gruppe der arbeitslosen Menschen mit Handicap ein Potenzial, das - trotz zahlreicher positiver Beispiele - noch stärker genutzt werden sollte. Das wünsche ich mir vornehmlich von den 1.487 Betrieben in Schleswig-Holstein, die ihre Pflichtarbeitsplätze nicht mit schwerbehinderten Menschen besetzt haben und stattdessen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Sie möchte ich davon überzeugen, dass nicht diese Zahlung, sondern die Einstellung eines motivierten Arbeitslosen mit Behinderung eine Investition in die Zukunft ist. Bedenken Sie, dass 53,8 Prozent von ihnen in Schleswig-Holstein eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen, bei allen Arbeitslosen sind es 43,6 Prozent."

Sie wolle daher jeden Arbeitgeber ermutigen, sich bei den regionalen Arbeitgeberservice-Teams zu melden und die vielfältigen Förderangebote - von Eingliederungszuschüssen über die behindertengerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen bis hin zur unterstützten Beschäftigung - zu nutzen. "Wir, die Arbeitsagenturen und Jobcenter, stehen mit Rat und Tat zur Seite."

Sozialminister Heiner Garg möchte auf die Situation von arbeitslosen Menschen mit Behinderung aufmerksam machen.

Sozialminister Heiner Garg möchte auf die Situation von arbeitslosen Menschen mit Behinderung aufmerksam machen.


Text-Nummer: 148832   Autor: SozMi. SH   vom 07.12.2021 um 15.23 Uhr

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