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Stadt: Schnellweg für Radler behindert Autos kaum

Lübeck: Archiv - 12.12.2021, 18.50 Uhr: Am 7. Juni hat der Bauausschuss der Bürgerschaft über den Radschnellweg auf der Ratzeburger Allee diskutiert. SPD und CDU haben beantragt, vor weiteren Schritten die Auswirkungen auf den gesamten Verkehr zu untersuchen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Die Verwaltung erwartet keine Probleme.

Für die Umsetzung eines Radschnellweges müssen Fahrspuren auf der Ratzeburger Allee weichen. Dadurch könnte es zu Staus und Ausweichverkehr kommen, befürchten die Politiker. Das sieht die Bauverwaltung nicht. Nach ihrem Verkehrsmodell werden rund acht Prozent der Autos, das sind 1600 Fahrzeuge pro Tag, auf andere Strecken ausweichen. Davon werden rund 220 Autos den Mönkhofer Weg nutzen, der Rest wird über die neue B207 und anschließend über die Kronsforder Allee oder die Berliner Allee ausweichen.

Die Stadtverwaltung geht außerdem davon aus, dass einige Autofahrer auf das Rad umsteigen werden. Die genauen Effekte werden ab erst Mitte 2022 vorliegen. Bis dahin wird ein neues Verkehrsmodell vorliegen, das auch kleinräumige Betrachtungen erlaubt.

Optimistisch macht die Bauverwaltung die umgestaltete Moislinger Allee. Die sollte ursprünglich vierspurig ausgebaut werden, entstanden sind aber nur zwei Fahrspuren mit einem Mittelstreifen, der zum Abbiegen oder als Querungshilfe für Fußgänger genutzt wird. Das funktioniere gut. Das Modell könne man auf die Ratzeburger Allee übertragen.

Keine Probleme sieht die Stadt bei der Anfahrt für Rettungswagen auf der Anfahrt zur Uni-Klinik. Auf der Ratzeburger Allee werde es zwei überbreite Fahrstreifen oder eine Mittelspur geben. Damit sei das Überholen möglich. "Grundsätzlich sind auch auf zweispurigen Straßen Überholvorgänge durch Rettungswagen möglich", so die Verwaltung.

Die Stadtverwaltung erwartet keine signifikante Verschlechterungen für den Autoverkehr durch den Bau des Rad-Schnellweges. Foto: STE/Archiv

Die Stadtverwaltung erwartet keine signifikante Verschlechterungen für den Autoverkehr durch den Bau des Rad-Schnellweges. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 148937   Autor: VG   vom 12.12.2021 um 18.50 Uhr

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