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Zwischenbilanz: 4G-Verfügbarkeit in SH bei 98 Prozent

Schleswig-Holstein: Archiv - 13.12.2021, 11.48 Uhr: Die vor zwei Jahren vom Land mit den großen Mobilfunkbetreibern angeschobene Investitions-Offensive zum Ausbau des Funknetzes zeigt Wirkung. Wie Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz heute, am 13. Dezember, mit den Konzernspitzen von Telekom, Telefónica, Vodafone sowie 1und1 erläuterte, verfügten nur noch 1,7 Prozent der Landesfläche über kein Telefonnetz im 2G-Standard.

Die Haushaltsabdeckung beim reinen Telefonie-Netz liege hingegen inzwischen bei 100 Prozent. Als besonders erfreulich bezeichnete es Buchholz mit Blick auf mobiles Internet, dass die 4G-Verfügbarkeit hinsichtlich der Landesfläche – über alle Anbieter gerechnet – aktuell bei 98,02 und hinsichtlich der Haushalte bei nahezu 100 Prozent (99,99 %) liege. "Damit nehmen wir weiter die Spitzenposition unter den Flächenländern ein", so Buchholz.

Die Versorgung mit dem hochleistungsfähigen 5G-Standard (unter Einsatz von sogenanntem "Dynamic Spectrum Sharing"), liege nach Angaben von Ministerium und Mobilfunkkonzernen aktuell bei 68 Prozent der Landesfläche und bei 85 Prozent aller Haushalte. "Vor diesem Hintergrund kann ich nur sagen: Im Kampf gegen die Funklöcher war 2021 trotz Krisenmodus ein sehr gutes Jahr", so Buchholz. Bei der Haushaltsabdeckung mit 2G (GSM/Telefonie) lägen alle Netzbetreiber jeweils inzwischen über 99,6 Prozent. Und auch die Versorgung der Haushalte mit 4G (LTE/Daten) erreiche pro Anbieter inzwischen mindestens 98,5 Prozent – ein Anstieg um knapp drei Prozentpunkte binnen des letzten Jahres.

"Wir kommen also endlich in einen Bereich, in dem kaum noch weiße Flecken in der LTE-Versorgung zu finden sind. Das zeigt sich nicht zuletzt bei den Markterkundungsverfahren, die die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes für Gebiete in Schleswig-Holstein gestartet hat. Förderverfahren, um weiße Flecken zu schließen, werden hierzulande kaum noch gebraucht", sagte Buchholz. Damit rücke vor allem der 5G-Ausbau in den Fokus. Damit der Ausbau auf der Erfolgsspur bleibt, werde laut Buchholz das Land in Zusammenarbeit mit dem schleswig-holsteinischen Breitband-Kompetenzzentrum (BKZ.SH) vor allem bei drei Faktoren weiterhin unterstützen: der Bereitstellung von Gebäuden und Liegenschaften der öffentlichen Hand zur Aufstellung von Funkmasten, einheitlichen Mietbedingungen sowie einer Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.

Minister Buchholz erinnerte daran, dass schon heute angesichts der bundesweit herausragenden Glasfaserversorgung in Schleswig-Holstein besonders gute Voraussetzungen für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung im Land bestünden. "Der weiterhin stark steigende Bandbreitenbedarf auch im Mobilfunk benötigt zwingend eine glasfaserbasierte Anbindung der Mobilfunkantennen – nicht nur für 5G." Vor dem Hintergrund der starken Quote von 58 Prozent anschlussfähiger Hausadressen in Schleswig-Holstein sehe er erhebliches Potenzial, die Quote der mit Glasfaser angeschlossenen Sendeanlagen weiter zu erhöhen. Bereits jetzt seien in Schleswig-Holstein von den 2.770 aktiven Sendeanlagen fast 1.200 mit Glasfaser angeschlossen.

Die Investitions-Offensive zum Ausbau des Funknetzes zeigt Wirkung.

Die Investitions-Offensive zum Ausbau des Funknetzes zeigt Wirkung.


Text-Nummer: 148947   Autor: WiMi SH/Red.   vom 13.12.2021 um 11.48 Uhr

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