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Röttger: Unverständnis für 3G-Regel bei Schülern

Lübeck: Archiv - 21.12.2021, 16.11 Uhr: In den Schulferien müssen auch Schüler, die Busse und Bahnen nutzen, einen Corona-Test vorlegen, falls die nicht geimpft oder genesen sind (wir berichteten). Die Lübecker Landtagsabgeordnete Anette Röttger (CDU) kritisiert dieses Vorgehen.

Zu den bundesrechtlichen Regelungen der ÖPNV-Nutzung sagt die Lübecker CDU-Landtagsabgeordnete Anette Röttger:

(")In meinem Wahlkreis stößt die durch die neue Ampelkoalition in Berlin bundesrechtlich geregelte ÖPNV-Nutzung insbesondere bei Familien mit mehreren Kindern in der Altersgruppe unter 12 Jahren auf großes Unverständnis. Der Unmut ist berechtigt, denn in diesen Familien ist und kann trotz einer hohen Impfbereitschaft in den Weihnachtsferien noch nicht jedes Kind vollständig geimpft sein.

Das Bundesrecht verlangt, dass nicht vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler zur ÖPNV-Nutzung in den Ferien einen anerkannten Test vorlegen müssen, der nicht älter als 24 Stunden alt ist.

Während sich in Schleswig-Holstein bereits in den Herbstferien für Schülerinnen und Schüler weitreichende Ausnahmeregelungen für die Erfüllung der 2G Standards bewährt hatten, lässt die neue Bundesregierung für den ÖPNV keine derart landesweit unterschiedlichen Ausnahmen mehr zu.

Das ist sehr misslich für die Familien und die Kinder. Es kann doch nicht sein, dass das „Mama-Taxi“ die Kinder zunächst täglich zur Teststation fahren muss, damit diese Kinder dann anschließend den ÖPNV nutzen dürfen, um Freunde zu besuchen oder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Familienfreundliche Politik geht deutlich besser. Die Ampelkoalitionäre in Berlin hätten sich in dieser Frage vorher einen klugen Rat aus Schleswig-Holstein einholen sollen.(")

Anette Röttger kritisiert die Regelung für den Öffentlichen Personennahverkehr.

Anette Röttger kritisiert die Regelung für den Öffentlichen Personennahverkehr.


Text-Nummer: 149095   Autor: CDU/red.   vom 21.12.2021 um 16.11 Uhr

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