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Impfpässe: Lübecker Polizei gründet Ermittlungsgruppe

Lübeck: Archiv - 22.12.2021, 12.11 Uhr: Die Anzahl der Straftaten im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen ist im Bereich Lübeck in den letzten Wochen stark gestiegen. Deswegen richtet die Polizeidirektion Lübeck eine gesonderte Ermittlungsgruppe ein, um die Fallbearbeitung zu bündeln und Straftaten konsequent zu verfolgen.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Lübeck haben einen Schwerpunkt auf die konsequente Ahndung und Verfolgung von Straftaten im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen gelegt. "Jede einzelne Tat wird unter Ausschöpfung der möglichen rechtlichen Mittel verfolgt", sagt Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. "Personen, die sich einen gefälschten Impfpass verschafft und diesen gegebenenfalls auch bereits verwendet haben, werden auf die Möglichkeit hingewiesen, durch eine Selbstanzeige Reue zu zeigen und zu dokumentieren, dass eine weitere Verwendung der gefälschten Urkunde nicht mehr erfolgen wird."

Den Apothekern wurden von der Präventionsstelle der Landespolizei Handlungsanweisungen und Prüfpunkte an die Hand gegeben. Der Impfpass wird von ihnen genauestens auf Fälschungsmerkmale untersucht. Im Zweifel wird die ausstellende Arztpraxis oder das ausstellende Impfzentrum kontaktiert. "Das Risiko, bei der Erstellung eines digitalen Impfzertifikates in den Apotheken erwischt zu werden, hat sich dadurch deutlich erhöht", so Jana Reuter vom Landespolizeiamt. "Jeder Fall wird durch die Apotheker konsequent zur Anzeige gebracht."

Und ein weiterer Hinweis des Landespolizeiamtes: "Betrüger nutzen Daten, die in sozialen Netzwerken verbreitet werden, beispielsweise abgebildete Chargennummern des Impfstoffes oder die Gesundheitsdaten, um Impfpässe zu fälschen und diese im Netz zum Verkauf anzubieten. Daher veröffentlichen Sie keine Bilder von Ihrem Impfausweis in den sozialen Medien und melden Sie Angebote oder Anzeigen von gefälschten Impfausweisen der Polizei und dem Netzwerkbetreiber."

Symbolbild.

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Text-Nummer: 149105   Autor: PD Lübeck/LPA/red.   vom 22.12.2021 um 12.11 Uhr

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