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Lübecker Arbeitsmarkt: Mehr Arbeitslose zum Jahresende

Lübeck: Archiv - 04.01.2022, 10.22 Uhr: Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt angestiegen und zum Vorjahr weiter zurückgegangen. In der Hansestadt Lübeck waren im Dezember 2021 8.346 Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosigkeit stieg um 90 (1,1 Prozent) zum Vormonat an, ging aber im Vergleich zum Vorjahr um 1.139 (12,0 Prozent) zurück.

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat und fiel um 1,0 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 7,2 Prozent. 2.130 Arbeitslose wurden bei der Arbeitsagentur im Rechtskreis des SGB III ("Arbeitslosengeld I") betreut, 9 (0,4 Prozent) mehr als im November 2021 und 968 (31,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter Lübeck (Rechtskreis SGB II, "Hartz IV") waren im Dezember 2021 6.216 Arbeitslose gemeldet, das waren 81 (1,3 Prozent) weniger als im Vormonat und 171 (2,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Bild ergänzt TextGrafik: Agentur für Arbeit Lübeck

"Trotz der saisonbedingten Entlassungen waren Ende Dezember 3.200 Arbeitnehmende weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als noch zu Jahresbeginn. Insbesondere in den Sommermonaten hat der Arbeitsmarkt an Fahrt aufgenommen und die Arbeitslosigkeit liegt die letzten beiden Monate weit unter dem Vor-Corona-Niveau. Damit starten wir aus einer stabilen Lage in das neue Jahr. Die aktuelle Pandemie-Entwicklung sowie Lieferengpässe bremsen einige Branchen aus. Dennoch werden Fachkräfte weiter verstärkt gesucht und ich gehe von einer steigenden Personalnachfrage im Frühjahr aus, wenn sich das Virus jahreszeitlichbedingt wieder zurückzieht. Verfügbare Arbeitskräfte sind heute spürbar knapper als noch vor Jahren und aufgrund der demografischen Entwicklung werden die Fachkräfteengpässe noch zunehmen. Neben der gezielten Einwanderung müssen alle potenziellen Arbeitskräfte im Inland gewonnen werden und Fachkräfte entwickelt werden, zum Beispiel durch die Weiterbildung geringqualifizierter Menschen, die Aktivierung der Stillen Reserve oder die Integration geflüchteter Menschen. Digitale sowie ökologische Transformationen und Strukturwandel machen ein lebenslanges Lernen unabdingbar" so Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck. Dusch weiter: "Mit Blick auf die Fachkräfteprobleme haben Betriebe ein großes Interesse daran, ihre Mitarbeitenden zu halten und nutzen eher die Kurzarbeit als sich schnell von Personal zu trennen. Kurzarbeit hat gerade in der Pandemie einen großen Stabilisierungsbeitrag geleistet. Dafür haben wir 2021 alleine in Lübeck und Ostholstein mehr als 107 Millionen Euro an Kurzarbeitergeld und Sozialversicherungsbeiträgen gezahlt."

Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 13.422 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 421 (3,2 Prozent) mehr als im Vormonat und 2.057 (13,3 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen stieg um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat und ging um 0,9 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 6,1 Prozent zurück.

Die Arbeitslosenquote stieg saisonbedingt leicht an.

Die Arbeitslosenquote stieg saisonbedingt leicht an.


Text-Nummer: 149270   Autor: Agentur für Arbeit/red   vom 04.01.2022 um 10.22 Uhr

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