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Fackenburger und Krempelsdorfer Allee werden zweispurig

Lübeck - St. Lorenz Nord: Die Stadt startet einen neuen Verkehrsversuch. Ab Mai erhalten Fackenburger und Krempelsdorfer Allee kombinierte Fahrrad- und Busspuren. Für die anderen Verkehrsteilnehmer bleibt ein Fahrstreifen pro Richtung. Dafür wird das Linksabbiegen - außer an Ampeln - verboten. Der Versuch soll sechs bis zwölf Monate dauern.

Bild ergänzt Text

„Das ist ein großer Schritt für unsere Stadt hin zu einer zukunftsgewandten Mobilität“, erklärt Bausenatorin Joanna Hagen. „Die Neuordnung ist eine Chance, allen Verkehrsteilnehmern einen sicheren und komfortablen Verkehrsraum zu gewähren, Lärm zu mindern und unsere beschlossenen Klimaziele zu erreichen.“

Umweltsenator Ludger Hinsen ergänzt: „Die Fackenburger Allee eignet sich besonders für einen Versuch, zumal dort die Probleme von der Lärm- über die Umweltbelastung bis hin zum belästigenden und ordnungswidrigen Parken besonders augenfällig sind. Der Versuch wird uns helfen, dauerhafte Lösungen zu entwickeln.“

Die Änderungen

· Der motorisierte Individualverkehr wird auf eine von bisher zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung beschränkt.

· Die jeweils rechte Fahrspur wird als Radfahrstreifen markiert. Per Beschilderung wird auf dieser Spur auch der Linienbusverkehr zugelassen.

· Das Linksabbiegen ist auf dem gesamten Streckenabschnitt von der Krempelsdorfer Allee / Stockelsdorfer Straße bis zur Bahnhofsbrücke sowie auf einmündenden sogenannten Rippenstraßen untersagt. Ein Linksabbiegen ist nur bei signalisierten Kreuzungen zugelassen. Dadurch werden Rückstaus vermieden, der Verkehrsfluss erhöht.

· Vorhandene Radwege werden durch Schilder und/oder Piktogramme zusätzlich als Gehwegflächen ausgewiesen, so dass mehr Raum für Fußgänger entsteht. Gleichzeitig können die neu gewonnenen Flächen dann zum Beispiel für gastronomische Angebote oder zusätzliches Grün genutzt werden.

· Das Be- und Entladen auf der Fahrbahn oder dem Radfahrstreifen ist untersagt. Ladezonen werden für einen begrenzten Zeitraum geschaffen, um dort ansässige Betriebe zu unterstützen. Das Parken ist hier nur noch nachts erlaubt.

E-Mail-Kontakt für Bürger

Zur Kontaktaufnahme wird zeitnah die E-Mail-Adresse verkehrsversuch@luebeck.de eingerichtet. Bürger können auf diesem Weg ihre Fragen rund um das Projekt stellen und Auskünfte erhalten.

„Schon im Zuge des laufenden Vorhabens zum Neubau der Bahnhofsbrücke haben wir festgestellt, wie wichtig eine direkte Kommunikation mit allen Betroffenen ist. Mit der Umsetzung des Verkehrsversuchs Fackenburger Allee wollen wir diesen Weg fortsetzen und transparent, regelmäßig und proaktiv über das Vorhaben sprechen. Der Verkehrsversuch ist eine große Chance für Lübeck. Doch nur, wenn wir alle Betroffenen erreichen, kann das Projekt ein Erfolg werden“, so Bausenatorin Hagen.

Fackenburger und Krempelsdorfer Allee bekommen Fahrradspuren. Foto: Oliver Klink, Grafik: Hansestadt Lübeck

Fackenburger und Krempelsdorfer Allee bekommen Fahrradspuren. Foto: Oliver Klink, Grafik: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 149356   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 10.01.2022 um 17.14 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Marco Fiebelkorn

schrieb am 10.01.2022 um 17.53 Uhr:
Die Busse hinter den Radfahrern auszubremsen ist genial. Ironie aus.

Tobias Möller

schrieb am 10.01.2022 um 18.07 Uhr:
Wie kommt man denn bitte auf solche Ideen ?

Diese Straßen sind doch jetzt schon mit dem normalen Verkehrsaufkommen überlastet.

Das wird sich bestimmt nicht bessern, indem man 2 Fahrspuren wegnimmt.

Was kommt denn als nächstes ?

Vielleicht sollte man mal überlegen, ob durch solche Fehlversuche und vorsätzliche Planungsfehler nicht mit voller Absicht aus rein ideologischen Gründen großer Schaden angerichtet wird, und in wie weit solche Leute, die soetwas herbeiführen, auf der richtigen Position sitzen.

Hauptverkehrsadern sind nunmal keine Flanier- und Bummelmeilen. Als nächstes werden Autobahnen zu Spielstraßen gemacht oder was ?

Als ob man als Berufskraftfahrer in Lübeck nicht schon genug schikaniert und benachteiligt wird.

Rettich

schrieb am 10.01.2022 um 18.24 Uhr:
Die StVO hat von den Beteiligten aber niemand gelesen? Eine FahrSPUR ist etwas, was ein Fahrzeug im Schnee hinterlässt. Gemeint sind hier wohl eher FahrSTREIFEN, der ja ziemlich eindeutig als der Raum definiert ist, den ein mehrspuriges Kraftfahrzeug zur ungehinderten Fortbewegung benötigt.

Busse und Radfahrer auf einem Fahrstreifen? Ich bin gespannt, wie oft Busse dann entgegenkommenden (!) Radfahren ausweichen müssen.

Verbot des abbiegen nach links, um den Verkehrsfluss zu beschleunigen? Wenn alles so bleibt, wie es ist, muss nichts nach einer Entschleunigung wieder beschleunigt werden.

Klimaziele sollen dadurch erreicht werden? Wäre es hierfür nicht sinnvoll, zunächst die Verkahrszeichenanlagen verkehrsgerecht zu schalten?

Simon

schrieb am 10.01.2022 um 18.43 Uhr:
Das sind großartige Nachrichten! Eine längst überfällige Maßnahme und zumindest die Einrichtung der Busspuren ist schon vor Jahrzehnten geplant gewesen aber leider nie umgesetzt worden.

Und an alle die darüber schimpfen und jammern werden, lebt damit und fährt Bus oder Fahrrad. Die 3 km sind keine große Distanz und auch die Innenstadt wird davon mal wieder nicht sterben. Schaut nach Kopenhagen, der hier oft herbeigeredete Untergang wird nicht eintreten.

Autofahrer

schrieb am 10.01.2022 um 18.49 Uhr:
Alles schön und gut, habe auch nichts gegen diese Veränderung. Es ist aber schon bekannt wie weit sich der Verkehr schon jetzt im Berufsverkehr in Richtung Lindenplatz zurück staut oder? Dann kann man von Verkehrsfluss nicht mehr sprechen, wenn der Verkehr die Kreuzung Schönböckener Straße/Fackenburger Allee blockiert (möglicherweise bis auf die Autobahn). Und zugleich ist es schon jetzt schwer aus der Straße Dornbreite links in die Krempelsdorfer Allee abzubiegen. Das wäre bei dieser Veränderung dann quasi unmöglich, weil 90% der Autofahrer nur an sich denken und diese dann nicht reinlassen.

Sebastian Berger

schrieb am 10.01.2022 um 18.56 Uhr:
Ich habe noch nie gesehen, dass das Verbot des Linksabbiegens eingehalten wurde, wenn nur eine durchgezogene Linie vorhanden ist. Gerade am Kaufhof scheint es niemanden zu interessieren, das man dort nicht links abbiegen darf. Dort ist auch nur eine Spur pro Richtung und es wird der ganze Verkehr aufgehalten, nur weil einer links auf einen Parkplatz von Merlin & Co fahren möchte. Da sollte man generell kleine durchgezogene Hindernisse installiert werden, wie beispielsweise in der Marlistr./Schlutuper Str. am Kaufhof.

Wollen mal sehen, ob die Sicherheit von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen schnell ans Ziel zu kommen gewährleistet ist.

Sven Sommer

schrieb am 10.01.2022 um 18.56 Uhr:
Da bin ich zu blöd für.... Also dadurch das man nicht links abbiegen darf , passen jetzt alle Autos auf ein Fahrstreifen, so einfach ist das Warum ist das nicht schon überall auf der Welt so , links abbiegen verboten und nie wieder Stau .....Hört sich gut an....mich irritiert das die Hansestadt Lübeck auf diese Idee gekommen ist .....

K.-H. Kutschner

schrieb am 10.01.2022 um 18.59 Uhr:
Der verkehrsplanerische Wahnsinn kennt in Lübeck keine Grenzen!

Ludwig

schrieb am 10.01.2022 um 19.11 Uhr:
Diese Stadt ist krank.......

Manfred Vandersee

schrieb am 10.01.2022 um 19.35 Uhr:
Wieder ein „Verkehrsversuch“ der Immobilitätspolitik, wo das Ergebnis wieder feststeht. Lübeck büßt durch inkompetente Verkehrspolitik wieder einmal an Attraktivität ein und Staus werden zunehmen!

Straßennutzer

schrieb am 10.01.2022 um 19.36 Uhr:
Schwachsinn! Zu bestimmten Zeiten staut es sich bereits jetzt schon...

Also kann man sich schon einstellen das der Lindenplatz zu Stoßzeiten (durch Rückstau) nicht befahrbar ist?

Wer sitzt da eigentlich in der Verkehrsplanung???

Radler

schrieb am 10.01.2022 um 19.37 Uhr:
Als Radler, Fu0gänger und ÖPNV Nutzer finde ich diesen Verkehrsversuch klasse und hoffe, dass er sich verstetigt.
Gleich zu Anfang sei gesagt, dass das Totschlagargument, das Einsatzfahrzeuge dann im Stau stehen würden nicht zählt. Wie schon in zahlreichen anderen Städten kommen so Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei im Einsatz durch die durchgehende Busspur wunderbar voran. Wahrscheinlich sogar besser wie jetzt im Berufsverkehr. Aus die Busse würden weniger im Stau stehen.
Aber was noch viel wichtiger ist, Fußgänger, und Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhl und Rollatoren erhalten mehr Platz. Weiter kommt es auch für Radler und Fußgänger, aber auch zwischen Radler und Autofahrern zu weniger Konflikten. Aktuell muss ich in der Fackenburger auf dem Rad, auf dem, größenteils, viel zu schmalen Radweg aufpassen auf Fußgänger, welche unvermittelt den Radweg kreuzen um an die Ampel, zu ihren Fahrzeug etc. zu gelangen. Auch haben PKWss aktuell wenn sie von einer der kleinen Seitenstraßen auf die Fackenburger Allee einmünden wollen, gar keine andere Wahl, als den kreuzenden Radweg zu blockieren, da sie sonst nicht sehen können, ob sie einmünden können. Hinzukommt, das der Radweg aktuell an einigen Stellen nicht zu zu schmal sondern auch unübersichtlich ist, z.B. durch Litfaßsäulen. Auch Bushaltestellen bieten Konfliktpotential. Wenn ich mit dem Rad auf der Busspur fahren kann, habe ich nicht nur mehr Übersicht, sondern werde vom einmündenden Verkehr auch eher wahrgenommen. Nicht zu vergessen das ich langsamere Radler dann endlich relativ Gefahrlos überholen kann. Sollte ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinhorn von hinten kommen, mache ich selbstverständlich zügig Platz, .

Lebenslustig

schrieb am 10.01.2022 um 19.47 Uhr:
Noch mehr Stau's sind vorprogrammiert. (...) aber zum Glück sind ja bald Wahlen

Lebenslustig

schrieb am 10.01.2022 um 19.47 Uhr:
Noch mehr Stau's sind vorprogrammiert. (...), aber zum Glück sind ja bald Wahlen

Michael

schrieb am 10.01.2022 um 19.50 Uhr:
Diese Nachricht könnte auch am 1. April in der Zeitung stehen.

Alle fahren dann mal in eine Richtung und an der nächsten Ampel wird gewendet.

Jeder Bürger der sein Grundstück mit dem Auto verlassen will fährt nach rechts bis zur nächsten Ampel. Die Umwelt wird sich freuen.

Alle Geschäfte in diesen Straßen werden dann ja verstärkt von den Fahrradfahrern leben müssen und auch der Lieferverkehr muss ja zukünftig ohne 2. Fahrbahn und Parkstreifen auskommen.

Über die Aufstellung von E-Ladesäulen auf Parkstreifen brauchen wir uns dann ja nicht zu unterhalten.

Nico

schrieb am 10.01.2022 um 19.50 Uhr:
Das Problem mit den Falschparkern wird gelöst, indem die Parkfläche reduziert wird? Genial. Warum ist bloß niemand vorher auf diese Idee gekommen?

Zack, und wieder ist eine Umfahrung der Bahnhofsbrücke weg. Statt durch die Schwartauer Allee fahre ich jetzt durch die Friedhofsallee und Fackenburger Allee, um dann die Meierbrücke zu nutzen. Der Weg wird wohl ab Beginn des Testes nicht mehr funktionieren 😥.

Al bundy

schrieb am 10.01.2022 um 19.53 Uhr:
(...) an langer Hand geplant setzt man dem stockenden Verkehr rund um die eh verstopfte lohmühle noch einen drauf.
Kann man gegen sowas nicht Verfügungen erzwingen ,klagen ?????????
Verkehrswende würde hier völlig missverstanden und die Busse brauchen hier gar keine bussspur da ja jederzeit 2fahrstreifen zur Verfügung stehen und der Buss notfalls ausweichen könnte. (...)

Anwohner

schrieb am 10.01.2022 um 20.00 Uhr:
So ein genialer Unfug kann auch nur Menschen einfallen, die die Fackenburger Allee noch nie gesehen haben.
Verkehrsfluß verbessern durch Einschränken der Fahrspuren? Genial!
Verkehrsfluß verbessern durch Verbot von Linksabbiegern? Genial! (führt doch nur zu größeren Umwegen)
Parkplätze wegnehmen an einer Straße, an der es jetzt schon jeden Abend schwierig ist überhaupt einen Platz zu finden? Genial! Die Nebenstraßen wird es freuen. Nicht, dass dort aktuell irgendwo Platz wäre.
Busse und Radfahrer auf dieselbe Spur. Genial! Die Busse wirds freuen.
Neu gewonnene Flächen können für die Gastronomie genutzt werden? Genial! Bei der Masse an Gastronomie hier...

Florian

schrieb am 10.01.2022 um 20.12 Uhr:
Was bin ich froh dort nicht oft lang zu müssen. Das wird die nächste Staufalle. Man sieht doch schon wie es sich mit nur einer Spur an der Bahnhofsbrücke staut.
Und hat sich schon mal einer der Pappnasen die Schwartauer Landstraße im Bereich Tremser Teich angesehen? Da ist doch auch dauernd Stau.
Und die ganzen Anwohner die nicht nach links abbiegen dürfen? Hat jemand hier mal ausgerechnet wieviele km die dadurch extra fahren müssen? Ob man da noch von Umweltschutz sprechen kann?

Gregor

schrieb am 10.01.2022 um 20.15 Uhr:
Die Verkehrsführungen und Entscheidungen diesbezüglich kann man in Lübeck nur als eine riesige Muppet-Show bezeichnen.Das alles ist für die Bürger und Gäste unerträglich.Schade ade schönes Lübeck.

Klugscheißer

schrieb am 10.01.2022 um 20.34 Uhr:
Und sonst alles in Ordnung bei der Verkehrsbehörde?
Unglaublich (...)!

Ludwig

schrieb am 10.01.2022 um 20.40 Uhr:
@Simon
In Kopenhagen stimmt aber auch das Drumherum. In Lübeck gibt es keine anständige Möglichkeit den Verkehr, dem Aufkommen entsprechend, vorbeizuleiten. Man muss immer irgendwie durch die Stadt und durch diese hi..verbrannte Maßnahme entstehen an anderer wieder grössere Staus mit noch längerer Wartezeit und noch mehr Abgasen. Gut, man könnte dann diese Strassen für den Verkehr sperren und so lange umleiten, dass man über Bad Schwartau und Sereetz von Stockelsdorf aus zum Kaufhof fährt.

Fakt ist, dass es jedes Jahr mehr Autos gibt, da hilft es auch nicht auf Krampf den Autoverkehr zu behindern und zu hoffen das dann mehr "umsteigen".

Und dann immer Kopenhagen .... bla bla Amsterdam ..... bla bla.... Weltweit wird am Ausbau der Verkehrsnetze gearbeitet um dem Aufkommen gerecht zu werden. Nur in Lübeck nicht. Da MUSS es einfach verhindert werden, dass Autos auf den Strassen fahren.

Bruno Bär

schrieb am 10.01.2022 um 20.43 Uhr:
(...)
Jetzt also die nächste Straße in der man künstlich einen Stau kreieren will.
Wie lächerlich. Dieser ideologisch verblendete Wahnsinn muss endlich wieder aufhören.
Auch hier wird sich zeigen. Das Auto ist das Verkehrsmittel der Gegenwart und der Zukunft. Alternativlos

Else Blume

schrieb am 10.01.2022 um 20.53 Uhr:
Oh, dass wird fein. Ladezonen - genau das Richtige für die riesigen Transporter, die die ansässigen Autohäuser beliefern. Und wenn dann noch der Krankenwagen/Notarzt durch möchte...aber Hauptsache, die vielen Fußgänger haben mehr Platz. Welche Fußgänger? Die gnubbeln sich doch erst vor der Bahnhofsbrücke.

Ich hab Spaß

schrieb am 10.01.2022 um 20.53 Uhr:
Die Fahrbahnen bitte mit durchgezogen Markierungen versehen. Bin gespannt, wie lange es dauert bis die Fahrpläne der Busse derart aus dem Ruder laufen, dass der Busverkehr zusammenbricht.
Das nicht links Abbiegen ist der größte Unsinn. Demnach müsste stadteinwärts über den Lindenteller ein U-Turn gemacht werden. Stadtauswärts fällt mir gerade nicht ein, wo ein solches Manöver machbar ist.
Und dann ist da noch der Flyer zum Neubau der Bahnhofsbrücke.
Sollte das alles so auf Dauer umgesetzt werden, dann frage ich mich, warum die Bahnhofsbrücke mit 3!!! Fahrbahnen je Richtung gebaut wird? Ach ja Fahrradwege werden dort auch noch extra gebaut.

Klaus

schrieb am 10.01.2022 um 21.00 Uhr:
Warum eine gerade noch funktionierende Infrastruktur nicht einfach so lassen, wie sie ist? Wer hat denn Probleme mit dem Jetzt-Zustand?
Es ist nicht alles schlecht, was früher einmal gut war.

Schmidt

schrieb am 10.01.2022 um 21.25 Uhr:
Haben wir heute den 1. April? Wer hat bloß diese (...) eingestellt?

Stockelsdorfer

schrieb am 10.01.2022 um 21.33 Uhr:
Mal wieder ein Schildbürgerstreich der Lübecker Stadtverwaltung, oder handelt es sich um einen verfrühten Aprilscherz? Letzteres wäre zu hoffen!
Dieses Vorhaben ist mal wieder ein Beweis dafür, dass Einstein Recht hatte: Die Dummheit der Menschen ist unendlich. ARMES Lübeck!

Waldemar Wagner

schrieb am 10.01.2022 um 21.54 Uhr:
.
Liebe Leute, was ist los? - Ihr habt diesen Irrsinn doch selbst gewählt.
Es geht hier nicht um sinnvolle Verkehrsführung, Umweltschutz oder die Interessen der Radfahrer und ÖPNV Nutzer.
Das Ganze ist Teil der schon vor einigen Jahren eingeleiteten ökosozialistischen Transformation.
Hier soll ganz einfach den Mitbürgern, die sich das Fahren mit dem Auto leisten können und wollen der Spaß verleidet werden.
Umverteilung und Gleichmacherei im Sinne der Grundideen des Sozialismus sind hier die treibende Kraft.

Die aktuell agierenden politischen Akteure im Bund, im Land und in der Stadt Lübeck lassen bei Ihren Entscheidungen einen wichtigen Umstand völlig außer Acht.
Der Mensch, dem man etwas wegnimmt, der wird wenn er kann, sich das ihm fehlende oder etwas anderes gleichwertiges wieder zurückholen.
Möglicherweise wird er sich sogar an den Mitgliedern der Gesellschaft die er als begünstigte dieser Entwicklung sieht rächen wollen.

Falls sich dies so entwickelt, wird es dem Teil der Gesellschaft der begünstigt werden sollte am Ende schlechter gehen.

Das war schon immer so - und wird auch immer so bleiben!

Also Leute, lasst Euch nicht vor den Karren irgendwelcher Ideologien spannen.
Macht Eure Kreuze in der Mitte - nicht zu weit links, nicht zu weit rechts und bitte auch nicht in der grünen Ecke!
.

Mr. B.

schrieb am 10.01.2022 um 22.41 Uhr:
@Waldemar Wagner

👏👏👏👍👍


Astrein auf den Punkt gebracht!

Boyd Lice

schrieb am 10.01.2022 um 22.41 Uhr:
Ich bin zwar selbst kein Autobesitzer sondern Radfahrer aber ich kann nicht anders als der Ansicht zu sein das die Verantwortlichen jetzt komplett wahnsinnig geworden sind.
In beiden Alleen gibt es brauchbare Radwege und wenig Fußgänger. Wozu dann das ganze?
Und wenn dann mit dem Auto nicht links in die Straße in die man muss abbiegen darf, wie kommt man dann an sein Ziel? Mit dreimal rechts abbiegen und 4 km Umweg ?
Ideologischer Irrsinn

Jens Kähler

schrieb am 10.01.2022 um 22.52 Uhr:
Ich wohne seit über 10 Jahren an der Fackenburger Allee ...
Als ich soeben den Artikel gelesen habe , dachte ich nur ...das kann nur ein Scherz sein ....Ich muss Stadteinwärts ständig links in die Sadowastrasse ..und dies produziert dank rechtem Streifen definitiv keinen Rückstau..ich weiss nur eins , der Versuch wird richtig zu Stau führen , wenn die ganzen Autos von der Lohmühle auf die Einspurige Fackenburger Allee wollen .. , und entgegen 🤣🤣 das klappt ja jetzt schon kaum ..Abgesehen davon das Sämtliche Seitenstraße wie Sadowa , Wickide und Adler sowie Brokestrasse im Verkehrschaos versinken...Sorry ..Wer sich das einfallen lassen hat , ist entweder ein Radfahrer oder hat (...)
Von der Baustelle Bahnhofsbrücke mal ganz Abgesehen...dadurch Herrschst jetzt schon am Lindenplatz das reinste Chaos ...ich bin echt Sprachlos..ich kann für Lübeck nur hoffen das dies ein schlechter Witz ist .....!!!!!!

Ludwig

schrieb am 10.01.2022 um 23.27 Uhr:
Am besten stattet man die Verkehrsplaner wieder mit Tafeln und Kreide aus. Mit moderner Technik scheinen die nicht umgehen zu können.

Jens Dieter Friedrichs

schrieb am 10.01.2022 um 23.39 Uhr:
@ Al bundy

Zitat:
(...) an langer Hand geplant setzt man dem stockenden Verkehr rund um die eh verstopfte lohmühle noch einen drauf.
Kann man gegen sowas nicht Verfügungen erzwingen ,klagen ?????????

Zitat Ende:

@ Al bundy

Könnte es sein, dass Sie sich erhoffen einen ,,dummen,, zu finden der los läuft , um Klage einzureichen, weil Sie hier gerne solch ,,kluge,, Sprüche ablassen, ohne nur im Geringsten selbst die Arbeit machen zu wollen, oder weil Sie selbst gar keine Chance sehen auf Erfolg?? 😂

Es ist schon immer interessant wie hier alle Heimschreibtischttäter hier ihre Kommentare in die Tasten hauen, ohne jegliche Expertise, aber nie auf die Idee kommen, sich selbst politisch zu engagieren, um selbst mal zu erleben, wie schwer es ist, für seine Vorschläge Mehrheiten zu finden und diese dann auch noch gegen alle Hobby,,Experten,, zu erläutern und den Mut zu haben, das auch auszuhalten.

Deutschland Land der ,,Hobbyexperten,, doch keiner hat den (...) in der Hose fachliche Eigenprojekte zu imitieren und zu zeigen wie er es besser kann, angeblich!!

Deutschland das Land der Nörgler, ohne selbst nur irgend etwas besser zu können!!

Traurig ihr zum größten Teil anonymen Klugscheißer, ohne Expertise!!

Bewerbt euch und macht es besser!!
Ach, da war ja was, plötzlich keiner mehr da, der es tut! 👍😂

Und jetzt herbei ihr Dauernörgler ohne Expertise, zerfleischt meinen Beitrag! 😉

Rettich

schrieb am 11.01.2022 um 04.32 Uhr:
@ ich hab Spaß:

"Das nicht links Abbiegen ist der größte Unsinn. Demnach müsste stadteinwärts über den Lindenteller ein U-Turn gemacht werden. Stadtauswärts fällt mir gerade nicht ein, wo ein solches Manöver machbar ist."

Stadtauswärts gibt es 2 Lösungen: Über Reinsbeker Straße, Arfrader Straße und Friedhofsallee zurück in die Krempelsdorfer Allee. Da freuen sich die Anwohner. Die zweite Lösung wäre: Rein nach Stockelsdorf und dann über Ahrensböker Straße, Marienburgstraße und Segeberger Straße zurück nach Lübeck.

Ökologisch alles sehr wertvoll...

Kurt Sawolny

schrieb am 11.01.2022 um 05.54 Uhr:
Busse und Radfahrer auf einer Spur. Und das nennt sich Beschleunigung im ÖPNV?
Das wird den Stresslevel der Fahrer nur noch erhöhen. Die tun mir schon jetzt leid.
Ich dachte, der Sinn einer Busspur bedeutet freie Fahrt ohne Hindernisse um schneller als mit dem PKW an das Ziel zu kommen?
Und nun setzt man den Bussen Radfahrer vor die Nase, wie im Mönkhofer Weg, wo kein Bus mehr pünktlich ist.

Bürger aus HL

schrieb am 11.01.2022 um 07.00 Uhr:
Die Fahrzeugmenge wird man wohl nicht durch weniger Fahrspuren reduzieren. Die gleiche Menge an Fahrzeugen auf weniger Fahrfläche erzeugt Stau. Ob der dann leider ist? Wenn dann vorraussichtlich viel Stau erzeugt wird steigt bestimmt auch das Verhalten der Autofahrer beim ständigen Warten. Dann werden Verhaltensweisen zunehmen, die zu Gefährdungen führen. Radwege sind bereits vorhanden und offensichtlich nicht überlastet. Fusswege auszubauen ist eine Idee für Bereiche in denen auch viel Fussverkehr herrscht. Den habe ich in den genannten Straßen noch nie übermäßig entdecken können. Falschparker in den genannten Straßen habe ich Verkehrsbehindernd ebenfalls noch nie gesichtet. Maximal einen Transporter zur Lieferung. Das ist vielleicht nicht ganz zulässig aber Dinge des täglichen Lebens über dass sich Autofahrer wirklich nicht beschweren. Fraglich bleibt der Nutzen und der Ursprung der Idee. Wenn über die Stockelsdorfer Straße ausgewichen wird dann warte ich auf die ersten Meldungen der Feuerwehr, die es nicht leichter haben wird von der dortigen Station wegzukommen. Fast habe ich Mitleid mit denen, die solch eine Planung anstoßen.Unsere demografische Entwicklung zeigt, dass immer mehr Menschen älter sind. Da brauchen wir nun Radwege? Und die Busse werden in HL, so empfinde ich es jedenfalls, sehr gut von den Autofahrern verkehrstechnisch vorgelassen. Ein Gedanke über ein Cleveres Busnetz, mit dem man nicht immer über den ZOB fahren muss, wenn man einen benachbarten Stadtteil wechselt wäre ein Anreiz. Eine Querverbindung Mönkhofer Weg zum Hochschulstadtteil. Die Versuche sind nicht zu verstehen. Das Motiv unergründlich. Planer kommen wohl von außerhalb oder haben mit deren Konsequenzen keine Berührung.

HorstLetzter

schrieb am 11.01.2022 um 07.23 Uhr:
@Rettich:

Die RASt haben Sie aber schon gelesen oder? Fahrspuren sind ein klar definierter Begriff. Siehe auch die Grafik am Anfang des Artikels.
Die Fahrstreifen finden Sie eher in Ihrem Schlüppa.

Es wird doch eindeutig als Modellversuch kommuniziert. Wenn’s nicht klappt, wird der aktuelle Zustand wieder eingeführt und fertig.

Jörn Gerdes

schrieb am 11.01.2022 um 07.31 Uhr:
Also das halte ich als Radfahrer für keine gute Idee. Busse und Fahrräder auf einer Spur das ist doch lebensgefährlicher Unsinn. Die Busse, die ja eigentlich beschleunigt werden sollen, werden ausgebremst und die Radfahrer fühlen sich durch die großen Busse bedrängt, so geht entspanntes Fahrradfahren mit Sicherheit nicht. In anderen Städten geht man immer mehr zu baulich getrennten Radwegen über und das ist auch das, was die Mehrheit der Radfahrer wünscht. Es gibt diverse bessere Möglichkeiten, als diese unsinnige Verkehrsführung, die wären allerdings wahrscheinlich teurer in der Umsetzung. Da es vom Bund aber zurzeit jede Menge Fördermittel für Radverkehrsprojekte gibt, sollte das wohl nicht das Problem sein. Die geplante Lösung bringt für alle Verkehrsteilnehmer nur Nachteile, bitte neu Planen! Ich bin nur froh, dass ich in der Gegend selten unterwegs bin.

Fbn

schrieb am 11.01.2022 um 07.35 Uhr:
@Simon: In New York gibt es U-Bahnen, die im Minutentakt fahren und mich von A nach B bringen. Was bringt mir diese Aussage jetzt hinsichtlich des absolut hirnverbrannten "Versuchs" der Selbstprofilierung einiger Stadtbediensteten in einer Stadt wie Lübeck, deren ÖPNV derart mittelalterlich ist?! Richtig, genau so wenig wie ein Vergleich mit anderen Großstädten wie eben Kopenhagen.

Klappt super

schrieb am 11.01.2022 um 07.50 Uhr:
Hat da jemand gegoogelt was das größte Gefahrenpotential für Radfahrer hat? Die Lösung ist jedenfalls richtig. Mit der Kombination werden sich die Radfahrer richtig sicher auf der Spur fühlen und noch mehr Lübecker aufs Rad umsteigen (Ironie aus).

Maskenballfan

schrieb am 11.01.2022 um 07.57 Uhr:
Sicher meinen die Verantwortlichen in der Verwaltung es nur gut und wollen die Aufenthaltsqualität für die Massen an Flanierenden verbessern.
So wie in der Beckergrube...

Andreas

schrieb am 11.01.2022 um 08.02 Uhr:
Noch ein Verkehrsversuch, wo Autofahrer dann den Busfahrstreifen zum "ich bin gleich wieder weg - Parken" nutzen?
Die Stadt bekommt es ja nicht einmal umgesetzt, dass das Parken auf dem Mittelstreifen in der umgestalteten Moislinger Allee aufhört. Selbst das Ein- und Ausfahren in den Nebenstraßen wird durch die Blockade auf dem Mittelstreifen unmöglich gemacht. Muss man hier auch noch auf den Radfahrschnellweg Acht geben. Hier ist inzwischen ein Linksabbiegen Glückssache geworden. Bin gespannt, wann das erstemal die Einsatzkräfte der Feuerwehr oder Rettungswagen die entscheidenen Sekunden in der zugeparkten Moislinger Allee verlieren und dadurch jemandem nicht mehr rechtzeitig Hilfe zu Teil wird.

Wie soll der Bus 1,5 m am Radfahrer vorbei kommen ohne ihn zu schneiden?

SIDA von windcabel

schrieb am 11.01.2022 um 08.17 Uhr:
Umweltsenator Ludger Hinsen und sein Kommentar: „Die Fackenburger Allee eignet sich besonders für einen Versuch, zumal dort die Probleme von der Lärm- über die Umweltbelastung bis hin zum belästigenden und ordnungswidrigen Parken besonders augenfällig sind. Der Versuch wird uns helfen, dauerhafte Lösungen zu entwickeln.“
Stellt sich meiner Meinung die Frage:"Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem.

Ex-St.Gertruder

schrieb am 11.01.2022 um 08.35 Uhr:
Es gibt Momente, in denen ich mich frage, ob Lübeck sich mit aller Macht gegen den motorisierten Individualverkehr wehrt.
Für mich persönlich wird die Innenstadt damit noch uninteressanter, denn mit Kind, Kegel und meinen Einkäufen erst 15 min überteuerten Bus zu fahren, bis ich dann wieder bei meinem KFZ bin, ist für mich keine Alternative.
Ich bin als jemand, der außerhalb der Stadt wohnt, auf das Auto angewiesen und werde meine Besorgungen nun noch mehr "auf die grüne Wiese" verlegen.
Es ist mir nicht verständlich, dass der Einzelhandel sich nicht gegen solche Verkehrsmaßnahmen wehrt.

Dagmar Ott

schrieb am 11.01.2022 um 08.55 Uhr:
Natürlich könnte man auch die im Text angegebene E-Mailadresse nutzen, ob Vorschläge zu unterbreiten bzw. offene Fragen loszuwerden.

Aber polemisch drauflos meckern ohne jedwedes Hintergrundwissen war ja für das hiesige Stammklientel schon immer bequemer.
Alleine schon deswegen bin ich FÜR den Verkehrsversuch.

Johnnyfritz

schrieb am 11.01.2022 um 09.03 Uhr:
Eine Frage, wenn z.B. mehr Leute auf das Fahrrad wechseln oder sogar schon gewechselt sind, hilft das nicht den Autofahrern, die dann mehr Platz haben?

Macht es dann nicht auch Sinn, die Bedingungen für das Fahrrad zu verbessern?

Heiko

schrieb am 11.01.2022 um 09.06 Uhr:
Unfassbar !
Da wo es am wenigsten Probleme gibt werden welche verursacht.
Geh- und Radwege sind vorhanden, Verkehr fließt...
Hmm.. da muss sich doch was drehen lassen um Stau, Lärm, Ärger, Abgase etc zu entwickeln?

Huhu, hier ! hier ! Gestatten, die Bausenatorin der Zukunft..
ich hab da eine super Idee für :)

E.r.

schrieb am 11.01.2022 um 09.12 Uhr:
Wie verrückt das doch ist .Man kann sich nur den ganzen Vorrednern anschließen und den Kopf schütteln über diese Entscheidung. Aber noch ein Grund sich nicht Richtung Innenstadt zu bewegen. Für die Personen die beruflich da lang müssen tut es mir jetzt schon leid. Mal schauen wie lange es gerade im Bereich der Grundschule dauert bis da etwas schlimmes passiert ist. Ich hoffe die Stadt übernimmt dann auch die Verantwortung dafür.

alfredson

schrieb am 11.01.2022 um 09.22 Uhr:
Bin ich froh, daß ich vor 15 Jahren diese Stadt verlassen habe!!!

JH

schrieb am 11.01.2022 um 09.23 Uhr:
Radfahrer auf Busspur.
Bedeutet für mich, dass immer schön mittig bis links gefahren wird um jedweden Überholversuch von Bussen und Taxen zu unterbinden.
Warum?
Ein Bus ist ca. 2,50 m breit (Kfz ca. 1,80 m). Der vorgesehene Busstreifen gem. Zeichnung 3,25 m.
Vorgeschriebener Abstand beim Überholen eines Radfahrers beträgt 1,5 m.
Fehlen beim Kfz 5 cm beim Bus 60 cm um den Abstand einzuhalten. Rechtskonformes Überholen demnach nicht möglich.

Lotti

(eMail: be.1701ate@mail.de) schrieb am 11.01.2022 um 10.28 Uhr:
Die Stadt Lübeck ist schon ein Härtefall ,so ein Nonsens zu starten ist der Oberhammer .Wenn die Autofahrer so gemobbt werden ,sollte mal jeder die Zahlung seiner KFZ Steuer einstellen ,dann brauchen sie auch nicht das Geld nehmen. Und wenn ich irgendwo abbiegen muß ,dann mach ich das und gut ist ,fahr doch nicht durch ganz Lübeck nur weil hier unfähige Marionetten nicht planen können .

Georg S. Kreuz

schrieb am 11.01.2022 um 10.59 Uhr:
Endlich wird mal etwas für den umweltverträglichen Verkehr in Lübeck getan - sehr gut. Die Autofahrer müssen etwas von ihren Privilegien abgeben.
Autofahrer aufgepasst: Ihr steht nicht im Stau - ihr seid der Stau! :)

Rad und Autofahrer

schrieb am 11.01.2022 um 11.01 Uhr:
Ich hätte da auch noch eine super Idee um den Verkehrsfluss in Lübeck weiter zu behindern. Wie wäre es, wenn man die sehr schöne, gerade fertig hergestellte Wallbrechtstraße wieder zurück baut und in diesem Zuge auch gleich die Roonstraße umbaut. Die umweltfreundlichen Radfahrer und Lastenradfahrer, die ja meinen sie retten die Welt und obendrein der Meinung sind, sie hätten alle Rechte dieser Welt, bekämen einen eigenen Fahrstreifen und können sich somit in beide Richtungen richtig austoben. Die Fußgänger bekommen dann den jetzigen kombinierten Rad- Fußweg ganz für sich alleine und der motorisierte Verkehr quält sich wieder über eine Fahrspur. Wie gut das klappt, haben wir ja gerade ein paar Monate erlebt. Und bitte nicht mehr nach links abbiegen, dieses muss durch den weiteren Ausbau von diesen hässlichen Stehlen verhindert werden. Nur ein einfach durchgezogener Strich reicht halt nicht. Und bitte noch eins. Das zweispurige Abbiegen von der Walderseestraße in die Wallbrechtstraße muß natürlich auch unterbunden werden. Alles in allem kostet dieser Umbau zwar ein wenig Geld, aber das scheint in Lübeck ja sowieso niemanden zu interessieren.

Hagen W.

schrieb am 11.01.2022 um 11.14 Uhr:
Das wird ja spannend. Vor allem für die vielen Geisterfahrer, die dann ja auch Umwege fahren müssten. Aber für die gibt es ja noch den Gehweg. Siehe an der Untertrave mit dem schönen neuen Radweg. Da wird auch lieber am Wasser geradelt.
Ist ja viel sehenswerter.
Busse und Radfahrer, das kann man dann aus den neu entstehenden Restaurantgärten beobachten. Sind ja schon welche vorhanden.
Die Deutsche Bank ist inzwischen auch abgewandert. Trotz guter Parkmöglichkeiten für Radfahrer!
Als Autofahrer geht es eben immer häufiger auf die grüne Wiese!

Ein Eichholzer

schrieb am 11.01.2022 um 11.39 Uhr:
Alle nur am aufregen! Das merkwürdige an der ganzen Sache aber ist, das dieses Verkehrskonzept in den Großstädten der Niederlande (Amsterdam, Rotterdam, Den Haag usw.) wunderbar funktioniert. Nur im "kleinen Lübeck" soll das nicht gehen? Ist doch nur ein Versuch. Denn Versuch macht klug!

Pascal

schrieb am 11.01.2022 um 11.42 Uhr:
Eigentlich ist hierzu in den Kommentaren schon alles gesagt worden.

Der einzige logische Grund warum jemand so etwas beschließt ist, dass man versucht das Autofahren so unattraktiv wie irgend möglich zu machen, in der Hoffnung, dass viele so auf Busse und Rad umsteigen.
Aber da liegt der Denkfehler: Das wird nicht passieren, da viele aufs Auto angewiesen sind. Einmal die Leute die von weiter weg kommen wie zb Pendler, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Menschen mit kleinen Kindern, Lieferverkehr.. usw.
Mir ist bewusst, dass der Klimawandel aufgehalten werden muss, aber das schafft man so nicht. Was fehlt sind sinnvolle Alternativen wie elektro Mobilität/Wasserstoff, und ein guter und günstiger öffentlicher Nahverkehr. Hier muss man ansetzen.
Allein, dass es in Lübeck nur ein miserables und völlig überteuertes Bus-Netz gibt, ist für die größe der Stadt schon ein Unding.

Also liebe Verkehrsplaner: Schafft da mal Lösungen!
Indem man in eh schon ausgelasteten Straßen Fahrstreifen entfernt, und die Autos im Stau stehen und so nur noch mehr Abgase in die Luft abgeben. Beim Anfahren verbraucht man am meisten Treibstoff und stößt am meisten Schadstoffe aus. Aber das wisst ihr ja sicherlich..

Kurz gesagt: Ein absoluter ideologisch begründeter Schwachsinn ohne einen Nutzen. Eher im Gegenteil.
Aber ist halt Lübeck, hier hat man sich an sowas gewöhnt…

Pavel

schrieb am 11.01.2022 um 11.49 Uhr:
Hm.. Richtig schlecht finde ich die Idee eigentlich nicht, aber auch nicht notwendig. Wird interessant und wohl mindestens etwas länger dauern nach stodo oder zurück zu fahren.

Aber: ich kenne inzwischen mehrere Leute, die an der Lübecker Verkehrsführung komplett gescheitert sind und frustriert und vor allem unverrichteter dinge wieder nach Hause gefahren sind.

Ich denke daher, wir brauchen park&ride Angebote an den einfallsstrassen, auch damit Ortskundige dort dann ihre auswärtigen Besucher abholen können.

Ökozialistische Transformation.. Da unterstellt jemand jemandem einen "großen" Plan zu verfolgen. Schön wär's.. Das wirkt eher ziemlich planlos. XD

Fiete Senfgeber

schrieb am 11.01.2022 um 12.23 Uhr:
Grundsätzlich eine gute Idee. Nur leider WIEDER nicht zu Ende projektiert: Die Linie 9 müsste dann durchgehend von 6:00 bis 18:00 einen 15-Minuten-Takt auf ganzer Relation haben! Und dann bitte noch ein Außengastronomie Förder-Programm dort, möglichst vor den Tanken!! 🙃

Sowaskommtvonsowas

schrieb am 11.01.2022 um 13.28 Uhr:
@Georg S. Kreuz
schrieb am 11.01.2022 um 10.59 Uhr:
Autofahrer aufgepasst: Ihr steht nicht im Stau - ihr seid der Stau! :)

Man nennt das auch "Ursache & Wirkung". Oder auch Kausalität genannt.

Wenn ein Nadelöhr wie eine Baustelle oder diese Schikane hier erstellt wird, wird es zu Lasten des Verkehrs mit allen wichtigen Teilnehmern kommen. Rettungsfahrzeuge, Lieferanten, Pendler etc. werden dann das nachsehen haben. Es wird dann eine Klagewelle geben. Und Umwelt? Wie denn, bei dem ständigen Stop´n go? Dümmste Idee ever!

Walter Koch

schrieb am 11.01.2022 um 13.57 Uhr:
Klasse Idee. Sofort auch die gesamte Schwartauer Allee, wenn nicht sogar die Schwartauer Landstraße in das Konzept mit einbeziehen. Ach ja und die Ratzeburger Allee vom Klinikum bis zum Mühlenteller. Alles einspurig mit breiten Fahrradstreifen auf der Fahrbahn.

Und eine Fußgängerzone vom Holstentor bis zum Burgtor, also die Holstenstraße und die komplette Königstraße. Die Mühlenstraße natürlich auch. Die Busse können ja um die Altstadt herum fahren.
Parken auf der gesamten Altstadtinsel wenn überhaupt, dann nur noch für Elektrofahrzeuge. Anwohnerparkausweis werden natürlich abgeschafft. Parken muss auch mal kosten, das Parken an der MUK und an der Kanalstrasse ist sowieso viel zu billig und sollte 24 Stunden rund um die Uhr bezahlt werden müssen. Vor über 100 Jahren hatten die Menschen übrigens auch keine PKW und sind zurecht gekommen.

Neben dem LUV Shopping wäre dann noch Platz für ein großes Ärztezentrum und ein Outletcenter für die restlichen Geschäfte die aus der Innenstadt fliehen wollen.
Freue mich schon auf die Anbieter weiterer Fastfood Gerichte. Es muss ja nicht immer Döner sein. Es geht doch auch Schawarma, Falafel oder Gyros.

Die Rasenflächen an der Jonny-Felgenhauer-Straße würden sich übrigens auch perfekt für großflächigen Einzelhandel eignen - obwohl ja das meiste mittlerweile sowieso geliefert wird. Vielleicht baut man auch die Lohmühle wieder einspurig - schön mit Busspur und Kombiradweg - die Hafenverkehre verlagern sich doch jetzt sowieso komplett an den Skandinavienkai.

Also jetzt mal ehrlich. Die Bahnhofsbrücke für zig Millionen um eine Fahrspur erweitern und sogar eine Extra Abbiegespur zur Schwartauer Allee schaffen und kurz dahinter die Fahrspuren reduzieren?

Wann war noch einmal diese Landtagswahl?

Barny

schrieb am 11.01.2022 um 14.13 Uhr:
Ein glatter Schlag ins Gesicht aller Autofahrer.
Als Pendler muß man lange Anfahrtswege in Kauf nehmen und wird dann von dieser Stadtverwaltung auch noch verhöhnt.
Ein 4 Meter breiter Weg für Fußgänger? Haben die alle xxl Maße oder wie ist das zu begründen? Radfahrer, die selbstverständlich alle Spuren nutzen, weil im Fall eines Falles die Gerichte dem Autofahrer immer Schuld geben!
Was hier passiert ist die kriminalisierung der Menschen, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind!
Bislang hat die Stadtverwaltung nur durch künstliche Staufallen durch fehlgeschaltete Ampeln eine bewußte Verschlechterung herbeigeführt, jetzt wird zum großen Schlag gegen die verhassten Autofahrer ausgeholt.
(...) Hier kann man ungestraft solcherlei Hetze gegen einen Großteil der arb3eitenden Bürger realisieren, nämlich die Autofahrer.
Wo währt ihr ohne uns?

Salzi

schrieb am 11.01.2022 um 14.54 Uhr:
Der große Aufschrei der Menschen hier zeigt mir, dass verdammt wenige wirklich viel mit dem Fahrrad fahren.
Kommentare von Rafahrern, die den Zustand der Radwege nicht schlecht und nicht schlecht angelegt empfinden, sind meiner Meinung nach eher Sonntagsfahrer, oder Gelegenheitsradler.
Es gibt in HL viele schlechtere Radwege und unübersichtlere angelegt Abschnitte, aber ich begrüße den Verkehrsversuch durchaus.
Radfahrer können sich sicherlich Schöneres vorstelen, als sich den Verkehrsraum mit dem Busverkehr zu teilen, aber die Kosten für einen guten und den Normen entsprechenden Fahrradweg würden den Kostenrahmen vermutlich sprengen.

Da ich recht viel mit dem Rad auch in anderen Ländern unterwegs bin, weiß ich aus Erfahrung, dass gemeinsame Bus-Fahrradspuren durchaus, sofern sie gut angelegt sind, ein Gewinn für beide Parteien sind.
Vorausgesetzt, und das wird in HL vermutlich wieder ein Problem, dass diese Spuren nicht ständig von parkenden, oder haltenden Fahrzeugen blockiert werden.

Ich freue mich auf den Versuch und hoffe, dass es für die Allgemeinheit ein Gewinn sein wird. Letztlich sollte dies dann Vorbild für weitere Straßenzüge in Lübeck sein, sofern nicht mehr Geld in die Hand genommen werden kann, um dem Radverkehr mehr alleinigen Raum zu geben.

L. Ackermann

schrieb am 11.01.2022 um 15.25 Uhr:
Geniale Idee. Aus Deutschland verkehrstechnisch ein Land wie Norwegen machen, nur mit vierzehnmal mehr Einwohnern.

Dafür dann als Ratschlag ,dicht gequetscht aneinander mit Maske stehen ,in den Öffentlichen. Dabei noch Rückstaus bis nach Segeberg verursachen.

Darauf muß man erstmal einmal kommen:

(...) den Verkehr wie auf einer einsamen Insel organisieren, als ob wir vom Bananen und Oliven anbauen unseren Sozialstaat finanzieren würden und Einwohner wie Liechtenstein oder Monaco hätten!
Aber Steuen kassieren und weitere Abgaben generieren für die, die noch jeden Tag Leistungsträger ,z. B. morgens um 4.30 zu den umliegenden Kliniken zur Arbeit unterwegs sind!

Ach ja, ich könnte ja um 2.45 Uhr aufstehen und zu Fuß zur Haltestelle gehen , erst den Bus und dann den Zug nehmen-klar doch!

Chapeau`

Rolf Stöver

schrieb am 11.01.2022 um 15.42 Uhr:
Die fertige Überschrift für diesen Verkehrtversuch liegt schon in vorgefertigter Form in der Schublade der Verantworlichen:

"Das Projekt hat sich in der Praxis voll bewährt und wird von allen Verkehrtteilnehmern gut angenommen, hat volle Akzeptanz und wird Respektiert."

Der Verkehr wird noch durch weitere Zielführende Maßnahmen weiter entzerrt wie z.B.:

Wir erweitern die Maßnahmen in dem man in beide Fahrtrichtungen einen größeren Hindernis Parcous in Form von Panzersperren und Granitpoller in die Hauptverkehrswege verortet und Verkehrtüberwachung mit Geschwindigkeitsmessanlagen, die ab einer Geschwindigkeit von 5 Km/h auslösen.

*Ironieoff*

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Stöver

Micha

schrieb am 11.01.2022 um 16.53 Uhr:
Endlich wacht Lübeck auf. Dann auch bitte die Allee wieder zur Allee machen und entsprechend Bäume pflanzen.

Alpina B3

schrieb am 11.01.2022 um 16.57 Uhr:
Mit einem Satz "links grün verstrahlte und ideologisch völlig verblendete schwachsinnige Verkehrspolitik!!! Wann wehren sich endlich die Lübecker Bürger und stehen im großer Anzahl vor dem Rathaus???

Silke

schrieb am 11.01.2022 um 18.28 Uhr:
Nun wird eine gut funktionierende Hauptverkehrstrasse verengt und zum neuen Stauproblem. Genial. Also umfahren etliche Verkehrsteilnehmer diesen Bereich. Weniger Feinstaub? Nein, der verteilt sich anderorts. Noch weniger Parkplätze- Daumen hoch!! Verkaufen nun mehr Lübecker ihre Autos? Ich glaube nicht. Die Artlenburger Straße mutiert dann zur Bundesstraße- lol. Nachtruhe- ade.

Ludwig S

schrieb am 11.01.2022 um 19.09 Uhr:
So einen mutigen Schritt hätte ich unserer Verkehrsplanung und der Bausenatorin nicht zugetraut. Bravo!

Lübeckerin

schrieb am 11.01.2022 um 20.16 Uhr:
Sehr sehr gute Sache!
Hoffentlich bleibt die Politik standhaft. Das gejammer der Autofahrer hört auch wieder auf.

Hoffe es wird zukünftig wie in Kopenhagen gedacht und umgesetzt.💚

Andreas Anders

schrieb am 12.01.2022 um 00.00 Uhr:
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Ist es tatsächlich war oder ein vorgezogener Aprilscherz?

Am besten ist es die Parkplätze komplett zu streichen.
Am geilsten wird es auf einer Parkbank den Schwachsinn zu beobachten
Ab aber das beste wird sein zu sehen, wie die Busse hinter den Radfahrern hinterherschleichen oder gefährliche Überholmanöver Unternehmen.

Aber Nu kommt der Brüller überhaupt das In ksabbiegen ist komplett ausser bei Ampeln verboten. Das bedeutet dass alle erst im im Holstentorkreisel wenden können um dann die komplette Strecke bis zu dem Punkt zurückfahren dürfen, wo sie hin wollten. (...)

Herrschaftszeiten wacht auf Klimaziele mit solchen Blödsin ist purer Zahlenssielerei.... Und bringt rein gar nichts da sich der gesamte Verkehr stauen wird desweiteren wird es Firmenschliessung geben, da die Kunden nicht die jeweiligen Geschäfte oder Dienstleistungsfirmen (Frisör,
Versicherungen, Lebensmittelhaämdler, ....) direkt ansteuern können.
Naja die es bewilligen wohnen ja auch nicht in Lübeck und lachen sich eh scheckig....Und merken nicht wie sie Sie sich selbst schaden....
Armes Lübeck und Deutschland

Jens - Uwe Kähler

schrieb am 12.01.2022 um 09.53 Uhr:
Was ich zu dem Thema , und auch zu allen anderen Schwindeligen
pro Fahrrad Projekten nochmal los werden muss ...folgendes ..Radfahren in allen ehren..mich ärgert allerdings kräftig , daß ich als Autofahrer eine Kraftfahrzeug Steuer Zahle , und ich täglich durch Holperpisten wie die Sadowastrasse , Wickidestrasse etc. Fahren muss ,da fehlen mir tatsächlich die Worte ..
Und dann noch sowas ....Anstatt Geld in die Hand genommen wird um die Kfz Steuer dort einzubringen wofür sie gezahlt wird , werden Fahrbahnen verengt , indem Fahrradwege " Aufgemahlt " werden , oder wie auch in diesem Fall , Fahrbahnen komplett weck ratzionalisiert werden .
Von den ganzen Parkplätzen mal ganz abgesehen..selbst Kostenpflichtige .
Innenstadt ist auch tot ..warum ..wer hat schon bock die ganzen Tüten im vollgedrängten Bus über Strecken zu Buckeln ..ich jedenfalls nicht .. Da brauch man sich also auch nicht wundern ...

Was soll man sagen ..war mal stolz Lübecker zu sein ..Langsam ist es aber eher peinlich ...

In diesem Sinne..auf die Stadt des Verkehrsirrsinns und der Weltbekannten Tourismusziele ...Unsere irrsinnig Anzahl an Baustellen ...Ha Ha ..

Gabriele

schrieb am 12.01.2022 um 14.45 Uhr:
Und was ist daran gut für das Klima? Wenn die Autos noch mehr als jetzt im Stau stehen. Das links abbiegen nicht mehr möglich ist, sodass man auch noch Umwege durch Wohngebiete fahren muss. Fährt der Bus dann die doppelte oder dreifache Zeit weil Fahrräder auf der Spur sind? Nicht alle fahren schnell. Und warum brauchen Fußgänger mehr Platz ? Ganz selten sind dort Fußgänger unterwegs.
Eher sollte man Fußwege und Radwege miteinander verbinden dann ist genug Platz zum ausweichen da. Aber das ganze neu zu gestalten kostet natürlich Geld. Da ist es einfacher den Autofahrern eine Spur zu nehmen.

Gabriele

schrieb am 12.01.2022 um 21.09 Uhr:
Und was ist daran gut für das Klima? Wenn die Autos noch mehr als jetzt im Stau stehen. Das links abbiegen nicht mehr möglich ist, sodass man auch noch Umwege durch Wohngebiete fahren muss. Fährt der Bus dann die doppelte oder dreifache Zeit weil Fahrräder auf der Spur sind? Nicht alle fahren schnell. Und warum brauchen Fußgänger mehr Platz ? Ganz selten sind dort Fußgänger unterwegs.
Eher sollte man Fußwege und Radwege miteinander verbinden dann ist genug Platz zum ausweichen da. Aber das ganze neu zu gestalten kostet natürlich Geld. Da ist es einfacher den Autofahrern eine Spur zu nehmen.

Gabi

schrieb am 17.01.2022 um 13.10 Uhr:
Die Befürworter können auch nur die sein, die diese Strecke nicht als Arbeitsweg haben. Es gibt wohl wirklich Wichtigeres zu tun, anstatt wieder Milliarden dafür rauszuschmeißen und dann zu merken, das es Unsinn war. Wieder ein Fall für Mario Barth !!!