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Fackenburger Allee: CDU begrüßt Verkehrsversuch

Lübeck: Die Fackenburger Allee soll Schauplatz eines Verkehrsversuchs werden. Im Fokus dabei stehen die Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs. Der Versuch an einer von Lübecks Hauptverkehrsadern ist ein gemeinsames Projekt der Fachbereiche 3 und 5 sowie der Klimaleitstelle.

"Wir begrüßen den experimentellen Verkehrsversuch", sagt Christopher Lötsch, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. "Durch den Versuch haben wir die Möglichkeit, den Verkehr in Lübeck nachhaltig weiterzuentwickeln und dabei noch interessante und wichtige Daten zu erheben."

Im Zuge des Verkehrsversuchs soll die Fackenburger Allee in beide Fahrtrichtungen für PKW-Fahrer einspurig werden. Eine zweite Spur ist dem ÖPNV und dem Radverkehr vorbehalten. Der ÖPNV darf, anders als die PKW, jedoch beide Spuren der jeweiligen Fahrtrichtungen nutzen. "Der Verkehrsversuch bietet die Möglichkeit, Unfälle zu reduzieren und für rollende Reifen bei allen Verkehrsteilnehmern zu sorgen", so Christopher Lötsch.

ÖPNV und Radverkehr auf einer Spur: Was zunächst nach Disharmonie klinge, funktioniere in anderen deutschen Städten bereits hervorragend und bringe Vorteile für alle Verkehrsteilnehmer mit sich. Sogenannte "Umweltspuren" würden unter anderem in Mannheim und Düsseldorf für rollende Bus- und Fahrradreifen sorgen.

Oliver Prieur, Fraktionsvorsitzender der CDU, sagt: "Wir sollten die Möglichkeit, diesen spannenden Verkehrsversuch durchzuführen, nutzen und unterstützen den Vorschlag des Bereichs Verkehr. Die Idee einer einspurigen Fackenburger Allee für PKW ist auch nicht neu: Schon vor 15 Jahren war eine einspurige Fackenburger Allee im Zuge der Planung der K13 (Kieler Straße) im Gespräch. Durch diesen Versuch kann auch das seit Jahren vorhandene Lärmproblem und die Feinstaubbelastung verbessert werden. Ebenfalls beschäftigt sich der Verkehrsversuch mit der Parksituation am Straßenrand. Auch hier gibt es aktuell enormes Verbesserungspotenzial. Mit dem Verkehrsversuch wird Lübeck zum Schauplatz des Verkehrs der Zukunft."

Christopher Lötsch ist der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion.

Christopher Lötsch ist der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion.


Text-Nummer: 149360   Autor: CDU-Fraktion/red.   vom 11.01.2022 um 09.24 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Brennendes Holzbein

schrieb am 11.01.2022 um 09.36 Uhr:
Ach Lübeck. Ihr zieht doch Nebenluft.
Schön wieder Stau produzieren. Luftverschmutzung und Lärmbelästigung inklusive, wenn wir mit unseren V8 im Stau stehen.Dann regen sich die Anwohner und Freizeitradler wieder auf. Müsste ich nicht in Lübeck arbeiten, könnte ruhig ne Mauer drum.

droppdog

schrieb am 11.01.2022 um 09.54 Uhr:
Finde ich gut. Dann fahren die Radfahrer bei Rot nicht mehr über die Ampel und wenn doch, wars dann für Ihn/en.
Ansonsten viel Spaß beim Stau stehen und wilden Wendemanöver.
Habe in Berlin als Gast im Bus erlebt, was er heißt, wenn sie Bus und Radfahrer die Straße teilen, sollten sie sich auch mal antun.

Cornelius Valerian

schrieb am 11.01.2022 um 09.57 Uhr:
Das ist eine Super Idee. Eine Hauptverkehrsader, die in Stoßzeiten auch zweispurig voll ist, zu einer einspurigen Straße zu machen. Dadurch werden sicherlich mehr mit dem Fahrrad Fahren oder den überteuerten Bus nehmen.

Immer wenn der Fachbereich Verkehr was testet hab ich Angst...

Was sind denn die Abbruchsbedingungen für den Test, oder wird es schleichend ohne weitere Prüfung (wie so oft) in den Regelzustand übergehen?

Janina

schrieb am 11.01.2022 um 10.00 Uhr:
Das ist absolut sinnvoll. Die Fahrradwege sind einfach sehr schlecht befahrbar und teils gefährlich angelegt. Ich freue mich auf die Neuerung. Wann soll es soweit sein?

Mario Laskowski

schrieb am 11.01.2022 um 10.11 Uhr:
Wär kommt auf sölche Ideen? Wie lange soll der Versuch dann sein? WIE PASST SO EIN VERKEHRSCHAOS ZU DER UMWELT DIPLOMATIK? WIE LANG SOLL DER STAU DANN WERDEN BIS ENDE STOCKELSDORF?
MORGENS IST JETZT SCHON STAU!!!
(...) FRAGEN ÜBER FRAGEN

Steffen Peters

schrieb am 11.01.2022 um 10.44 Uhr:
Huch, ist die CDU nun plötzlich auch "linksgrün versifft"?
Radelt man dort auch Freitags für die Zukunft mit?

Nein, mal ohne Ironie: der Versuch ist tatsächlich so fundiert, daß er interessante Ansätze für neue Nutzung des knappen Verkehrsraumes bietet - weg von der Autodoktrin, die die entsprechende Lobby seit Jahrzehnten in unsere Köpfe hämmert. Nicht nur Autohersteller, sondern auch Ölkonzerne.

Auch die CDU erkennt, daß wir nicht mehr ausschließlich auf's Auto setzen dürfen - so schmerzhaft dieser Umstieg auch für jeden Einzelnen ist.
Wir brauchen mehr Lebensqualität durch weniger Autos; weniger sinnlose Stellfläche, wo 23/24 Std. pro Tag der private PKW öffentlichen Raum belegt. Weniger Gefährdung durch zu schnellen Verkehr. Die Einsicht, daß nicht der Mensch auf's Auto Rücksicht nehmen muß, sondern umgekehrt.
Außerden:
Es ist nur ein Versuch; wenn die Ergebnisse gar nicht den Erwartungen entsprechen, kann man noch zurückrudern.

Michael

schrieb am 11.01.2022 um 11.00 Uhr:
Es tut mir leid, dass sich die CDU bereits jetzt in diesen verkehrsplanerischen Irrsinn einwickeln lässt.

Offenkundig findet bereits jetzt ein Fischen nach Wählerstimmen aus dem Bereich der Grünen statt.

Anders ist das Ganze nicht mehr nachzuvollziehen

Die CDU macht sich immer mehr unwählbar und treibt ehemals Zugeneigte in die Arme der AfD.

Schomann

(eMail: jschomann66@gmail.com) schrieb am 11.01.2022 um 11.13 Uhr:
Naja Straßenverkehr immer mehr aus bremsen nur noch jedes Stück Grün mit nicht bezahlbaren Wohnungen bebauen anstatt mal neuen Wohnformen zulassen wie zum Beispiel Tinyhouser was woanderers super geht das wäre Ökologisch nicht Investoren Klötze Beispiel Wasserkunst oder oder Arber das ist für Lübeck ja nur interessant weiter so

K.-H. Kutschner

schrieb am 11.01.2022 um 11.17 Uhr:
Räder müssen rollen für den (Wahl)Sieg!
Liebe CDU, wenn diese Anbiederei an die Grünwähler mal nicht nach hinten losgeht.
Ihr seid wirklich nicht mehr wählbar.

Michael

schrieb am 11.01.2022 um 11.42 Uhr:
@Janina:

Welcher der Fahrradwege im angesprochenen Bereich soll denn schlecht befahrbar sein? Oder gar gefährlich angelegt?

Ich bin sehr oft sowohl mit dem Fahrrad, aber auch mit dem PKW in diesem Bereich unterwegs und konnte zu keiner Zeit Derartiges feststellen.

Geht es in Lübeck nur noch darum, wer am lautesten und populistischsten schreit?

Oder darum, mit allen Mittel Diejenigen zu schikanieren, die aufgrund der mangelhaften verkehrstechnischen Infrastruktur auf das Auto angewiesen sind?

Boyd Lice

schrieb am 11.01.2022 um 11.42 Uhr:
Wie kommt man nur darauf das sich Lärm und Abgase und das Verkehrsaufkommen reduzieren wenn man den zur Verfügung stehenden Platz um 50% reduziert?
Sicher werden einige mehr Lübeck meiden aber wer dort lang muss, muss da lang.
Niemand aus dem nordwestlichen Einzugsgebiet wird sein Auto deswegen verkaufen und 20,30 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit fahren.
Die Autos sind nun mal da und fahren sie dort nicht, fahren sie woanders.

Sebastian Namyslik

schrieb am 11.01.2022 um 11.49 Uhr:
Damit wird man nur Staus produzieren und die Radfahrer werden wieder meutern weil sie sich dann die Fahrbahn mit dem Bus teilen sollen.
Soll der Bus dann hinter den Radfahrern hinterzuckeln?
Die Fackenburger Allee verfügt doch bereits beidseitig über Radwege und einen breiten Fussweg. Das Argument, die Flächen des Gehwegs wären dann für die Gastronomie nutzbar sind doch Nonsens, wer will denn an der Fackenburger Allee sitzen?
Verkehrswende gut und schön, nur sollte man immer bedenken das ein Fahrrad einen PKW nicht ersetzen kann und die meisten Radfahrer weiterhin ein Auto besitzen werden. Wo sollen dann Anwohner parken?
Auch die Leute die überwiegend mit dem Fahrrad fahren haben oft ein Auto und das muss eben irgendwo abgestellt werden.

Ich begrüsse es ja wenn man sich Gedanken über die Verkehrspolitik macht, aber die Fackenburger Allee wird immer eine Hauptverkehrsader bleiben und man sollte nicht immer so tun als würde es deutlich mehr Radfahrer als Autofahrer geben. Die Fackenburger Allee ist quasi ein Autobahnzubringer.

Klaus Hansen

schrieb am 11.01.2022 um 12.17 Uhr:
So nimmt der Irrsinn mit der Verkehrsberuhigung seinen Lauf. Die CDU als Mitläufer in dieser Bürgerschaft stimmt den Forderungen von SPD und Grünen natürlich mit viel Lob zu. Langsam stirbt der Einzelhandel in der Innenstadt aus und die frühere Wirtschaftspartei macht beim Sterben des Handels munter mit. Die Innenstadt ist kaum erreichbar und Parkplätze zu teuer, aus dem Umland fährt man lieber gleich nach Hamburg oder Bad Schwartau, da die Einfallstraßen jetzt auch noch zurückgebaut werden. Bei dieser Verkehrspolitik wähle ich doch gleich Grün oder Rot.

Lothar Mende

schrieb am 11.01.2022 um 12.56 Uhr:
Kann es vielleicht sein, dass die Kommentatoren, die diesen Versuch so lautstark ablehnen, die verkehrspolitischen Geisterfahrer sind, wenn sogar die bisher autofixierte CDU den Versuch unterstützt?
Es wäre wünschenwert, diesen Versuch mit einem attraktiven Park&Ride-Angebot zu flankieren. Dann würden sicher mehr Pendler das Auto an der Stadtgrenze stehen lassen und nicht die ganze Stadt dichtparken, so dass Anwohner in angemessener Entfernung zu ihrer Wohnung keinen Parkplatz mehr finden.
Außerdem würden deutlich mehr Menschen das Fahrrad nehmen, wie gerade im aktuellen SPIEGEL beschriebene Studien belegen.

Jule Manden

schrieb am 11.01.2022 um 13.41 Uhr:
Zur Stellungnahme der CDU fällt mir nur ein: „auch du mein Sohn Brutus“. Aber an den Iden des März werden wir ja sehen, ob dieses Projekt sinnvoll ist. Eines allerdings hat sich in Lübeck bei solchen Projekten ausnahmslos bestätigt: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“. Man wird sich daran gewöhnen müssen. Übrigens, der Schenkelklopfer sind verweise auf Studien des Spiegel. Die sind ähnlich glaubwürdig und verläßlich wie Sicherheitsgarantien von Wladimir Wladimirowitsch.

Salzi

schrieb am 11.01.2022 um 13.41 Uhr:
Der große Aufschrei der Menschen hier zeigt mir, dass verdammt wenige wirklich viel mit dem Fahrrad fahren.
Kommentare von Rafahrern, die den Zustand der Radwege nicht schlecht und nicht schlecht angelegt empfinden, sind meiner Meinung nach eher Sonntagsfahrer, oder Gelegenheitsradler.
Es gibt in HL viele schlechtere Radwege und unübersichtlere angelegt Abschnitte, aber ich begrüße den Verkehrsversuch durchaus.
Radfahrer können sich sicherlich Schöneres vorstelen, als sich den Verkehrsraum mit dem Busverkehr zu teilen, aber die Kosten für einen guten und den Normen entsprechenden Fahrradweg würden den Kostenrahmen vermutlich sprengen.

(...)

Da ich recht viel mit dem Rad auch in anderen Ländern unterwegs bin, weiß ich aus Erfahrung, dass gemeinsame Bus-Fahrradspuren durchaus, sofern sie gut angelegt sind, ein Gewinn für beide Parteien sind.
Vorausgesetzt, und das wird in HL vermutlich wieder ein Problem, dass diese Spuren nicht ständig von parkenden, oder haltenden Fahrzeugen blockiert werden.

Ich freue mich auf den Versuch und hoffe, dass es für die Allgemeinheit ein Gewinn sein wird. Letztlich sollte dies dann Vorbild für weitere Straßenzüge in Lübeck sein, sofern nicht mehr Geld in die Hand genommen werden kann, um dem Radverkehr mehr alleinigen Raum zu geben.

Funk

schrieb am 11.01.2022 um 13.55 Uhr:
Hinterweltlertum - GUT FÜR DIE UMWELT? Wo denn das?! Täglich noch mehr Stau, hohe Verbräuche.. Umweltschutz ist wichtig, aber dann bitte mit HIRN. Grüner Irrsinn.. Deutschland schafft sich ab, auch in Lübeck.

SH

schrieb am 11.01.2022 um 14.00 Uhr:
@Michael: der Radweg ab Herrendamm Richtung Innenstadt ist katastrophal.

Wer dort regelmäßig fährt, ob PKW oder Rad, weiß auch, dass der Stau erst kurz vor dem Lindenplatz beginnt (ca. 1 kM vorher).
Ich finde die Idee super (bin passionierte Radlerin) und meine Jungs freuen sich schon auf rollende Reifen.

Nobbi

schrieb am 11.01.2022 um 14.23 Uhr:
@ K-H-Kutsschner
Passt scho, aber die Grünwähler werden wg. der schon heute exorbitanten Steigerung der Energiekosten (Person-Haushalt) mittelfristig zu Schwarzwählern mutieren. Ein faires Miteinander (PKW/Radl) im Raum Lübeck ist nicht nur getan mit Verjüngung -im Sinne der Grünen Radler- von Hauptstraßen, sondern man muss dann auch viel Geld in die Hand nehmen um entsprechende und notwendige Infrastrukturen wie Radler-Brücken, Straßenverbreiterungen, usw-usw zu schaffen. Ein Blick nach Kopenhagen genügt um die Augen zu öffnen. Lindenau muss lernen die Menschen, die Bürger mitzunehmen. Der Mann kann das aber nicht.
Dieses elende GRÜNE Lübecker Klima Gedöns dürfte, zum Wohl der meisten Lübecker Bürger, letztlich und hoffentlich einen mit einer guten und sicheren Personality ausgestatteten "neuen m/w" Person im Bürgermeisteramt nach oben spülen.

Micha

schrieb am 11.01.2022 um 16.32 Uhr:
Super! Und bitte auch Bäume vorsehen, damit die Allee ihrem Namen auch wieder gerecht wird!

Christina Scheel

schrieb am 11.01.2022 um 17.03 Uhr:
Ich finde diese Idee ausgesprochen unreif und nicht überdacht. Gerade bei der Erneuerung der Bahnhofsbrücke kommt es hier zu sehr viel Stau. Ich bin Bewohnerin der Waisenallee, dort gibt es bereits sowieso massive Parkplatzprobleme durch den Fußballverein Rapid. Jedes Wochenende und in der Woche ist hier wirklich alles dicht. Als Anwohner muss man sich beschimpfen lassen, wenn man sein eigenes Grundstück befahren will, weil einfach alles zugeparkt ist. Wenn ich jetzt stadtauswärts fahre und in die Waisenallee fahren möchte kann ich das dann nicht mehr, weil dort also keine Ampel ist. Heißt das ich muss 1x durch den Lohmühlenteller um dann auf der richtigen Spuhr zu sein um nach Hause zu können? Das ist 1km mehr. 1km mehr wo ich die Luft verschmutze. Mit Stau etc. , Fahrräder und Busse auf der re. Spur. RTW‘s im Einsatz wechselt bei Stau sicherlich auch auf die Spur. Schon sicher für die Radfahrer. Ich finde diese Entscheidung wirklich bedenklich und finde ihr solltet Eure Hausaufgaben besser machen.

Electric Arthrose

schrieb am 11.01.2022 um 18.07 Uhr:
17.00 Uhr alle PKW Fahrstreifen Stau. Naiv was anderes zu erwarten. Bus auf Busspur mit 12 km/h hinter Radfahrer. Von hinten aus Stockelsdorf kommt ein Rettungswagen der zur Klinik muss.
Und nun ? Hat der arme Tropf hinten auf der Liege Pech gehabt ?

Dirk Schulz

schrieb am 11.01.2022 um 19.10 Uhr:
SH

schrieb am 11.01.2022 um 14.00 Uhr:
@Michael: der Radweg ab Herrendamm Richtung Innenstadt ist katastrophal.

>>> Das Anspruchsdenken ist katastrophal.... ich bin da letztens langgefahren, es ist ein gute Radweg, natürlich könnte man den mal ausbessern, aber ich hatte keine Probleme da, ein paar Hubbel sollten für einen Radfahrer kein Problem sein... das Problem ist wohl eher der Anspruch, ohne Ampel o.Ä. durchfahren zu wollen...

Die Bauverwaltung und Verkehrsbehörde sind eben Autohasser, das leben sie aus, weil keiner Sie in die Schranken weist und kontrolliert... seit wann sind denn solche Sachen in den Behörden geplant, besprochen und beschlossen, ohne dass es Informationen oder Beschlüsse von Seiten der Bürgerschaft oder des Bürgermeisters gibt.... die leben ein ganz komisches Eigenleben, was dringend überprüft werden muss... welche Pläne sind denn da noch vorhanden, um Autofahrer zu ärgern und zu benachteiligen??

Jannis

schrieb am 11.01.2022 um 20.08 Uhr:
Häää, wo wird es denn hier zu einer Verbesserung kommen?
Parken: Derzeit in jeder Fahrtrichtung erlaubt, beim Verkehrsversuch nur noch in einer Fahrtrichtung und auch nur nachts. Mit anderen Worten, wer früh Feierabend hat, von einer Nachtschicht kommt oder Urlaub zu Hause macht, hat KEINE Möglichkeit sein Fahrzeug abzustellen. Sry, die einzigen Verkehrsteilnehmer die mehr Platz haben (obwohl nicht benötigt) sind Fußgänger. Wenn es sich um ein Versuch handelt, dürfen auch keine Bäume gepflanzt werden, sonst müssten die ja beim gescheiterten Versuch ja gefällt werden.
Ich fahre gelegentlich Fahrrad und das lieber auf kaputten Radwegen als mit einem Bus auf der "Umweltspur" Naja, dann lieber Fahrrad verkaufen und mit Auto die Umwelt verschmutzen. Immer noch besser als Fahrrad oder mit dem Bus das Risko einzugehen, den Anschlusbus am Zob zu verpassen und 30min auf den nächsten warten zu müssen.
Das einzig gute am Versuch, endlich mal ein anderes Thema hier als immer nur.... :)

Bernd Feddern

schrieb am 11.01.2022 um 22.34 Uhr:
Danke an alle an dem Blödsinn Beteiligten - das spart mir jeglichen Gang zur Wahlurne!
Neuerungen gerne, aber Schwachsinn ist nicht akzeptabel.
Schon gar nicht, wenn dadurch wichtige Probleme absichtlich ignoriert werden!

Andreas Anders

schrieb am 12.01.2022 um 00.41 Uhr:
Ich habe schon zwei Kommentare dazu abgegeben und schüttel für solch einen Schwachsinn nur noch den Kopf.

Eine Feinsatubbelasgung zu reduzieren bedeutet also ein Stau entstehen zulassen
An ja, und für alle beteiligten nur noch Stress, Zeitvergoldung bedeutet da man in Stau steht und Radfahrer als Prellbock für Busse dienen.
Anwohner keine Parkplätze mehr haben
Geschäfte nicht mehr direkt angefahren werden können und Umwege durchgeführt werden
Das soll der Gesundheit dienen?
Nein es dient dazu dass die Anwohnen wegziehen, Geschäfte schliessen werden und Lübeck sich weiter verschuldet um irgendwelche Fördergelder zu erhalten weil sie sonnst verfallen würden...

Marzipanrocker

schrieb am 12.01.2022 um 11.34 Uhr:
So langsam habe ich weniger Angst vor der globalen Erwärmung, als vor der globalen Verblödung.
Man kann ja gar nicht mehr aufhören mit dem Kopfschütteln.
Lübecks Verkehrsplanung ist einfach katastrophal.

J.Gerwien

schrieb am 12.01.2022 um 12.02 Uhr:
Der ‚Versuch‘ zeigt doch mal wieder den Realitätsverlust der Behörden und leider auch vieler Lübecker Hobbypolitiker. Das ist den den 80ern doch schon mal übelst schief gegangen, der Stadt und den Bürgern die Alternative zum PKW quasi zu diktieren. Es musste zurückgerudert werden, mangels belastbarer Alternativen.

Die Probleme, die die Rahmendaten aufzeigen, sind für die Bürger klar ersichtlich, das erkennt man in den vorherigen Kommentaren ja schon. Aber hochqualifizierte (?) Leute in den Behörden sind schlauer? Ich sage nur Parkraum, Konflikt Rad Kontra Bus, Rettungsfahrzeuge…. Und warum soll das Linksabbiegen verboten werden? In dem Stau, den es zu 75% der Zeit geben wird, frisst das doch auch kein Brot mehr…

Ach ja, noch so n schönes Ding…. Es gibt ja den P+R Platz Lohmühle. Wie ist der aktuell noch mal an den ÖPNV angeschlossen? Richtig, gar nicht, außer an Adventssamstagen. Hat man vielleicht übersehen, wenn man von Alternativen zum PKW philosophiert. Unterirdische Takte im ÖPNV kommen dazu, der Versuch, den Tarif erträglicher zu machen, ist ja auch der Versuch, aus Sch… Gold zu machen. Überzeugen kann das keinen - aber jeden, der nicht hinmuss, aus Lübeck fernhalten. Großes Kino, liebe ‚Experten‘….