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Corona-Demos: Klüssendorf unterstützt Gegenbewegung

Lübeck: Archiv - 12.01.2022, 10.48 Uhr: "Wer in den letzten Tagen und Wochen an den sogenannten Corona-Spaziergängen teilgenommen hat, muss sich bewusst sein, mit wem man dort Seite an Seite mitläuft - nämlich neben friedlichen Bürger auch Rechtsextremen und Verschwörungstheoretiker", stellt der direkt gewählte Lübecker Bundestagsabgeordnete Tim Klüssendorf klar. Am Montagabend, dem 10. Januar, fanden auch in Lübeck erneut zwei Demos statt.

Der Abgeordnete weiter: "Umso mehr begrüße ich es, dass sich in Lübeck derzeit ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis formiert, welches klar Position gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien und die Verharmlosung des Corona-Virus bezieht.

Neben Vertretern der demokratischen Parteien organisieren sich aktuell diverse zivilgesellschaftliche Gruppen in einem solidarischen Bündnis, angemeldete Gegendemonstrationen sind als Reaktion auf die sogenannten Corona-Spaziergänge in Planung. Währenddessen äußern viele Lübeckerinnen und Lübecker auf anderem Wege ihre Meinung und leisten gleichzeitig ihren Beitrag zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus: sie lassen sich in herausragend großer Zahl in Arztpraxen und Impfzentren impfen und sorgen gemeinsam für eine außergewöhnlich hohe Lübecker Impfquote von über 90 Prozent".

Gleichzeitig sei es Klüssendorf wichtig zu betonen, dass alle, die Fragen zu Corona und den gültigen Gegenmaßnahmen haben, Antworten verdienen und sich in diesem Rahmen neben der Beratung durch Mediziner auch jederzeit an politische Entscheidungsträger wenden können. Zudem stehe es in einer Demokratie selbstverständlich allen frei, ihre Meinung zu vertreten und politische Entscheidungen kritisch zu begleiten.

Dabei dürfe jedoch nicht ein lautstarker Bruchteil der Bevölkerung für sich vereinnahmen, "das Volk" zu sein. Zudem finde die Meinungsfreiheit ihre Grenzen in der Androhung von Gewalt oder gar Morddrohungen. Wer für sich beanspruche, mit beiden Beinen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen, müsse sich klar von Rechtsextremen und anderen Demokratiefeind distanzieren und sollte nicht nur physisch Abstand nehmen. Mit ihnen gemeinsam zu demonstrieren, sei inakzeptabel - und dass diese die sogenannten Corona-Spaziergänge konsequent unterwandern und teils mitorganisieren würden, sei mittlerweile bekannt und spätestens mit einem Blick auf die Plakate einiger der Teilnehmenden klar zu erkennen.

Sobald die Termine für künftige Gegendemonstrationen feststehen, sollen diese unter anderem auch auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen zu finden sein, so Klüssendorf abschließend.

Tim Klüssendorf betont, dass jeder Bürger das Recht habe,  politische Entscheidungen kritisch zu begleiten. Foto: Fionn Grosse.

Tim Klüssendorf betont, dass jeder Bürger das Recht habe, politische Entscheidungen kritisch zu begleiten. Foto: Fionn Grosse.


Text-Nummer: 149390   Autor: BTK/Red.   vom 12.01.2022 um 10.48 Uhr

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