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Mecklenburger Landstraße darf keine Zone 30 sein

Lübeck - Travemünde: Ab sofort ändern sich die Vorfahrtsregelung in der gesamten Mecklenburger Landstraße. Zudem wird die Tempo-30-Zone aufgehoben und durch eine Einzelbeschilderung mit 30 km/h ersetzt. In den Seitenstraßen zwischen „Alte Werft“ und Wiekstraße bleiben die Tempo-30-Zonen erhalten. Die Straßeneinmündungen der Wochenendhaussiedlung zwischen Meeresrauschen und Waldweg erhalten eine Einzelbeschilderung mit 30 km/h in Kombination mit dem Gefahrenzeichen Achtung Fußgänger.

Hintergrund dieser Maßnahmen ist, dass auf Kreisstraßen die Ausweisung von Tempo-30-Zonen nicht zulässig ist. Die Mecklenburger Landstraße ist als solche klassifiziert und bisher gab es daher von der Fachaufsicht eine Ausnahmegenehmigung für die Beschilderung als Tempo-30-Zone. Diese war aber nur befristet erteilt worden, weil sich die Bebauung auf dem Priwall und damit auch die Verkehrssituation ändern würde. Das ist inzwischen der Fall. Aufgrund dessen, und weil Travemünde ein Kurort ist, erfolgt daher nun die Einzelbeschilderung mit 30 km/h. Zudem muss die Mecklenburger Landstraße als Kreisstraße nach den Vorschriften der Straßenverkehrsverordnung (StVO) als Vorfahrtstraße ausgewiesen werden.

Da die Straßen der Wochenendhaussiedlung keine Gehwege haben, aber auch keine Parkmöglichkeiten bieten, ist dort weder die Anordnung einer Tempo-30-Zone noch eines verkehrsberuhigten Bereichs rechtlich möglich. Als einzige Alternative bleibt daher nur noch die Einzelbeschilderung mit 30 km/h in Kombination mit dem Gefahrenzeichen Achtung Fußgänger.

Letztendlich ändern sich daher nur die Vorfahrtsregelungen auf dem Priwall. Der Bereich Stadtgrün und Verkehr bittet daher die Verkehrsteilnehmenden, mit besonderer Aufmerksamkeit den Priwall aufgrund der geänderten Vorfahrtsregelung zu befahren.

Die Mecklenburger Landstraße darf keine Zone 30 sein.

Die Mecklenburger Landstraße darf keine Zone 30 sein.


Text-Nummer: 149401   Autor: Presseamt Lübeck   vom 12.01.2022 um 16.32 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

J. Gerwien

schrieb am 12.01.2022 um 20.46 Uhr:
na prima, dank wieherndem Amtsschimmel nun diverse neue kostengünstig erwerbbare Schilder in üppiger Anzahl..... haben wir ja noch nicht genug von....

Die Geschichte mit der auslaufenden Ausnahmegenehmigung kam jetzt bestimmt auch völlig plötzlich und unerwartet....

Skagerrak

schrieb am 13.01.2022 um 07.20 Uhr:
an J.Gerwien: Volle Zustimmung. Darüber hinaus müssen dann auch die Tempo-30-Piktogramme wieder vom Asphalt gekratzt werden, ein weiterer nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung kostet nichts, scheint aber wohl eine unüberwindbare Hürde für den Amtsschimmel zu sein.

Daniel Pache

schrieb am 13.01.2022 um 13.15 Uhr:
Vielleicht stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch, aber wer kann mir erklären, inwieweit sich die Vorfahrtsregelung ändert, wenn von einer Tempo-30-Zone auf 30km/h-Schilder umgestellt wird?

Bis auf 1-2 separat beschilderten Stellen gilt auf dem Priwall bisher rechts vor links. Außerhalb einer 30er Zone gilt, wenn nicht anders beschildert, ebenfalls rechts vor links.

Für eine Änderung müsste also noch eine andere Beschilderung her. Oder wird die Mecklenburger Landstraße jetzt zur Vorfahrtsstraße?