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Fluthilfe: Kreise und Sparkasse ziehen Bilanz

Schleswig-Holstein: Archiv - 13.01.2022, 11.24 Uhr: Sie war im vergangenen Jahr eines der beherrschenden Themen in Deutschland und nahm in jedem Jahresrückblick – ob TV, Radio, Print oder Social Media – einen breiten Raum ein: die verheerende Flutkatastrophe in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Sommer 2021. Auch unter den Menschen und Institutionen in Ostholstein und Stormarn hatte diese Jahrhundertflut für viel Betroffenheit gesorgt.

Aber auch für ausgeprägte Hilfsbereitschaft mit einer Vielzahl an Maßnahmen und Arbeitseinsätzen vor Ort. Ende Juli hatten die beiden Kreise sowie die Sparkasse Holstein eine umfangreiche Hilfsaktionen gestartet und die heimische Bevölkerung zu Spenden für die Bewohnerinnen und Bewohner der zerstörten Gebiete aufgerufen. Jetzt haben die drei Partner zum Jahreswechsel Bilanz gezogen und zeigen sich sehr zufrieden mit dem Endergebnis der Fluthilfe-Aktion: Insgesamt sind 34.751,02 Euro aus 252 Einzelspenden mit Beträgen von 5 bis 3.000 Euro zusammengekommen.

Dr. Henning Görtz, Landrat des Kreises Stormarn, fasst stellvertretend für die Initiatoren zusammen: "Wir sind beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Menschen in Ostholstein und Stormarn und bedanken uns herzlich für die zahlreichen kleinen und großen Spenden. Das ist ein bemerkenswerter Beweis dafür, dass unsere Gesellschaft auch regionsübergreifend zusammensteht". Und weiter: "Die Bilder in den Jahresrückblicken haben mich erneut sehr betroffen gemacht. Die Menschen und Unternehmen in den Katastrophengebieten werden noch Jahre brauchen, um wieder einigermaßen normale Lebensbedingungen zu bekommen".

Dazu beitragen zu können, ist eine wertvolle Erfahrung, bestätigt auch Ostholsteins Landrat Reinhard Sager: "Mit 34.751,02 Euro haben wir eine ansehnliche Summe zusammenbekommen. Das ist gelebte Solidarität und ein schönes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn die Menschen zusammenhalten. Denn der geschätzte Gesamtaufwand für die Wiederherstellung von Häusern und Infrastruktur geht in die Milliarden".

Die Sparkasse Holstein hatte bereits kurz nach der Katastrophe ihrerseits zusätzlich 10.000 Euro gespendet, die noch zu dem Spendenaufkommen aus der Bevölkerung dazu gezählt werden müssen. Dazu der Vorstandsvorsitzende Thomas Piehl: "Mit unserer eigenen zusätzlichen Spende über 10.000 Euro haben wir als Unternehmen bewusst ein eigenes Zeichen der Solidarität und der Hilfsbereitschaft gesetzt".

Ostholsteins Landrat Reinhard Sager freut sich über die ansehnliche Summe.

Ostholsteins Landrat Reinhard Sager freut sich über die ansehnliche Summe.


Text-Nummer: 149412   Autor: Sparkasse Holstein/red.   vom 13.01.2022 um 11.24 Uhr

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