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Pflegekräfte vertreten sich selbstverantwortlich

Lübeck: Archiv - 24.01.2022, 11.34 Uhr: Pflegekräfte wollen sich in der Regionalgruppe Lübeck des Bochumer Bundes in einer Spartengewerkschaft selbst vertreten. Die Pflegekräfte müssen die Probleme, wie das hohe Arbeitsaufkommen und die geringe Bezahlung, selbst in die Hand nehmen, sagt Ingo Schaffenberg vom Bochumer Bund in Lübeck.

Mit dem Ziel, alle beruflich Pflegenden in einer Gewerkschaft zu vereinen hat sich 2020 der Bochumer Bund gegründet. Auch in Lübeck hat sich mittlerweile eine regionale Gruppe von Pflegekräften gefunden. Sie sorgt auch hier für einen stetigen Zuwachs an Mitgliedern.

„Wir sind noch am Anfang. Aber wir haben uns auch klare Ziele gesteckt, die wir nun akribisch angehen“, berichtet Ingo Schaffenberg (Gesundheits-und Krankenpfleger), einer der Pioniere des Bochumer Bundes in Lübeck. Schaffenberg weiter: „Die Betrachtung unseres Sozial-und Gesundheitswesens unter rein finanziellen Aspekten muss aufhören. Gesundheit ist keine Ware und wir Pflegenden kein Spielball der Interessen!“

„Dieser vielseitige und erfüllende Beruf hat eine Aufwertung verdient. Dazu gehört eine anständige Bezahlung und Bedingungen, die es möglich machen, auch gesund und erholt bis zur Rente dort tätig zu sein“, macht Jörg Bartscher (Fachkrankenpfleger Anästhesiepflege) deutlich. Er ist seit Gründung Mitglied im Bochumer Bund.

Und nun stehe man durch Sparzwänge, falsche Anreizsysteme im Gesundheitswesen (DRG) und eine schlechte Bezahlung vor dem Dilemma eines katastrophalen Personalmangels in der Pflege, heißt es in einer Pressemeldung von Schaffenberg. Und weiter: "Seit Jahrzehnten wurden die Belange der Pflegenden nicht beachtet und den gestiegenen Anforderungen angepasst. Das Arbeitsaufkommen ist viel zu groß im Verhältnis zum Personal. Zusammen mit einer schlechten Bezahlung sind dies Bedingungen, die auch den potenziellen Nachwuchs abschrecken einen Pflegeberuf zu erlernen. Es ist jetzt an der Zeit, dies zu ändern. Doch dazu sind einige Hebel in Gang zu setzen. Doch die Pflegekräfte können und müssen einiges selbst in die Hand nehmen. Einer der Hebel ist die gewerkschaftliche Arbeit."

"Aufgrund des speziellen Tätigkeitsfeldes macht es nur Sinn dies in einer Spartengewerkschaft für Pflegeberufe wie dem Bochumer Bund zu organisieren. Nur die Pflegekräfte selbst können ihre Bedürfnisse und Anforderungen selbst sinnvoll formulieren", folgert Schaffenberg.

Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, kann sich unter folgendem Link informieren bochumerbund.de

Kontakte

Ingo Schaffenberg, Tel: 0173/3703816, Mail: schaffenberg.ingo@gmail.com
Jörg Bartscher joerg.bartscher@t-online.de
Jessica Stein Jessica.L.stein@web.de
Maximilian Hanisch merlinmax94@yahoo.de

Ingo Schaffenberg ist treibende Feder in der Lübecker Ortsgruppe des Bochumer Bundes

Ingo Schaffenberg ist treibende Feder in der Lübecker Ortsgruppe des Bochumer Bundes


Text-Nummer: 149576   Autor: Schaffenberg/SU   vom 24.01.2022 um 11.34 Uhr

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