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Heftige Böen: Viele kleinere Sachschaden in Lübeck

Lübeck: Archiv - 17.02.2022, 11.07 Uhr: Am späten Mittwochabend erreichte Sturmtief "Ylenia" Lübeck mit kräftigen Böen bis Stärke 8. Die Priwallfähre musste ihren Betrieb einstellen. Behinderungen gab es auch im Bereich der Bahnhofsbrücke. Die Baustellenampel wurde immer wieder umgeweht. Die amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen wurde am Donnerstag, um 11 Uhr, aufgehoben.

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Die heftigste Böe erwischte Lübeck kurz vor Mitternacht. Die Feuerwehren rückten aus, um zahlreiche Bäume und Äste von der Straße zu räumen. Die Lübecker Feuerwehr meldet 23 Unwettereinsätze in der Nacht, am Morgen kamen noch 15 Einsätze dazu. In der Regel ging es um umgestürzte Bäume oder herabfallende Äste. Auch ein Trampolin musste von einer Straße beseitigt werden. Mehrere Freiwillige Feuerwehren gingen in Bereitschaft und arbeiteten die Aufträge ab.

Die Polizei meldet aus Lübeck 199 Einsätze. Auch Ampeldienst der Stadt war immer unterwegs, um Schäden besonders im Bereich der Bahnhofsbrücke zu beheben. Das Linksabbiegen aus der Schwartauer Alle auf die Brücke und von der Fackenburger Allee in die Schwartauer Allee musste unterbunden werden.

Der zweite größere Einsatz fand an St. Jakobi statt. Dort lösten sich Dachziegel. Der Kirchhof und der Gehweg an der Königstraße wurden gesperrt.

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In Lübeck traf es vor allem die Bewohner des Priwalls. Die Fähre stellte den Betrieb ein, die Bewohner mussten den Umweg über Dassow nehmen, um zur Arbeit zu kommen. Der Stadtverkehr hat einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse fahren jeweils zur vollen Stunde.

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Im Kreis Ostholstein rückte die Feuerwehr bis 6 Uhr zu 48 Sturm-Einsätzen aus. In Scharbeutz blockierte eine große Buche die Strandallee.

Der Sturm wird im Laufe des Tages langsam nachlassen. Nach einer kurzen Pause wird dann in der Nacht zu Samstag das nächste Sturmtief erwartet.

Die Ampeln an der Bahnhofsbrücke sorgten für größere Probleme in Lübeck. Fotos: STE, HS, DS, Karl Erhard Vögele

Die Ampeln an der Bahnhofsbrücke sorgten für größere Probleme in Lübeck. Fotos: STE, HS, DS, Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 150017   Autor: VG   vom 17.02.2022 um 11.07 Uhr

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