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Innenstadtprogramm: Mittel fast ausgeschöpft

Schleswig-Holstein: Archiv - 17.02.2022, 11.29 Uhr: Insgesamt 36 Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein profitieren bislang vom erst im Juni vergangenen Jahres in Kraft getretenen "Sofort-Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung der Stadt- und Ortszentren" (Innenstadtprogramm). Die insgesamt 12,5 Millionen Euro sind weitgehend ausgeschöpft.

Das teilte Innenstaatssekretärin Kristina Herbst heute, am 17. Februar, am Rande des Stadtmarketingforums Schleswig-Holstein 2022 mit. Das Programm war mit 10 Millionen Euro gestartet und kürzlich wegen der großen Nachfrage auf 12,5 Millionen Euro aufgestockt worden.

Mit dem Innenstadtprogramm unterstützt das Innenministerium Städte und größere Gemeinden in Schleswig-Holstein kurzfristig und unbürokratisch dabei, ihren vielfältigen kommunalen Aufgaben zum Erhalt zukunftsgerechter innerstädtischer Lebens-, Geschäfts-, Arbeits- und Kulturräume gerecht zu werden und städtische Zentren wieder erlebbar zu machen.

"Die Corona-Pandemie hat den Trend zur Verödung unserer Innenstädte und Ortszentren noch beschleunigt. Mit unserem Programm wollten wir die Kommunen dabei unterstützen, diesen Trend zu stoppen und umzukehren. Wir müssen gemeinsam neue Wege gehen, um unsere Zentren in Schleswig-Holstein wieder zu attraktiven Orten zu machen, an denen sich die Menschen gerne aufhalten. Ich freue mich sehr, dass die Verantwortlichen der Städte und Gemeinden unser Sofortprogramm so toll angenommen haben", erklärt Innenstaatssekretärin Herbst.

Gefördert werden bisher 36 Programmkommunen, räumlich verteilt über das ganze Land. Zu ihnen zählen neben kleineren Kommunen, wie Gettorf oder Wilster, auch Mittelzentren (zum Beispiel Husum oder Bad Segeberg) sowie die vier Oberzentren Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster.

Beantragt wurden vor allem Maßnahmen zur Umgestaltung des öffentlichen Raumes und Verbesserung der Aufenthaltsqualität, die Umsetzung neuer (kultureller) Veranstaltungsformate sowie die Etablierung eines aktiven Leerstandsmanagements. Sieben Kommunen nutzten außerdem die Möglichkeit der Einrichtung eines selbst verwalteten Verfügungsfonds, über den kleinere Projekte vor Ort umgesetzt werden können.

Auch Kommunen, die an dem im Rahmen der Corona-Hilfen durch die Koalitionsfraktionen gemeinsam mit der SPD-Fraktion auf den Weg gebrachten Programm nicht teilnehmen, sollen an den Erfahrungen aus der Praxis teilhaben und davon profitieren. Denn die Erkenntnisse sollen aufbereitet, Städte und Gemeinden im Land miteinander vernetzt und der intensive Austausch untereinander sichergestellt werden.

Die Corona-Pandemie könnte den Trend zur Verödung der Innenstädte noch beschleunigt haben. Symbolbild: Archiv.

Die Corona-Pandemie könnte den Trend zur Verödung der Innenstädte noch beschleunigt haben. Symbolbild: Archiv.


Text-Nummer: 150025   Autor: IM SH/Red.   vom 17.02.2022 um 11.29 Uhr

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