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Sturmtief: Keine größeren Einsätze in Lübeck

Lübeck: Archiv - 19.02.2022, 07.25 Uhr: So schlimm wie befürchtet, hat das Sturmtief in der Nacht zu Samstag die Hansestadt Lübeck nicht getroffen. Die stärksten Böen der Stärke 10 wurden gegen 1.30 Uhr gemessen. Die Lübecker Feuerwehr meldete bis 7 Uhr 62 Sturmeinsätze.

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Größere Einsätze gab es in Lübeck nicht. Die Freiwilligen Feuerwehren waren in Bereitschaft und arbeiteten die Meldungen ab. "Viele morsche Bäume sind bereits beim letzten Sturm umgekippt", berichtet Nils Lüdemann vom Leitungsdienst der Lübecker Feuerwehr. Überwiegend mussten Bäume zersägt und Äste beseitigt werden, die auf Straßen und Wege gefallen waren. In Kücknitz wurden einige Waldstraßen gesperrt. Auch hier waren Bäume umgestürzt. Die Feuerwehr wartete am Morgen noch ab, bis die Straßen ohne Gefährdung der Einsatzkräfte geräumt werden können.

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Auch das angekündigte Niedrigwasser fiel gering aus. Der Pegel sank statt um 1,30 Meter nur um rund 70 Zentimeter unter den mittleren Wasserstand. Die Priwall-Fähre konnte den Betrieb wieder aufnehmen.

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Als es hell wurde, wurden noch einige umgestürzte Bäume auf Privatgrundstücken gemeldet. Die Feuerwehr ist aber nur für Einsatzstellen zuständig, von denen eine Gefährdung ausgeht.

Viel Arbeit für die Feuerwehren gab es in den Nachbarkreisen. So stürzten auf der Fehmarnsundbrücke zwei Lkw um. Die Feuerwehr in Ostholstein verzeichnete in zwölf Stunden von 18 bis 6 Uhr 214 Sturmeinsätze, im Kreis Herzogtum Lauenburg waren es 222 und in Stormarn 185. Einige Straßen, auch die A21 nördlich von Bad Oldesloe, waren am Morgen noch gesperrt.

Zu größeren Einsätzen kam es in Lübeck nicht. Fotos: STE, Karl Erhard Vögele

Zu größeren Einsätzen kam es in Lübeck nicht. Fotos: STE, Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 150046   Autor: VG   vom 19.02.2022 um 07.25 Uhr

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