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Vierjähriger büxt aus und fährt durch Lübeck

Lübeck: Archiv - 24.02.2022, 12.24 Uhr: Eine 32-jährige Frau war am Mittwoch, 23. Februar 2022, gegen 18:00 Uhr mit ihren drei Kindern (3 Jahre, 4 Jahre und 6 Jahre) aus Travemünde kommend am Bahnhof Lübeck angekommen. Im Gewühl auf dem Bahnhof war dann plötzlich der vierjährige Sohn verschwunden.

Nach dem ersten Schreck und der vergeblichen Suche, wandte sich die aufgelöste Frau an eine Streife der Bundespolizei. Diese löste sofort eine große Suchaktion nach dem Vierjährigen aus. Über Lautsprecher wurde der "Lütte" am Bahnhof ausgerufen und die Suche auf den Bereich rund um den Bahnhof ausgeweitet.

Zeitgleich wurde über die Transportleitung der DB AG die Triebfahrzeugführer und Zugbegleiter über das Verschwinden des Jungen unterrichtet. Auch die Landespolizei in Lübeck beteiligte sich an der Suche, die zunächst erfolglos verlief. Niemand hatte den Jungen gesehen.

Nach einer endlos erscheinenden halben Stunde meldete sich ein Streifenwagen der Landespolizei. Ein Busfahrer der Linie 3 hatte sich von der Wesloer Brücke gemeldet, dass in seinem Bus ein Kind alleine saß, auf den die Personenbeschreibung passte.

Die Streife der Landespolizei nahm den unaufgeregt wirkenden Vierjährigen in Obhut, er schien die "Stadtrundfahrt" genossen zu haben. Die Freude war dann aber doch groß, als sich die Mama und ihr Sohn wiedersahen.

Nach einem leichten Schwächeanfall der Mutter, von dem sie sich schnell erholte, gab es noch eine Freifahrt für die Familie im Streifenwagen. Die Mutter mit ihren drei Kindern wurde nach Hause gefahren. "Teamwork für mehr Sicherheit in Lübeck", kommentiert Michael Hilbert, Sprecher der Bundespolizei.

Mitarbeiter der Bahn, der Bundes- und der Landespolizei beteiligten sich an der Suche nach dem Vierjährigen. Symbolbild

Mitarbeiter der Bahn, der Bundes- und der Landespolizei beteiligten sich an der Suche nach dem Vierjährigen. Symbolbild


Text-Nummer: 150153   Autor: BPOL/red.   vom 24.02.2022 um 12.24 Uhr

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