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Verdi ruft Busfahrer zu zweitägigen Warnstreik auf

Lübeck: Archiv - 25.02.2022, 09.12 Uhr: Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, sind die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Nahverkehrs Schleswig-Holstein, erneut ohne eine wesentliche Annäherung beendet worden. Die Gewerkschaft ruft die Busfahrer zu einem Warnstreik am Montag und Dienstag auf.

"Da am vergangenen Montag erneut keine signifikanten Schritte in Richtung Tarifabschluss erkennbar waren, hat die Tarifkommission entschieden, vor der nächsten Verhandlungsrunde am kommenden Mittwoch ein deutlicheres Zeichen zu setzen", so die Gewerkschaft. ver.di Nord ruft die Beschäftigten der TV-N Unternehmen zu einem zweitägigen Warnstreik auf. Der Warnstreik beginnt am kommenden Montag, den 28. Februar 2022, mit der Frühschicht und endet am Dienstag, den 1. März 2022, nach der letzten Schicht.

„Das ist ein erneutes Ärgernis für alle Beteiligten, das wir gerne vermieden hätten. Wir konnten leider keinen ausreichenden Willen der Arbeitgeberseite erkennen, zu einem Tarifabschluss zu kommen und das führt dann zu diesen Konsequenzen. Wir kündigen den Warnstreik erneut frühzeitig an, damit die Kunden der Nahverkehrsunternehmen entsprechend planen können“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer für ver.di Nord.

Die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV), werden am Mittwoch den 2. März 2022 fortgesetzt. ver.di Nord fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1,50 Euro pro Stunde ab dem 1. Januar 2022. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten bekommen.

An beiden Tagen bleiben von Betriebsbeginn am 28. Februar,3 Uhr, alle Busse des Stadtverkehrs im Depot. Die Linien 30, 31, 32, 33, 35, 38, 39 und 40 der Lübeck-Travemünder-Verkehrsgesellschaft (LVG) und anderer Verkehrsbetriebe sind von dem Streik nicht berührt und fahren nach Fahrplan. Die Fähre wird ebenfalls an beiden Tagen bestreikt. Es besteht jedoch jeweils zur vollen Stunde eine Überfahrtmöglichkeit zum Priwall und zurück. Eine Versorgung für Notdienste wie Krankenwagen und Feuerwehr ist garantiert. Die Service-Center in Travemünde und am Lübecker ZOB sind geschlossen.

Bereits am 15. Februar wurde der Stadtverkehr bestreikt.

Bereits am 15. Februar wurde der Stadtverkehr bestreikt.


Text-Nummer: 150164   Autor: Verdi/red.   vom 25.02.2022 um 09.12 Uhr

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