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BfL: Steuer senken und Baurecht entrümpeln

Lübeck: Archiv - 15.03.2022, 10.51 Uhr: Auch in Lübeck ist günstiger Wohnraum – wie in allen Ballungsräumen – knapp, was angesichts stagnierender oder gar sinkender Realeinkommen für viele Menschen eine schwere Last bedeutet. Grundsätzlich müsse also mehr gebaut werden, so die Bürger für Lübeck (BfL), die die "Grunderwerbsteuer senken und das Baurecht entrümpeln" wollen.

Die BfL weiter:

(")Ob nun die in Aussicht gestellten Bundes- und Landesfördermittel die Situation heilen werden, darf bezweifelt werden. Das Erstellen günstigen Wohnraums lohnt sich für private Investoren kaum noch, und der öffentlichen Hand fehlen die Mittel. Entscheidend für den Privatinvestor sind die Erstellungs- und Betriebskosten einerseits sowie die möglichen Gewinne andererseits. Doch gerade die Erstellungskosten für Wohnungsneubauten hat die Politik systematisch in die Höhe getrieben. Die Anhebung der Grunderwerbssteuer und immer neue, kostentreibende Bauauflagen führen bei den Investoren zu höherpreisigem Wohnungsbau. Eine beabsichtigte "Mietendeckelung" könnte in Wahrheit dann flugs zur Baubremse werden, den sozialen Wohnungsbau noch unattraktiver machen und den Bedarf an günstigem Wohnraum noch vergrößern. Alternativ müsste die Grunderwerbsteuer gesenkt und das Baurecht entrümpelt werden, damit Wohnen günstiger wird.(")

Lothar Möller ist der Vorsitzende der BfL.

Lothar Möller ist der Vorsitzende der BfL.


Text-Nummer: 150531   Autor: BfL/Red.   vom 15.03.2022 um 10.51 Uhr

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