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Ukraine-Flüchtlinge: Die meisten wohnen bei Freunden

Lübeck: Archiv - 16.03.2022, 13.32 Uhr: Seit dem 10. März haben sich in Lübeck rund 500 Flüchtlinge aus der Ukraine registrieren lassen. Die meisten Menschen sind bei Freunden und Bekannten untergekommen, berichtet die Stadtverwaltung. In den eingerichteten Notunterkünften ist noch ausreichend Platz.

68 Menschen konnten in den vorhandenen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. In den beiden Notunterkünften in St. Jürgen und Moisling sind bisher 115 Plätze belegt. Damit sind noch 145 Betten frei. Weitere Kapazitäten könnten schnell geschaffen werden.

Betroffenen berichten allerdings bei Schwierigkeiten bei der Registrierung. Auch wer sich früh morgens beim Bürgerbüro meldet, bekomme keinen Termin mehr. "Die Mitarbeitenden der Ausländerbehörde arbeiten mit Hochdruck, um die Erfassung zügig vorzunehmen", sagt Nicole Dorel, Sprecherin der Stadtverwaltung. "Dennoch kann es insbesondere zu Stoßzeiten zu längeren Wartezeiten kommen."

Die Hilfsbereitschaft der Lübecker ist nach wie vor sehr groß. Die Flüchtlingshilfe musste vorübergehend die Annahme von Sachspenden aussetzen. Die Toys Company, August-Belbel-Straße 38-42, nimmt aber weiterhin gebrauchtes Spielzeug an, das aufgearbeitet und weitergegeben wird. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 9 bis 11.30 Uhr und 12.30 bis 15 Uhr. Geldspenden zur Unterstützung von Ukraine-Flüchtlingen nimmt unter anderen das Deutsche Rote Kreuz Lübeck entgegen (IBAN DE15 2512 0510 0001 6966 01, Stichwort "Nothilfe Ukraine").

Lübeck Notunterkünfte haben noch freie Kapazitäten. Die meisten Kriegs-Flüchtlinge kommen bei Privatpersonen unter. Foto: JW

Lübeck Notunterkünfte haben noch freie Kapazitäten. Die meisten Kriegs-Flüchtlinge kommen bei Privatpersonen unter. Foto: JW


Text-Nummer: 150564   Autor: VG   vom 16.03.2022 um 13.32 Uhr

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