Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Polizei kündigt Tempo-Kontrollen an

Schleswig-Holstein: Archiv - 20.03.2022, 12.24 Uhr: In der Verkehrssicherheitsarbeit legt die Landespolizei Schleswig-Holstein in der kommenden Woche, 21. bis 27. März 2022, einen besonderen Schwerpunkt auf die Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten im Straßenverkehr. Eine Woche lang wird im ganzen Land verstärkt kontrolliert.

"Wir werden an Streckenabschnitten kontrollieren, die aufgrund der örtlichen Verhältnisse besondere Gefahrenstellen sind. Es ist unser Ziel, möglichst flächendeckend besondere Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Pflegeheime sowie Unfallhäufungsstellen und Deliktsbrennpunkte in die Kontrollen einzubeziehen", erklärt Hans Gralla, Sachbearbeiter für länderübergreifende Verkehrssicherheitsarbeit im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein. "Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen. Die Höhe der Geschwindigkeit entscheidet oftmals über die Schwere der Unfallfolgen. So wurde in 2021 bei den Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden (mit Schwerverletzten oder Getöteten) in 15,8 Prozent der Fälle nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache festgestellt. Wir wollen daher sensibilisieren und das Geschwindigkeitsniveau dauerhaft senken", so Gralla weiter.

Die Landespolizei kontrolliert regelmäßig das ganze Jahr über, ergänzt diese Kontrollen jedoch mehrmals im Jahr mit europaweit abgestimmten Schwerpunktwochen, zum Beispiel zu Alkohol und Drogen, Schwerlastverkehr, Gurtpflicht und Ablenkung sowie Geschwindigkeit. Die Polizeidirektionen in der Fläche werden dazu nach Verfügbarkeit ihre Kontrolltätigkeiten verstärken.

Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins insgesamt 77 Menschen, fast 14.000 sind verletzt worden. Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt daher zur Senkung der Unfallzahlen und Reduzierung der Unfallfolgen auf fortlaufende Überwachungs- und Aufklärungsarbeit, um Risiken und Folgen des Fehlverhaltens im Straßenverkehr deutlich zu machen und repressiv gegen Verstöße vorzugehen.

Die Polizei kündigt verstärkte Geschwindigkeitskontrollen an.

Die Polizei kündigt verstärkte Geschwindigkeitskontrollen an.


Text-Nummer: 150636   Autor: LPA   vom 20.03.2022 um 12.24 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.