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Sana Klinik spendet für die Ukraine

Lübeck: Archiv - 21.03.2022, 14.56 Uhr: Der Krieg in der Ukraine sorgt für großes Leid unter den Menschen vor Ort und unter den vielen Geflüchteten. Auch das Sana Krankenhaus unterstützt hier selbstverständlich und übergibt erste dringend benötigte Sachspenden an regionale Unterstützer, die Hilfstransporte in die Ukraine organisieren.

Die Spendenbereitschaft für die vom Ukraine-Krieg Betroffenen ist überwältigend, zahlreiche Hilfsorganisationen sammeln Geld- und auch Sachspenden. Was viele hilfsbereite Spender jedoch nicht wissen: vor allem gezielte und bedarfsorientierten Spenden sind sinnvoll und helfen am besten. Gezielt spenden war auch das Ziel der Sana Kliniken Lübeck, gern in Kooperation mit einem regionalen Partner. Dieser wurde dank einer Anfrage von Sören Heitmann, leitender Orthopädietechniker der Firma Klindwort Sanitätshaus und Orthopädietechnik, und selbst mehrmals die Woche beruflich im Krankenhaus der Lübecker unterwegs, schnell gefunden. Bereits seit Kriegsbeginn organisiert Sören Heitmann mit großem Einsatz der Geschäftsführer und Mitarbeitenden der Firmen Klindwort Sanitätshaus und Orthopädietechnik, Apotheken und Medical Services aus Bad Schwartau zusammen mit weiteren Partnern Transporte ausgewählter Hilfsgüter an und in die Ukraine.

Am Montag übergaben die Sana Kliniken Lübeck zwei Anästhesiegeräte sowie zahlreiche Krankenhausbetten an einen dieser Transporte. Sören Hein, Leiter der Medizintechnik an den Sana Kliniken Lübeck unterstützte die Verladung tatkräftig: „Ich freue mich sehr, dass wir mit unseren zwar ausrangierten, aber natürlich voll funktionsfähigen Betten und medizinischen Geräten so schnell und unbürokratisch Hilfe leisten können.“ Zwei bereitstehende Lkw waren gemeinsam schnell beladen und gingen sogleich auf die Reise, zunächst ins 1000 Kilometer entfernte polnische Krakau, wo sich mehrere Hilfstransporte zu einem Konvoi formieren werden, und dann in der Nacht in Richtung Ukraine.

Ebenso bewegend wie die Spendenbereitschaft ist dabei auch die Hilfsbereitschaft zahlreicher Lkw-Fahrer, die auf eigene Gefahr diese lange Fahrt auf sich nehmen. Angesprochen und organisiert über Facebook-Gruppen kamen auch die vier heutigen Fahrer in Zweier-Teams zusammen: Michael, ehemaliger Lkw-Fahrer und Rentner aus Hamburg, Reiner, Rentner aus Duisburg, Lkw-Fahrlehrer Rudi und Formel 1-Logistiker Daniel.

Hilfstransportkoordinator Sören Heitmann ergänzt: „Diese unsichtbaren Netzwerke sind es auch, die mich begeistern. Jeder arbeitet in seinem Metier und holt hier das Bestmögliche heraus, damit wir gemeinsam für die Ukraine stark sein können.“

Unter anderem sind zwei Anästhesiegeräte aus Lübeck auf dem Weg in die Ukraine. Foto: Sana Kliniken Lübeck

Unter anderem sind zwei Anästhesiegeräte aus Lübeck auf dem Weg in die Ukraine. Foto: Sana Kliniken Lübeck


Text-Nummer: 150659   Autor: Sana   vom 21.03.2022 um 14.56 Uhr

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