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Ukrainische Flüchtlinge steuern gerne Lübeck an

Lübeck: Archiv - 22.03.2022, 14.59 Uhr: Inzwischen sind in Lübeck rund 1100 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert. 400 von ihnen sind in Notunterkünften untergebracht. Innensenator Ludger Hinsen fordert von der Landesregierung, dass auch innerhalb Schleswig-Holsteins eine Verteilung vorgenommen wird.

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Am Dienstag besuchte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack die Notunterkunft in der Kalkbrennerstraße. Die ist bereits belegt und wird aktuell um weitere Betten in der Turnhalle erweitert. Viel mehr als eine Schlafgelegenheit bietet die ehemalige Schule nicht. Eigentlich sollten die Flüchtlinge dort nur wenige Tage bleiben. Wie lange der Aufenthalt wird, kann Claudia Schwartz, Bereichsleiterin Soziale Sicherung bei der Stadt, aber noch nicht sagen. Die Stadt ist dabei, weitere Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnungen anzumieten. 100 Personen konnten in vorhandenen Gemeinschaftsunterkünften aus den Jahren 2015 und 2016 einquartiert werden.

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Die Lage wird noch schwieriger, erwartet Lübecks Innensenator Ludger Hinsen. Die meisten Flüchtlinge sind bei Freunden oder Bekannten untergekommen. Er geht davon aus, dass das keine Dauerlösung sein wird.

Innensenator Ludger Hinsen hatte klare Forderungen an die Innenministerin. Die Flüchtlinge müssen in Schleswig-Holstein verteilt werden. Viele, die in Hamburg keinen Platz mehr finden, reisen nach Lübeck. Auch sonst scheint Lübeck, anders als viele andere Bereiche Schleswig-Holsteins, sehr beliebt zu sein. Die zweite Forderung an das Land: Statt der zugesagten 500 Euro pro Person und Monat, seinen mindestens 1000 Euro erforderlich.

Lübeck fordert eine Verteilung der Flüchtlinge auf ganz Schleswig-Holstein. Fotos: JW

Lübeck fordert eine Verteilung der Flüchtlinge auf ganz Schleswig-Holstein. Fotos: JW


Text-Nummer: 150690   Autor: VG   vom 22.03.2022 um 14.59 Uhr

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