Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Trennung von Regenwasser in Travemünde fast komplett

Lübeck - Travemünde: Archiv - 22.03.2022, 17.52 Uhr: Am Dienstag war der "Weltwassertag". Die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) nutzten dieses Datum, um über die Trennung von Regen- und Schmutzwasser zu informieren. In Travemünde ist das Projekt - bis auf wenige Meter - abgeschlossen.

Da wo die Versickerung des Regenwassers in Lübeck möglich ist, versickern die Niederschläge auf den Grundstücken. Hier wird in der Regel nur eine Schmutzwasserleitung gebaut. Beim Trennsystem wird das Regenwasser über Regenrinnen und Straßeneinläufe in einen Regenwasserkanal geleitet, während das Schmutzwasser getrennt davon in Schmutzwasserkanälen abgeleitet wird und in den Klärwerken gereinigt und behandelt wird.

Seit dem Jahr 2014 wurden in Travemünde verstärkt Trennungsmaßnahmen umgesetzt, um die Mischwasserfreiheit schnell zu erreichen. Dabei wurde im Sommer auf Bauarbeiten verzichtet. Unter anderem wurden Baumaßnahmen in der Fehlingstraße, Am Fahrenberg, im Steenkamp, im Achterdeck und dem Pumpwerk Am Kurgarten umgesetzt. In der Boelckestraße / Rose wurde die Baumaßnahme im November 2020 begonnen. Es wurde ein neuer Regenwasserkanal verlegt und der bereits vorhandene Mischwasserkanal saniert und zu einem reinen Schmutzwasserkanal umgebaut. Die Schmutz- und Regenwasser-Hausanschlussleitungen wurden bis zur Grundstücksgrenze verlegt.

"Es sind nur noch wenige Kanalnetzmeter nötig, zum Beispiel im Hirtengang und in der Straße Godewind, dann hat Travemünde als erster Stadtteil eine komplette sichere Kanalisation im Trennsystem erhalten. Für den kompletten Effekt der Gewässerreinhaltung und Verbesserung der Grundwasserqualität in Lübeck müssen alle Anschlüsse auf den Grundstücken ebenfalls getrennt sein", so Umweltsenator Ludger Hinsen.

Dr. Jan-Dirk Verwey, Direktor der Entsorgungsbetriebe Lübeck, bedankt sich bei den engagierten Mitarbeitern der Unteren Abwasserbehörde der Hansestadt Lübeck und der Entsorgungsbetriebe Lübeck. "Ohne das tolle eingespielte Team könnte der Masterplan mir seinen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen nicht umgesetzt werden."

Zur Kontrolle und Ermittlung von Fremdwasserschwerpunkten im Kanalnetz haben die EBL für Travemünde ein Messprogramm vorgesehen, welches ab Mai 2022 umgesetzt wird.

Im Rahmen des Masterplans planen die EBL im Jahr 2022 und auch in den Folgejahren jährlich 25 Millionen Euro in die Anlagen der Stadtentwässerung zu investieren.

Die Entsorgungsbetriebe Lübeck haben die Trennung der Abwässer in Travemünde fast abgeschlossen. Foto: EBL

Die Entsorgungsbetriebe Lübeck haben die Trennung der Abwässer in Travemünde fast abgeschlossen. Foto: EBL


Text-Nummer: 150695   Autor: EBL/red.   vom 22.03.2022 um 17.52 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.