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BfL will Geflüchtete auf Kreuzfahrtschiff unterbringen

Lübeck: Archiv - 23.03.2022, 10.29 Uhr: Viele Flüchtlinge aus der Ukraine hat es nach Lübeck verschlagen (wir berichteten). Inzwischen sind hier rund 1100 Flüchtlinge registriert. Etwa 400 Personen sind Notunterkünften untergebracht. Da es in Lübeck einen Mangel an Wohnmöglichkeiten gäbe, möchte die Wählergemeinschaft der Bürger für Lübeck (BfL) jetzt eine Unterbringung für geflüchtete ukrainische Flüchtlinge auf einem ehemaligen Kreuzfahrtschiff prüfen lassen.

Die gesamte Weltflotte von rund 400 Schiffen sei gegenwärtig ohnehin außer Betrieb. Der BfL-Vorsitzende, Lothar Möller: (")Seit Jahren dümpeln sie auf hoher See, haben den Anker geworfen und liegen auf Reede in internationalen Gewässern: ungefähr 400 Kreuzfahrtschiffe weltweit. Ein Ende ist nicht abzusehen. Geflüchtete auf einem Kreuzfahrtschiff unterzubringen, ist eine pragmatische Lösung.(")

Möller argumentiert, dass wegen der Corona-Pandemie ohnehin viele Kreuzfahrtschiffe gerade ungenutzt seien und man sie daher so günstig wie nie erwerben könne. Ein ausgemustertes Kreuzfahrtschiff koste zwischen 1,7 und 2,53 Millionen Euro. (Länge der Schiffe: 220 bis 265 Meter). Ein Passagier-/Kreuzfahrtschiff würde langjährige Unterbringungsmöglichkeiten bieten und könnte kurzfristig jenen eine Hilfe leisten, welche darauf angewiesen wären, so Möller weiter.

Diese Wohnschiffe würden über 700 Kabinen verfügen und hätten Platz für 1500 bis 1600 Personen. Neben den Wohneinheiten könnten auch Büros Platz finden. Eine Landstromanlage könnte das Schiff versorgen, das Abwasser würde direkt in die Kläranlage der Stadt gepumpt werden können.

Die BfL möchte als ersten Schritt nun die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie sicherstellen.

Der BfL-Vorsitzende, Lothar Möller, will die Möglichkeit der Unterbringung von Flüchtlingen auf Kreuzfahrtschiffen prüfen lassen.

Der BfL-Vorsitzende, Lothar Möller, will die Möglichkeit der Unterbringung von Flüchtlingen auf Kreuzfahrtschiffen prüfen lassen.


Text-Nummer: 150701   Autor: BfL/Red.   vom 23.03.2022 um 10.29 Uhr

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