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VfB Lübeck unterliegt Oldenburg 1:2

Lübeck: Archiv - 02.04.2022, 08.52 Uhr: Die Erfolgsserie der Grün-Weißen ist gerissen. Gegen einen nicht unbedingt besseren, aber cleveren und effektiven Spitzenreiter verlor die Mannschaft erstmals seit November wieder ein Spiel. Am Ende behielt im VfB-Duell Oldenburg in Lübeck vor 2.463 Fans knapp die Oberhand. 1:2 (1:0) hieß es am Ende aus Sicht des heimischen VfB.

Neben den vier Langzeitverletzten (Daube, Krolikowski, Schmitt, Shalom) fehlten auch Samuel Abifade und Morten Rüdiger gesperrt. Außerdem wurde Malek Fakhro vor dem Abschlusstraining positiv auf Covid-19 getestet und fiel somit aus. Robin Kölle und Cemal Sezer sind nach ihrer Krankheits- bzw. Verletzungspause wieder im Kader, aber noch nicht fit für 90 Minuten. Die beiden freien Plätze in der Startelf nahmen Fynn Kleeschätzky (erstmals als Rechtsverteidiger) und Kaniwar Uzun ein, Aron Ingi Andreasson feierte seine Premiere auf der Sechserposition.

Die Anfangsphase gehörte abgesehen von einem Konter (ohne Torabschluss) eindeutig dem heimischen VfB. Die Pfeiffer-Elf agierte diesmal aus einer 4-4-2-Formation, die Umstellung ging auch gut auf. Der Gegner wurde früh unter Druck gesetzt, Torgefahr entstand insbesondere aus den anfangs zahlreichen Standards. Tommy Grupe kam im Anschluss an eine Ecke zum Abschluss, den Fabian Herbst auf der Linie wegschlug (5.). Mirko Bolands 20-Meter-Schuss parierte Keeper Pelle Boevink (9.). Calvin Brackelmann köpfte nach einer Taritas-Ecke knapp am Tordreieck vorbei (14.). Und auch Grupe hatte mit einem Kopfball nach einer Ecke kein Glück (17.).

Im Anschluss verflachte die Partie etwas, wobei es unserer Mannschaft mit einer engagierten und kämpferisch starken Leistung gelang, den Spielfluss beim Gegner fast komplett zu unterbinden. Torchancen der Gäste waren so bis zur Pause gar nicht zu verzeichnen. Der heimische VfB bekam noch eine aus einem Standard. Nathaniel Amamoo brachte den Freistoß aus gut 20 Metern als Flanke vor das Tor, Mateusz Ciapa stand völlig frei und setzte den Kopfball gefühlvoll mit einer Bogenlampe unter die Latte zum umjubelten 1:0-Pausenstand (45./+3).

Im zweiten Abschnitt entfaltete Oldenburg dann aber seine größte Qualität: Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Einen Ballverlust im Spielaufbau der Lübecker bestraften die Gäste eiskalt mit einem kurzen Konter, an dessen Ende Rafael Brand überlegt zum 1:1-Ausgleich einschob (48.). Tor Nummer zwei war eine hervorragende Einzelleistung von Ayodele Adetula, der den Ball mit viel Übersicht präzise in die lange Ecke schlenzte. Diesem 1:2 nach 68 Minuten rannte der VfB Lübeck vergeblich hinterher. Zwar hatte unsere Mannschaft deutlich mehr Spielanteile. Doch die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor fehlte. Daran änderten auch einige Standards am Ende nichts mehr – der A-Jugendliche Oskar von Esebeck hatte den letzten Torabschluss, setzte den Ball aber direkt auf Keeper Boevink (90./+3).

So feierten die Gäste einen etwas glücklichen 2:1-Erfolg, der ihre Serie weiter fortsetzt – vor dem Spiel waren beide VfB-Teams seit acht Begegnungen unbesiegt gewesen. Für den Lübecker VfB gilt es weitere personelle Rückschläge zu verkraften: Im nächsten Spiel bei Hannover 96 II (Sa., 13 Uhr) wird Mateusz Ciapa (Gelbsperre) fehlen, zudem ist auch mit Robin Kölle nicht zu rechnen, der nach seiner Corona-Infektion keine 15 Minuten nach seiner Einwechslung mit Atemproblemen wieder vom Feld musste.

Der VfB Lübeck unterlag am Freitagabend Oldenburg.

Der VfB Lübeck unterlag am Freitagabend Oldenburg.


Text-Nummer: 150900   Autor: VfB   vom 02.04.2022 um 08.52 Uhr

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