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SPD: Hilfen für Frauen weiter ausbauen

Lübeck: Archiv - 02.04.2022, 13.55 Uhr: Am Donnerstag hat die Bürgerschaft eine gesicherte Finanzierung für die Frauenhäuser in Lübeck beschlossen. Die SPD-Fraktion hat die Vorlage unterstützt und möchte für das "Thema Gewalt gegen Frauen" stärker sensiblisieren.

"Häusliche Gewalt wird nach wie vor noch zu oft bagatellisiert. Es ist aber alles andere als eine Kleinigkeit, wenn Frauen seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt sind: "Wir müssen auf das Thema aufmerksam machen, wo wir können! Umso mehr erfreuen wir uns über den jüngsten Beschluss der Bürgerschaft und das Engagement von Bürgermeister Jan Lindenau", unterstreicht Sandra Odendahl, Bürgerschaftsmitglied der SPD-Fraktion und Landtagskandidatin für Lübeck-Süd.

Hierzu führt die gleichstellungspolitische Sprecherin, Kristin Blankenburg, aus: "Die Notwendigkeit von Schutzräumen für Frauen und Kinder ist unumstritten. Daher freuen wir uns über das Engagement des Bürgermeisters, die Finanzierung von Plätzen gesichert zu haben. Das autonome Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. sowie das Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt (AWO) behalten demnach je zwei Plätze. Anlass für diese Verhandlungen war eine Neuregelung der Richtlinien zur Förderung von Frauenfacheinrichtungen und die damit verbundene Erhöhung des Platzkostensatzes. Die Landesregierung hat hierbei die Kommunen im Regen stehen lassen und durch ihre sogenannte Reform für Mehrkosten gesorgt. Diese Mehrkosten werden nun zur Planungssicherheit der Frauenhäuser in Budgetverträgen mit der Stadt bis Ende 2026 übernommen."

Die gleichstellungspolitische Sprecherin Kristin Blankenburg ist sich sicher: "Wir müssen in unserer Gesellschaft dazu übergehen, nicht nur den Opfern Schutz zu geben und Abwehr beizubringen, sondern auch die Täter auf ihr falsch geleitetes Rollenbild hinzuweisen und Maßnahmen mit Hilfe der Vermittlung einer Kultur zur Gleichberechtigung zu ergreifen, um potentielle Gewaltmuster zu verhindern. Sollten Sie selbst Hilfe benötigen oder jemanden kennen, der Unterstützung braucht, wenden Sie sich gerne an die Beratungsstellen oder an das Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘, Telefonnummer 08000 116 016, oder nutzen Sie die Onlinesuche nach Frauenhäusern im Internet unter www.frauenhaus-suche.de.“

Die SPD-Fraktion will, dass diese Hilfsangebote für Frauen weiter ausgebaut werden.

Die SPD begrüßt, dass die Finanzierung der Plätze für die kommenden Jahre gesichert ist.

Die SPD begrüßt, dass die Finanzierung der Plätze für die kommenden Jahre gesichert ist.


Text-Nummer: 150906   Autor: SPD/red.   vom 02.04.2022 um 13.55 Uhr

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