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Jugend forscht: Großes Finale in der MuK

Lübeck: Archiv - 06.04.2022, 09.49 Uhr: Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher befinden sich auf der Zielgeraden: Die jungen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fiebern dem 57. Bundeswettbewerb von Jugend forscht entgegen, der Ende Mai 2022 in Lübeck stattfindet. In den kommenden Tagen werden die letzten der mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Bundesfinales auf den Landeswettbewerben ermittelt.

Unter dem Motto "Zufällig genial?" hatten sich bundesweit über 8.500 Kinder und Jugendliche für die aktuelle Wettbewerbsrunde angemeldet. "Wir freuen uns sehr, dass der Bundeswettbewerb nach mehr als zwei Jahren Coronapandemie erstmals wieder in Präsenz stattfinden kann", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.". Der Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet vom Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine Reihe vielversprechender Forschungstalente hat sich bereits für das Bundesfinale qualifiziert. So präsentiert eine Nachwuchswissenschaftlerin in Lübeck eine umweltfreundliche Alternative für sogenannte Biobags. In diesen Netzbeuteln, die üblicherweise aus Polyester bestehen, werden in der Biochirurgie Maden auf Wunden gesetzt, um dort das abgestorbene Gewebe zu entfernen. Die neuartigen Biobags der Jungforscherin bestehen aus Manilahanf und sind recycelbar. An den Start gehen zudem zwei Teilnehmer, die eine kostengünstige elektronische Messapparatur konstruierten, um damit die elektrischen Ströme in den Zellen der Venusfliegenfalle und der Mimose zu ermitteln. Per Mikrocontroller gelang es ihnen, das Aktionspotenzial der einen Pflanze auf die andere Pflanze zu übertragen und sie so miteinander kommunizieren zu lassen. Präsentiert wird ferner ein Konzept für die Optimierung von Akkus. Durch das Ineinanderfalten der aktiven Flächen in der Batterie gelang es zwei Jungforschern, die Speicherkapazität zu erhöhen und die Ladezeit dennoch gering zu halten.

"Nach den langen Beschränkungen durch Corona wird der wissenschaftliche Wettstreit beim Bundeswettbewerb in Lübeck dazu beitragen, dass die jungen Menschen einander inspirieren und voneinander lernen", sagt Dr. Philipp Murmann, Präsident des Forschungsforums Schleswig-Holstein e. V. und Bundespatenbeauftragter. "Ich freue mich auf die vielen innovativen Köpfe und ein spannendes Bundesfinale 2022 bei uns im Norden. So kreativ wie unsere Unternehmen sind, ist auch das Programm für unsere Gäste. In der ‚Königin der Hanse‘ bieten wir den jungen Forscherinnen und Forschern kurze Wege, auf denen sie auch etwas über die Geschichte der Hansestadt Lübeck erfahren und ihre Schönheit bewundern können."

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere findige Projekte in den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik den Sprung ins Bundesfinale schaffen. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (7. April), Berlin (8. April), Hamburg (8. April), Hessen (8. April) und Sachsen (9. April) besteht noch die Möglichkeit, sich auf Landesebene einen Eindruck von den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verschaffen. Informationen zu allen Landessiegerinnen und Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de.

Das 57. Bundesfinale "Jugend forscht" findet vom 26. bis 29. Mai 2022 in der Musik- und Kongresshalle (MUK) Lübeck statt. Die Sieger und Platzierten werden am Sonntag, 29. Mai 2022, 10.30 Uhr, bei der Siegerehrung ausgezeichnet.

Das Bundesfinale findet 2022 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MUK) statt.

Das Bundesfinale findet 2022 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MUK) statt.


Text-Nummer: 150965   Autor: Jugend forscht/Red.   vom 06.04.2022 um 09.49 Uhr

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