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Kontrollaktion mit Fokus auf Gurtpflicht und Handyverbot

Schleswig-Holstein: Archiv - 06.04.2022, 10.21 Uhr: Die Landespolizei wird in dieser Woche verstärkt die richtige Sicherung von Fahrzeuginsassen (Gurtpflicht) kontrollieren. Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion ist das Thema Ablenkung, also die verbotswidrige Nutzung von mobilen Geräten, wie etwa Smartphones, am Steuer. Über die Ergebnisse der Kontrollen soll zeitnah berichtet werden.

Sicherheitsgurte retten Leben. Die Schwere der Unfallfolgen beziehungsweise ob ein Fahrzeuginsasse unverletzt bleibt oder stirbt, hängt oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht.
Die Landespolizei hat 2021 weniger Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt (-11,7 Prozent), die Gesamtzahl der Verstöße sei mit 9.994 aber immer noch zu hoch. Auf die Kontrolle der Anschnallpflicht werde daher auch weiterhin im Rahmen der Verkehrsüberwachung ein besonderes Augenmerk gelegt.

Auf die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern in Kraftfahrzeugen (Kindersitz) werde im Rahmen der Verkehrsüberwachung auch zukünftig besonders geachtet, insbesondere da mit 399 verunglückten Kindern als Mitfahrer im vergangenen Jahr ihr Anteil um 7 Prozent gestiegen ist.

Wie werden Kinder richtig gesichert?

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen nur mitgenommen werden, wenn geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden. Diese sind unter Beachtung der Größenvorgaben an der ECE-Kennzeichnung erkennbar. Nähere Informationen dazu sind zum Beispiel auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de, Rubrik Verkehrssicherheit zu finden.

Schwerpunkt Ablenkung

Mit steigender Tendenz hat sich die Ablenkung durch Smartphones, Tablets oder andere elektronische Geräte zu einem Risikofaktor für Verkehrsunfälle entwickelt. Vielfältige internationale Studien stellen fest, dass jeder 7. bis 10. Verkehrsunfall auf diese Art von Ablenkung zurückzuführen sein dürfte. Höhere Geldbußen und Fahrverbote drohen, wenn man mit einem Handy, Tablet oder ähnlichem in der Hand am Steuer angetroffen wird. Die Sanktionshöhe beginnt bei 100 Euro.

Sollte während des Verstoßes eine Gefährdung vorliegen, werden sofort ein einmonatiges Fahrverbot verhängt und 150 Euro Geldbuße fällig. Im Falle eines tatsächlichen Unfalls, also mit Sachbeschädigung, beträgt die Sanktionshöhe 200 Euro. Auch hier tritt dann ein einmonatiges Fahrverbot in Kraft.

Die verbotene Ablenkung durch elektronische Geräte soll auch zukünftig ein deutlicher Überwachungsschwerpunkt der Landespolizei sein. Nach einem Rückgang der Überwachungsergebnisse in 2020 um 3,2 Prozent wurden im vergangenen Jahr wieder mehr Verstöße festgestellt. 17.838 (ein Plus von 5,7 Prozent) der Fahrer telefonierten, tippten Nachrichten beim Fahren oder nutzten weitere verbotene technische Funktionen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 150966   Autor: POL SH/Red.   vom 06.04.2022 um 10.21 Uhr

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