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Rauschtrinken bei Jugendlichen geht weiter zurück

Schleswig-Holstein: Archiv - 07.04.2022, 12.22 Uhr: In Schleswig-Holstein mussten im Pandemie-Jahr 2020 erneut weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes gab es im Jahr 2020 insgesamt 422 jugendliche Rauschtrinker – 34,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit sank im Norden erneut die Zahl der Betroffenen deutlich.

Im Vergleich zum Vorjahr landeten in allen Altersgruppen (zehn bis unter 20) deutlich weniger Schülerinnen und Schüler mit einem Rausch in der Klinik. Der größte Rückgang war bei den 15- bis 19-jährigen Jungs mit 35,5 Prozent zu verzeichnen. Gesundheitsminister Heiner Garg und die DAK-Gesundheit setzen ihre Bemühungen in der Alkoholprävention konsequent fort und suchen im Rahmen der Kampagne "bunt statt blau" zum zwölften Mal Schleswig-Holsteins beste Plakate gegen das Komasaufen. Einsendeschluss für den Plakatwettbewerb ist der 30. April.

Im Jahr 2020 wurden in Schleswig-Holstein 240 Jungen und 182 Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 128 (minus 35 Prozent), bei den weiblichen gab es einen Rückgang um 96 (minus 34,5 Prozent). Den größten Rückgang gab es bei den 15- bis 19-jährigen Schülern mit 35,5 Prozent. Cord-Eric Lubinski, Landeschef der DAK-Gesundheit in Schleswig-Holstein, sagt: ""Noch immer trinken viele Kinder und Jugendliche sprichwörtlich, bis der Arzt kommt. Der Rückgang in Zeiten der Corona-Pandemie ist ein positives Signal. Wir wollen aber verhindern, dass schon bald ein Nachholeffekt einsetzt und die Einlieferungen ins Krankenhaus wieder sprunghaft ansteigen. Deshalb setzen wir im Norden gemeinsam mit Gesundheitsminister Heiner Garg unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort und bringen das wichtige Thema in den Schulalltag."

Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 30. April 2022. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) aus den 16 Landessiegern die Bundessieger. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

Ausschnitt: Das Plakat der Landessiegerin 2020 von Lara Killmann aus Warnstorf/Travemünde.

Ausschnitt: Das Plakat der Landessiegerin 2020 von Lara Killmann aus Warnstorf/Travemünde.


Text-Nummer: 150990   Autor: DAK SH/Red.   vom 07.04.2022 um 12.22 Uhr

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