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VfB feiert verdienten 2:1-Sieg bei Hannover 96 II

Lübeck: Archiv - 09.04.2022, 18.00 Uhr: Mit einem verdienten Auswärtssieg im Gepäck kehrte der VfB Lübeck am Samstag vom Gastspiel bei Hannover 96 II heim. Vor 217 Zuschauern im Eilenriedestadion lieferte das letzte Aufgebot des VfB eine insgesamt starke Leistung ab. Auch wenn der Sieg erst durch einen späten Freistoßtreffer von Calvin Brackelmann zustande kam, war der erste Sieg in der Meisterrunde für die Grün-Weißen vollkommen verdient.

Es war eine Mannschaft, die in dieser Formation noch nie zusammen gespielt hatte. Zu den vier Langzeitverletzten hatten sich vier corona-bedingte Ausfälle gesellt, dazu fehlte der gelbgesperrte Mateusz Ciapa – insgesamt waren somit neun potenzielle Stammspieler zu ersetzen. So feierte Gregory Kuisch seine Startelfpremiere, Linksfuß Fynn Kleeschätzky übernahm die Rolle als Vertreter von Kapitän Tommy Grupe in der Innenverteidigung.

Die gesamte Mannschaft erledigte ihre Aufgabe gut. Schon vor der Pause, als das Spiel noch an Höhepunkten arm blieb und phasenweise eher dahinplätscherte, stand der VfB hinten stabil und ließ keine einzige Tormöglichkeit der Hannoveraner zu. Die Lübecker hatten ihrerseits zwei Möglichkeiten, die beide bei Morten Rüdiger ihren Ursprung hatten. Schon nach vier Minuten zog Rüdiger aus 14 Metern ab, 96-Keeper Marlon Sündermann hatte Mühe mit dem Schuss. Cemal Sezer und Mirko Boland setzten nach wurden aber wegen Abseits zurückgepfiffen. Der Führungstreffer entstand kurz vor der Pause aus einem Fehler des Hannoveraners René Rüther, der den Ball gegen den energisch nachsetzenden Rüdiger verlor und diesen im Strafraum zu Fall brachte. Cemal Sezer scheiterte zwar mit dem Elfmeter an Keeper Sündermann, doch den Abpraller verwandelte er zum 0:1-Pausenstand (41.).

Im zweiten Abschnitt erwischten die Hannoveraner eigentlich den besseren Start, hatten die ersten guten Szenen. Doch schon nach sechs Minuten wurde die Partie wegen eines grobkörnigen Hagelschauers mit Gewitter unterbrochen. Als die Teams nach zehn Minuten auf den Platz zurückkehrten, war der VfB sofort wieder voll da und stellte sich auf die zunächst noch etwas veränderten Bedingungen besser ein. Sezer hatte nach einer Taritas-Vorlage die erste gute Chance, scheiterte aber an Sündermann, der das kurze Eck zumachte (54.). Auch Nathaniel Amamoo hätte erhöhen müssen, bestrafte aber einen Aufbaufehler der Gastgeber nicht, sondern schoss am langen Eck vorbei (60.). Ein Schuss von Aron Andreasson (64., knapp drüber), ein Aufsetzer von Amamoo, den Sündermann über die Latte lenkte (66.), ein Brackelmann-Kopfball nach einer Ecke (75.) - in dieser Phase hätte das 0:2 fallen müssen.

So aber blieb das Spiel offen – und 96 kam mit einer einzigen Aktion zurück in die Partie. Nach einer unglücklichen Abwehraktion kam Nick Gudra 20 Meter vor dem Tor in Ballbesitz und schoss scharf, aus der Drehung und als Bogenlampe ins lange Eck – ein Traumtor zum Ausgleich, der aus völlig heiterem Himmel kam (83.). Doch der VfB reagierte nicht geschockt, sondern wollte den verdienten Sieg. Nach einem Foul an Mirko Boland nahm sich Calvin Brackelmann den Freistoß und schoss ihn scharf und flach aufs rechte Toreck, wo der bis dahin gute Sündermann die rutschige Kugel zum 1:2 passieren ließ (87.). Auch die Nachspielzeit überstanden die Lübecker und feierten am Ende mit rund 70 mitgereisten Fans den ersten Sieg auf fremdem Platz seit Anfang Dezember (3:0 bei Teutonia).

Der VfB hat in Hannover mit 2:1 gewonnen.

Der VfB hat in Hannover mit 2:1 gewonnen.


Text-Nummer: 151027   Autor: VfB   vom 09.04.2022 um 18.00 Uhr

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