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Impfpflicht wird größtenteils beachtet

Schleswig-Holstein: Archiv - 12.04.2022, 11.38 Uhr: Die für die einrichtungsbezogene Impfpflicht verkündeten Zahlen zu den gemeldeten Personen ohne Impfnachweis oder mit zweifelhaftem Impfnachweis an die Gesundheitsämter wurden vom Gesundheitsministerium einer Plausibilitätsprüfung unterzogen. 5119 Mitarbeiter in Gesundheitsberufen haben in Schleswig-Holstein bisher keinen Impfnachweis vorgelegt.

Die Anzahl der Einrichtungen, die Stand 8. April mindestens einmal „keinen Impfnachweis“ oder „zweifelhaften Impfnachweis“ gemeldet haben liegt bei 1307. Insgesamt 5119 Mitarbeiter haben keinen Impfnachweis vorgelegt, bei 427 Personen liegt ein „zweifelhafter Impfnachweis vor.

Die größte Summe von Mitarbeitern, die keinen Impfnachweis haben, wurden aus dem Krankenhausbereich mit 1892 Personen gemeldet, gefolgt von 1287 Mitarbeitern in der Pflege, 717 in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, 331 in Einrichtungen der Rehabilitation und 329 in Arztpraxen.

Zu den Ergebnissen der konsolidierten und validierten Zahlen, die Stand 8. April ausgewertet worden sind, betont Gesundheitsminister Heiner Garg: „Die uns vorliegenden Auswertungen zeigen, dass in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein die Impfquoten sehr gut sind und noch deutlich über dem hohen Niveau in der Allgemeinbevölkerung liegen.“

Zu den nach dem Bundesgesetz zur Meldung verpflichteten Einrichtungen zählen unter anderem Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Arztpraxen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, der Heilberufe und Reha-Einrichtungen. Nach den berichtigten, konsolidierten Meldezahlen liegt die Impfquote in diesen Einrichtungen in Schleswig-Holstein im Schnitt bei etwa 95 bis 97 Prozent und damit weiterhin höher als angenommen. Bezugsgröße zur Berechnung dieser Quote ist die auf Statistiken der verschiedenen Bereiche basierende überschlägige Anzahl der Mitarbeiter insgesamt. Meldungen über nicht geimpfte Mitarbeiter oder Meldungen, bei denen Zweifel am Impfnachweis bestehen, betreffen insgesamt also etwa drei bis fünf Prozent aller Mitarbeiter aller Einrichtungstypen.

Je nach Einrichtungstyp variiert die Quote geringfügig. Die größte Anzahl der von der einrichtungsbezogenen Meldepflicht betroffenen Beschäftigten stellen die Krankenhäuser und die Pflegeeinrichtungen. In den Krankenhäusern liegt die Impfquote laut der Meldungen bei etwas über 95 Prozent, in den Pflegeeinrichtungen bei etwa 97 Prozent.

Die Landesregierung hat eine erste Bilanz der einrichtungsbezogenen Impfpflicht vorgelegt.

Die Landesregierung hat eine erste Bilanz der einrichtungsbezogenen Impfpflicht vorgelegt.


Text-Nummer: 151066   Autor: SozMi/red.   vom 12.04.2022 um 11.38 Uhr

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