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VfB holt Remis beim Spitzenreiter

Lübeck: Der VfB Lübeck bleibt in der Meisterrunde der Regionalliga Nord weiter schwer zu schlagen. Die Mannschaft kehrte am Ostermontag vom Gastspiel beim VfB Oldenburg mit einem hochverdienten Unentschieden im Gepäck zurück in die Hansestadt.

Vor 3.896 Zuschauern, darunter auch rund 150 sangesfreudigen Anhängern der Grün-Weißen, lieferte die Pfeiffer-Elf eine defensivstarke Vorstellung ab und hatte am Ende sogar die besseren Torchancen, um sogar einen Dreier mit auf die Heimreise zu nehmen.

Für den verletzten Mirko Boland sowie Cemal Sezer und Jan Lippegaus (beide Bank) hatte Trainer Lukas Pfeiffer den wiedergenesenen Tommy Grupe, den zuletzt gesperrten Aron Ingi Andreasson sowie Kaniwar Uzun in die Startelf beordert. Morten Rüdiger übernahm die Boland-Rolle.

Die Oldenburger hatten nicht unerwartet von Beginn an ein paar Spielanteile mehr, wurden aber von den Grün-Weißen schon in der eigenen Hälfte attackiert. So kamen die Gastgeber spielerisch quasi überhaupt nicht zu echten Toraktionen. Ein einziger gefährlicher Schuss von Rafael Brand stand bis zur Pause zu Buche, doch auch hier reagierte Eric Gründemann gut (38.). Ansonsten brachten nur zahlreiche Standards immer mal etwas Unruhe in den VfB-Strafraum, doch die Lübecker Defensive verteidigte diese Situationen insgesamt souverän. Im Vorwärtsgang krankte das VfB-Spiel (wie auch das der Oldenburger) anfangs an mangelnder Präzision, ehe mit zunehmender Spieldauer auch eigene Ballbesitzphasen und Torszenen entstanden. Andreasson hatte sogar die beste Chance der ersten Hälfte, als er nach einem eigenen Ballgewinn und kurzem Anspiel von Uzun aus gut 20 Metern abzog und die Lattenoberkante traf (32.). Das 0:0 zur Pause war aber ein völlig gerechtes Ergebnis.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie offen, beide Teams hatten im Vorwärtsgang die eine oder andere gute Szene, klare Chancen hatten aber Seltenheitswert. Auf Oldenburger Seite verdiente am ehesten ein Schuss von Ayodele Adetula, den Gründemann zur Ecke lenkte (59.), dieses Prädikat. In der Schlussphase, als die Oldenburger nach und nach mehr Räume anboten, weil sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, hatte dann sogar der Gast aus der Hansestadt die besseren Möglichkeiten. Als der eingewechselte Samuel Abifade quer zur Abwehr die Gästedeckung versetzte und abzog, war Keeper Pelle Boevink zur Stelle, der vor allem den Nachschuss von Vjekoslav Taritas stark parierte (74.). Während sich nun wieder drei Viertel des Spiels in der Lübecker Hälfte abspielte, dabei aber mit Ausnahme einiger Standards kaum etwas Nennenswertes heraussprang, hatte der VfB Lübeck in der Schlussphase noch zwei Riesenkontergelegenheiten. Erst war es Abifade, der bei einem Sprint über den halben Platz die Oldenburger Defensive alt aussehen ließ, den Abschluss aber nicht mehr aufs Tor brachte (88.). Dann hatte Cemal Sezer eine ähnliche Situation, ließ den letzten Oldenburger stehen, traf mit seinem Schuss aber nur das Außennetz (90./+1).

So ärgerten sich am Ende die Lübecker fast mehr über einen verpassten Dreier, während der VfB Oldenburg (der sich bei einem Sieg auch eine Niederlage im kommenden Top-Duell gegen Flensburg hätte erlauben können) mit dem Punkt angesichts des Spielverlaufs zufrieden sein musste. Für die Grün-Weißen geht es nun am kommenden Samstag (16 Uhr) beim SV Atlas Delmenhorst weiter.

Der VfB Lübeck kehrt mit einem Punkt aus Oldenburg zurück.

Der VfB Lübeck kehrt mit einem Punkt aus Oldenburg zurück.


Text-Nummer: 151139   Autor: VfB   vom 18.04.2022 um 21.35 Uhr

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