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MHL-Studenten wetteifern um Peter-Ronnefeld-Preis

Lübeck: Die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Philharmonische Orchester Kiel haben erstmals den "Peter-Ronnefeld-Preis" ausgetragen. In der öffentlichen Finalrunde am Samstag, 23. April wetteifern vier Studierende der MHL in der Kieler Petruskirche ab 14 Uhr um den Preis, der ein Solokonzert mit dem Philharmonischen Orchester Kiel (erster Preis) und ein Rezital in der Kieler Konzertreihe "Klassisch beflügelt" (Publikumspreis) der Musikfreunde Kiel beinhaltet.

Sieben junge Bläser, Streicher und Pianisten sind in der ersten Runde des neuen Peter-Ronnefeld-Preises, die in der MHL intern ausgetragen wurde, gegeneinander angetreten. Vier von ihnen werden sich nun in der Finalrunde in der Petruskirche Kiel öffentlich präsentieren. Mit anspruchsvollen, selbst zusammengestellten Rezital-Programmen stellen die jungen Interpreten ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis und wetteifern um den Preis, der einen Soloauftritt zusammen mit dem Philharmonischen Orchester in Kiel verspricht. Neben diesem ersten Preis wird auch ein Publikumspreis vergeben, der ein Rezital in der Konzertreihe des Vereins der Musikfreunde Kiel "Klassisch beflügelt" beinhaltet.

Der Jury gehören die MHL-Professorinnen und Professoren Gesine Dreyer, Oliver Korte, Adrian Diaz Martinez, Pauline Sachse und Florian Uhlig sowie der Generalmusikdirektor des Theater Kiel Benjamin Reiners an. In der zweiten Runde sitzen MHL-Präsident Prof. Rico Gubler, GMD Benjamin Reiners, Prof. Marie-Elisabeth Hecker, Martin Helmchen sowie Selke Harten-Strehk, Vorsitzende der Musikfreunde Kiel, in der Jury.

In der ersten Runde haben die Teilnehmenden bereits ein komplettes Solokonzert mit Klavierbegleitung auswendig aufgeführt. In der zweiten Runde ist neben dem musikalischen Programm auch die Programmgestaltung wichtig: Eine von den Teilnehmenden erstellte Programmübersicht, eine Biografie mit Künstlerfoto und eine inhaltliche Erläuterung zu den gespielten Werken fließen mit in die Bewertung ein. Mehrere Workshops des MHL-Career Centers haben die jungen Interpreten auf diese zusätzlichen Herausforderungen im Wettbewerb vorbereitet. Sie konnten unter anderem lernen, worauf es bei guten Künstlerfotos ankommt, wie man ein Programm gestaltet und in Interviews sicher auftritt, denn im Anschluss die Konzertauftritte sind am 23. April auch kurze Interviews mit den jungen Künstlern geplant. Die Preisträger erhalten zudem den "Klassikal Spezialpreis", der eine zweijährige kostenlose Mitgliedschaft bei Klassikal.com umfasst, die Online-Plattform, in der sich Profis der klassischen Musik miteinander vernetzen. Mit dem neuen Preis möchten die MHL und das Philharmonische Orchester Kiel jungen Musikerinnen und Musikern Karrierewege ebnen und ihnen den Übergang von einem künstlerischen Studium in das Berufsleben erleichtern.

Peter Ronnefeld, Namensgeber des Wettbewerbs, war von 1963 bis 1965 Generalmusikdirektor am Theater Kiel. Er setzte sich besonders für zeitgenössische Musik und die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler ein. Der Eintritt zur Finalrunde beträgt 10 Euro (Ermäßigung möglich), Tickets sind unter www.theater-kiel.de erhältlich. Die Konzerte für die Gewinner des Wettbewerbs sind im Herbst geplant, Termine werden unter www.mh-luebeck.de veröffentlicht.

In der öffentlichen Finalrunde am Samstag, 23. April in der Kieler Petruskirche wetteifern vier Studierende der MHL ab 14 Uhr um den Preis.

In der öffentlichen Finalrunde am Samstag, 23. April in der Kieler Petruskirche wetteifern vier Studierende der MHL ab 14 Uhr um den Preis.


Text-Nummer: 151164   Autor: MHL/Red.   vom 20.04.2022 um 10.20 Uhr

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