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Volksbank Lübeck mit stabilem Ergebnis

Lübeck: Die Volksbank Lübeck blickt trotz schwieriger Marktverhältnisse auf ein positives Geschäftsjahr zurück und hat sich als starker Partner in der Region bewährt. Insgesamt konnte das Jahr 2021 mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von 7,2 Millionen Euro abgeschlossen werden.

Die Bilanzsumme betrug zum Jahresende 1.143 Millionen - ein Anstieg um 36 Million Euro (plus 3,25 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Die Kundenforderungen sind um 30 Millionen Euro auf 670 Millionen Euro gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein deutlicher Zuwachs von 4,69 Prozent. Insgesamt haben sich die Kundeneinlagen um 55 Millionen Euro (plus 6,90 Prozent) auf 852 Millionen Euro erhöht. Der Zinsüberschuss ist im Jahr 2021 um etwa 1,2 Millionen Euro angestiegen und liegt damit bei 16,9 Millionen Euro. Auch der Provisionsüberschuss konnte auf 8,6 Millionen Euro gesteigert werden, was einem Zuwachs von 13,33 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Mitglieder der Genossenschaftsbank lag zum Jahresende stabil bei rund 14.700. Zum Jahresende beschäftigte die Volksbank Lübeck 172 Mitarbeitende, darunter 18 Auszubildende.

„Das Jahr 2021 war in wirtschaftlicher Hinsicht ein sehr zufriedenstellendes für unsere Bank“, so Vorstandsmitglied Bernhard Rogge. „Dies Ergebnis ist immer eine Teamleistung. Es konnte nur erreicht werden, weil wir nicht nur tolle Kund*innen haben, sondern auch sehr engagierte Kolleg*innen haben, die sich auch im abgelaufenen Jahr trotz der Einschränkungen der Pandemie sehr engagiert und zuverlässig um alle finanziellen Belange unserer Kund*innen gekümmert haben. Und dafür gilt allen Beteiligten mein herzlicher Dank!“

„Wir werden das zufriedenstellende Ergebnis 2021 nutzen, um das Eigenkapital der Bank weiter zu stärken.“ ergänzt Vorstandkollege Christian Mehrens. „Die aktuellen Rahmenbedingungen bleiben für unsere Kunden und damit auch für uns sehr herausfordernd“, betont Christian Mehrens, Vertriebsvorstand der Volksbank Lübeck. „Hofften wir doch alle bis vor Kurzem, dass mit der zunehmend erfolgreichen Bekämpfung der Corona-Epidemie endlich wieder ein wenig Normalität einkehren würde, wurden wir alle am 24. Februar mit einer neuen Krise konfrontiert. Die Ukraine-Krise stellt uns alle vor eine Herausforderung, die uns nicht nur menschlich sehr bedrückt, sondern auch weitreichende Folgen auf die Finanzmärkte, die Zinslandschaft, die Inflation und somit auf unsere Kunden hat. Mehr denn je zählt nun das, was Genossenschaften seit jeher auszeichnet. Eine vertrauensvolle und persönliche Beziehung zwischen Bank und Kunde. Ein kurzer, unbürokratischer Draht ist in diesen turbulenten Zeiten wichtiger denn je“ betont Christian Mehrens. „Und genau das ist unsere Stärke.“

Aktuell bewegt die Volksbank Lübeck auch ein menschlicher Aspekt des Krieges in der Ukraine. Für Vorstandsmitglied Christian Mehrens ist klar: „Wenn wir helfen können, dann helfen wir! Denn auch darin sehen wir unsere Verantwortung als Genossenschaftsbank“. So wurde kurzerhand eine leerstehende Handwerkerwohnung in der Zentrale am Klingenberg in Eigenleistung der Mitarbeitenden renoviert und einer jungen ukrainischen Familie überlassen. Darüber hinaus wurden unbürokratisch zwei Studentenwohnungen aus dem volksbankeigenen Boarding-Haus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Die Volksbank Lübeck beteiligte sich weiterhin an einer Spendenaktion des genossenschaftlichen Verbundes mit 2.500 Euro und hat 500 Euro für ukrainische Schülerinnen und Schüler gespendet.

Im klassischen Bankgeschäft baut die Volksbank Lübeck kontinuierlich ihre Angebote rund um digitale Dienstleistungen und Produkte aus. „Der Bedarf nach schnellen digitalen Lösungen steigt unverändert. Gerade bei einfachen Produkten bzw. Dienstleistungen. Hier hat die Bank bereits vor Jahren mit der Einführung der Direktfiliale einen sehr erfolgreichen ersten Schritt getan und baut aktuell das Angebot in Richtung Video-Beratung weiter aus. „Banking muss einfach, sicher und bequem sein – das ist nicht nur die Erwartung unserer Kunden, sondern auch unser eigener Anspruch“ sagt Christian Mehrens.

Ein weiteres Thema rückt zunehmend in den Fokus der Bank: Nachhaltigkeit. „Nachhaltigkeit in all seinen Facetten wird zunehmend zur Richtschnur unseres Handelns werden“ sagt Bernhard Rogge. „Es wird nicht nur verstärkt bei Anlagegesprächen von Kundenseite eingefordert, sondern setzt zunehmend auch Maßstäbe bei eigenen Entscheidungen der Bank. Die Bedeutung dieses Themas ist allen klar und betrifft alle Lebensbereiche. Wir werden uns selbstverständlich auch als Bank dieser Verantwortung stellen.“

Auch die Erfolgsgeschichte des Volksbank-Ablegers HanseLab geht weiter. Die agile Arbeitsfläche, die allen Interessenten offensteht, startet gerade nach einer coronabedingten ruhigeren Phase wieder richtig durch. Das erste Quartal 2022 war bereits sehr ereignisreich. Es wurden viele moderierte Workshops durchgeführt und begleitet. „Nach wie vor sehen wir vielerorts Begleitungsbedarf bei der Umsetzung von Veränderungsprozessen“, urteilt Dennis Evers, Leiter des HanseLab. „Innovation ist nicht nur für Start-Ups ein Thema, sondern auch und vor allem für etablierte Unternehmen“. Auch technisch hat sich das HanseLab stark weiterentwickelt und bietet jetzt mit dem HanseLab-TV-Studio die Begleitung von überregionalen Online-Konferenzen. Das HanseLab ist mittlerweile ein beliebter Ort für etablierte Lübecker Veranstaltungen, wie beispielsweise 12min.me. Im März sind wieder die beliebten Schnupperworkshops gestartet. Eine Anmeldung ist über die Homepage www.hanse-lab.com möglich, das Team um Dennis Evers freut sich auf viele neue Gesichter.

Die Vorstandsmitglieder Bernhard Rogge und Christian Mehrens haben eine Bilanz für 2021 gezogen. Foto: Volksbank

Die Vorstandsmitglieder Bernhard Rogge und Christian Mehrens haben eine Bilanz für 2021 gezogen. Foto: Volksbank


Text-Nummer: 151200   Autor: Volksbank   vom 21.04.2022 um 12.25 Uhr

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