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VfB erkämpft ein 1:1 in Unterzahl in Delmenhorst

Lübeck: Mit einem in Unterzahl hart erkämpften Punkt kehrte der VfB Lübeck am Samstag vom Gastspiel beim SV Atlas Delmenhorst heim. Das 1:1 (0:0) verursachte bei den Grün-Weißen insgesamt gemischte Gefühle – spielerisch war die Leistung in Gleichzahl nicht überzeugend, kämpferisch dagegen nach dem umstrittenen Platzverweis für Morten Rüdiger ganz hervorragend.

Vier Wechsel hatte Trainer Lukas Pfeiffer gegenüber dem Gastspiel beim Spitzenreiter VfB Oldenburg (0:0) vorgenommen. So bekam Julius Schmid im Tor erstmals wieder Spielpraxis, im Feld ersetzten Jan Lippegaus, Samuel Abifade und Malek Fakhro in der Startelf den erkrankten Fynn Kleeschätzky sowie Aron Ingi Andreasson und Kaniwar Uzun.

Die erste Halbzeit bot lange Zeit nur wenig Höhepunkte. Die Delmenhorster hatten mit einer 5-3-2-Formation auf eine verstärkte Defensive gesetzt, gegen die sich der VfB kaum einmal wirkungsvoll in Szene versetzen konnte. Die guten Ansätze endeten meist ohne Abschluss. Auf der anderen Seite verteidigten die Grün-Weißen aber auch recht gut. Zwar hatten die Delmenhorster einige Standards, Torgefahr entstand aber auch aus diesen Szenen nur selten. Die besten Szene der Gastgeber war ein Schuss von Nick Köster nach Stöhr-Vorarbeit, den Schmid im VfB-Tor aber mit den Fäusten parierte (23.). Auf der anderen Seite hatten die Lübecker aber die bis dahin beste Torchance. Der Schuss von Mateusz Ciapa im Anschluss an einen zu kurz abgewehrten Einwurf traf die Lattenoberkante (32.).

Eine der entscheidenden Szenen des Spiels passierte sechs Minuten vor der Pause. Nach einem Fehler im Spielaufbau war Atlas-Angreifer Marco Stefandl im Duell mit Morten Rüdiger auf dem Weg Richtung Tor, Rüdiger grätschte und traf dabei nach Aussagen aller Spieler auf dem Platz den Ball – doch Schiedsrichter Yannick Rath entschied dennoch auf Notbremse und zeigte Rüdiger die Rote Karte. Den folgenden Freistoß von Oliver Schindler lenkte Schmid ans Lattenkreuz (41.).

Im zweiten Abschnitt brachte Trainer Pfeiffer Andreasson für Fakhro und stärkte damit die Defensive – doch zunächst glänzte der Isländer offensiv. Nach einer Ecke von Vjekoslav Taritas köpfte Andreasson den Ball wuchtig zum 0:1 ins Delmenhorster Netz (46.). Der VfB führte mit der ersten Aktion der zweiten Hälfte. In Rückstand und in Überzahl mussten die Gastgeber jetzt natürlich kommen – und hatten entsprechend klare Feldvorteile. Der VfB verteidigte jedoch geschlossen und mit viel Leidenschaft, sodass lange Zeit kaum etwas aufs Tor von Schmid durchkam. Bei den zahlreichen Standards war der Keeper oder einer seiner Vorderleute meist aufmerksam zur Stelle. Erst nach 75 Minuten wurde es gefährlicher. Die erste klare Chance hatte der eingewechselte Cerruti Siya, der nach einer Stefandl-Flanke per Kopf nur die Latte des VfB-Tores traf (79.). Die übernächste Ecke führte dann zum Erfolg für die Gastgeber: Dominik Schmidt verlängerte per Kopf auf Tom Schmidt, der zum 1:1 einköpfte (80.). Atlas wollte jetzt mehr, kam aber nicht mehr zu klaren Chancen.

Dafür hätte aber der VfB noch gewinnen können. Gleich zwei Großchancen hatten die Grün-Weißen noch: Zunächst lief Andreasson allein auf Keeper Rico Sygo zu, der jedoch lange stehen blieb, hielt und sich auch den Abpraller vor einem möglichen Nachschuss griff (90./+4). Mit der letzten Aktion des Spiels hätte Calvin Brackelmann noch die drei Punkte für den VfB sichern können. Doch sein Kopfball nach Taritas-Ecke strich haarscharf über den Querbalken (90./+6).

So blieb es am Ende bei einem 1:1, das wohl als gerecht zu bezeichnen ist. Die Lübecker bleiben somit in der Tabelle vor den Delmenhorstern. Nächste Woche geht es mit einem Heimspiel gegen den VfV Hildesheim (Freitag, 19.30 Uhr) weiter.

Der VfB Lübeck kehrt mit einem 1:1 aus Delmenhorst zurück.

Der VfB Lübeck kehrt mit einem 1:1 aus Delmenhorst zurück.


Text-Nummer: 151238   Autor: VfB/red.   vom 23.04.2022 um 21.18 Uhr

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