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FFF: Raddemo für Mobilitätswende am Freitag

Lübeck: "Für eine fossilfreie und sozial gerechte Verkehrswende in Schleswig-Holstein fahren wir diesen Freitag, dem 29. April, wieder auf Lübecks Straßen. Start ist um 15 Uhr vom Klingenberg aus. Wir laden alle Lübecker dazu ein, mit uns für eine zukunftsfähige Mobilität für alle zu radeln", so kündigt es Juri von Drigalski von Fridays for Future Lübeck an. Mit der Demonstration mache man deutlich, wie wichtig eine Mobilitätswende in ganz Schleswig-Holstein für die Bekämpfung der Klimakrise sei.

Fridays for Future fordert vom neuen Landtag, "endlich allen Menschen im Land gleichermaßen Zugang zu schnellen, klimafreundlichen und günstigen Verkehrsmitteln zu verschaffen", was durch die bisherige Politik nicht geleistet werde.

"Die Antriebswende reicht nicht, um klimagerechte Mobilität allen Menschen zugänglich zu machen. Viele einzelne PKW sind nicht nur klimaschädlich, sondern auch ineffizient, flächenintensiv und teuer. Öffentliche Gelder müssen deutlich mehr in klimafreundliche Infrastruktur investiert werden als nur in Parkplätze und Fahrbahnen. Denn es werden aufgrund von Platz- und Ressourcenknappheiten, gesundheitlichen Einschränkungen oder zu hohen Kosten niemals alle Menschen ein Auto, sei es ein Verbrenner- oder ein E-Auto, fahren können - sichere, schnelle und alltagstaugliche Mobilität kann nur durch den Ausbau der vielen Alternativen zum PKW garantiert werden. Wir brauchen also die entschlossene Förderung von ÖPNV, Fahrradinfrastruktur und Fußwegen, auch bei der Flächenverteilung. In einem Flächenland wie Schleswig-Holstein sind zudem Neubau und Reaktivierung von Bahnstrecken, der Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie der Einsatz von Anrufsammeltaxen gerade nachts und auf dem Land wichtig. Die Umsetzung dieser Maßnahmen sind dringende Aufgabe und Verantwortung der kommenden Landesregierung.", so Katharina Kewitz von Fridays for Future Lübeck.

"Putins Angriffskrieg auf die Ukraine führt uns die verheerenden Folgen fossiler Abhängigkeiten vor Augen. Um langfristig von Autokraten unabhängig zu werden, muss gleichzeitig mit der Energiewende auch die klimagerechte Transformation des Verkehrssektors massiv vorangetrieben werden. Das Ende des fossilen Verbrenner-Autos sowie Ausbau und Elektrifizierung von Schieneninfrastruktur sowohl für Güter- als auch für den Personenverkehr sind nicht nur angesichts der eskalierenden Klimakrise dringend notwendig, sondern auch entscheidend für Gerechtigkeit und Frieden.", sagt Juri von Drigalski.

"Die kommenden Jahre sind die letzten, in denen wir das in Paris vereinbarte 1,5 Grad-Ziel noch einhalten können. In Schleswig-Holstein müssen wir jetzt umsteuern auf Klimakurs und dazu gehört das klare politische Bekenntnis zu einer klima- und sozial gerechten Mobilitätswende. Dafür gehen wir am 29. April mit dem Rad und am 6. Mai zu Fuß, jeweils um 15 Uhr am Klingenberg, auf die Straße."

Fridays for future Lübeck ruft am Freitag zu einer erneuten Fahrraddemo auf. Foto: Archiv.

Fridays for future Lübeck ruft am Freitag zu einer erneuten Fahrraddemo auf. Foto: Archiv.


Text-Nummer: 151305   Autor: FFF/Red.   vom 27.04.2022 um 10.22 Uhr

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