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Kulturfunke: Wie kann man nachhaltige Kultur produzieren?

Lübeck: Das nächste Kulturprojekt ist in Planung und Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Was genau heißt "nachhaltig" für die eigene Kulturproduktion? Der Kulturfunke* ist am Freitag, 29. April ab 16.30 Uhr mit einer Popup-Bühne an der MuK (Wasserseite) zu Gast. Dort gibt es eine Gesprächsrunde zum Thema.

Der Kulturfunke* lädt ein zu einer Gesprächsrunde mit Menschen, die auf unterschiedliche Weise den Fokus in ihrer Kulturarbeit bereits auf Nachhaltigkeit gelegt haben. Es geht es um inspirierende und gangbare Wege, über die das Thema im eigenen kreativen Schaffen natürlich Einzug halten kann.

Stefanie Reis, Projektleitung des Kulturfunken und Koordinatorin des Kulturtreibhauses, unterhält sich mit Valentin Graef vom Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien über dessen Selbstverständnis und Vorreiterrolle als bundesweiter Zusammenschluss von Kulturakteuren für nachhaltige Kulturproduktion. Das Aktionsnetzwerk sorgt für lebendigen und synergetischen Austausch und regt seine Netzwerkpartnern an, über das Ausprobieren Fakten zu schaffen.

Johannes Wache, Hornist beim Philharmonischen Orchester Lübeck und Vorstand des Orchesters des Wandels Deutschland e.V. erzählt von diesem deutschlandweiten Projekt, das innovative musikalische Lobby- und Netzwerkarbeit für das Thema "Klimaschutz" betreibt.

Charlotte Peters von der MOIN Filmförderung gibt Einblicke in die seit Anfang 2022 beim Filmdreh verpflichtenden ökologischen Mindeststandards. Seit über 10 Jahren fördert die MOIN Filmförderung grünes Drehen. Viele der vorgestellten Kriterien sind medienübergreifend übertragbar und bieten hilfreiche Anhaltspunkte für die eigene grüne Projektplanung.

Für Simone Graber, Modedesignerin mit eigenem Ladenatelier für Upcyclingmode in Lübeck ist resourcenschonendes Arbeiten ebenfalls selbstverständlicher Teil ihrer künstlerischen Praxis: Nicht nur als Modedesignerin, sondern auch bei ihrem Kulturfunke*-Projekt "Sanatorium der Dinge" macht sie Neues aus Altem und verwandelt kaputte Lieblingsgegenstände in Kunstwerke. An diesem Tag ist sie ab 15 Uhr mit dem Sanatorium vor Ort. Live-Upcycling zum Zuschauen und Mitmachen. Eigene kaputte Lieblingssachen können eingereicht werden.

Diese kostenfreie Kulturfunke* Best-Practice Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die Kultur produzieren. Besonders Einzelkünstler, aber auch Kollegen aus Kultureinrichtungen. Mitreden und neugierige Fragen sind erwünscht. Zeit für Vernetzung und Austausch ist im Anschluss an das Gespräch bei bei einem Getränk.

Ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist das Projekt Sanatorium der Dinge.

Ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist das Projekt Sanatorium der Dinge.


Text-Nummer: 151321   Autor: Kulturfunke/red.   vom 27.04.2022 um 15.20 Uhr

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