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Neue Ausstellung im Artler

Lübeck - Innenstadt: Das Artler in der Großen Burgstraße zeigt ab 7. Mai die Arbeiten von Susanne Adler und Winni Schaak, die sich bereits vor zwei Jahren zu dieser gemeinschaftlichen Schau verabredet hatten. Zur Eröffnung um 17 Uhr spricht Björn Engholm.

Susanne Adler zeigt eine komplett neue Serie von farbigen Kaltradierungen, die in diesem Frühjahr entstanden sind. Linien, vertikal und horizontal, überlagern, berühren und verwringen sich. Formal reduziert und von großer Klarheit, zeichnen sich die Arbeiten dazu durch eine fein kalkulierte Farbkomposition aus. Ebenfalls einige neue Acrylbilder der Künstlerin, die ihre abstrakte Thematik der Streifen und Flächen weiter auslotet, werden in der Ausstellung zu sehen sein.

Vis-a-vis oder in spannungsvoller Nachbarschaft finden sich die Arbeiten von Winni Schaak, aus Cortenstahl gefertigte Skulpturen mit rosttoniger Farbigkeit der Oberfläche. Der Bildhauer Winni Schaak gehört im zeitgenössischen Kunstgeschehen zu den eher stillen Bildhauern. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist er eigensinnig seinen Weg gegangen und hat dabei mit seinem ihm eigenen Material, dem Cortenstahl, eine ganz eigene Formensprache entwickelt und sich so seinen Rang in der Bildhauerscene erarbeitet. Schaaks Arbeiten sind schnörkellos, einfach und klar. Im Kleinen, wie auch im Großen erreicht der Bildhauer mittels seiner enormen handwerklichen Perfektion einen Grad der Abstraktion in seinen Arbeiten, die den Betrachter immer wieder in Erstaunen versetzt. Die formale Reduktion ist sein Weg, die klare Linie, schnurgerade oder gekrümmt begrenzen seine Formen. Er variiert seine verschobenen Kuben zu Themen wie Kopfkarton, Spalt oder Haus. Das von Winni Schaak geschaffene Werk zeigt eine unverwechselbare Formensprache von hohem ästhetischem Niveau.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 11. Juni 2022 donnerstags und freitags von 17 bis 19 Uhr, samstags von 12 bis 14 Uhr.

Winni Schaak mit einer seiner Skulpturen. Foto: Harald Denckmann/Archiv

Winni Schaak mit einer seiner Skulpturen. Foto: Harald Denckmann/Archiv


Text-Nummer: 151446   Autor: Veranstalter/red.   vom 03.05.2022 um 12.47 Uhr

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