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Eine Reise um die Welt aus Sand gebaut

Lübeck - Travemünde: Statt in 80 Tagen um die Welt nur an einem einzigen: Auf dem 2500 Quadratmeter überdachten Areal Am Baggersand in Travemünde lassen 27 internationale Künstler ihrem Können freien Lauf. Vom 7. Mai bis zum 30. Oktober 2022 lädt die Sandskulpturen-Ausstellung zu einem Besuch ein. Die ersten Werke sind schon fertig.

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Nur aus Spezialsand und mit der Hilfe von Wasser erschaffen sie direkt vor Ort die größten Attraktionen der Menschheitsgeschichte noch einmal. Da blicken die Besucher in die Gesichter der US-Präsidenten des Mount Rushmore, entdecken interessante Details an der ägyptischen Sphinx oder lernen die chinesische Terrakotta-Armee aus einer ganz neuen Perspektive kennen.

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„Reisen ist wieder möglich – erst recht bei uns“, sagt Oliver Hartmann, Ausstellungsleiter der Sandskulpturen in Travemünde. Während in den vergangenen zwei Jahren die Ausstellungen unter erschwerten Corona-Bedingungen entstanden sind und im vergangenen Jahr zum Beispiel nur Künstler aus Europa anreisen konnten, sind 2022 auch wieder Sandcarver unter anderem aus den USA vertreten. Sie alle sind Meister ihres Fachs: Viele von ihnen sind preisgekrönt und erschaffen aus insgesamt 10.000 Kubikmeter Sand architektonische Highlights von allen fünf Kontinenten.

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„Man könnte sagen, die Welt rückt in der Ausstellung zusammen“, so Oliver Hartmann. Nicht nur können Besucher auf dem Areal Am Baggersand bequem und nahezu CO2-frei von Australien in die Antarktis reisen und einen neuen Einblick in die Kulturen der Welt erhalten. Auch ist jede Sandskulpturen-Ausstellung ein internationales Projekt, zu dem jeder aus dem Team sein Können beiträgt. So arbeiten zum Beispiel auch russische, polnische, niederländische und ukrainische Künstler Seite an Seite zusammen.

Inzwischen ist es bereits die vierte Sandskulpturenausstellung in Folge, die Oliver Hartmann und sein Team in Lübeck-Travemünde ausrichten. „Wir freuen uns, dass es auch in diesem Jahr wieder möglich ist, die Sandskulpturen an die Ostsee zu bringen“, sagt Hartmann. „Sie ist inzwischen zu einer Institution geworden, über die sich Einheimische und Touristen gleichermaßen freuen und dafür sind wir sehr dankbar.“

Noch sind die Künstler am Werk: Am Samstag wird die Ausstellung eröffnet. Fotos: Karl Erhard Vögele

Noch sind die Künstler am Werk: Am Samstag wird die Ausstellung eröffnet. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 151453   Autor: Veranstalter/red.   vom 03.05.2022 um 16.27 Uhr

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