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VfB Lübeck gewinnt 3:1 gegen Hannover 96 II

Lübeck: Zufrieden gingen die erneut über 2.000 Zuschauer am Dienstagabend nach Hause: Sein letztes Heimspiel in dieser Regionalliga-Saison hatte der VfB Lübeck mit 3:1 (1:1) gegen Hannover 96 II für sich entschieden. In einem nur phasenweise gutklassigen Spiel, das insgesamt ausgeglichen verlief und von beiden Seiten offensiv angegangen wurde, entschied letztlich die bessere Chancenverwertung für die Grün-Weißen.

Den besseren Auftakt hatten eindeutig die Hannoveraner, die den VfB mit frühem Pressing überraschten und sich die Führung nach 119 Sekunden bereits verdient hatten. Eine Schusschance des A-Jugendlichen Tresoldi und eine Ecke standen bereits auf der Habenseite der Gäste, als Grace Bokake zum 0:1 traf. Das Gute daran: Der VfB ließ sich zum wiederholten Male in dieser Saison von einem Rückstand nicht aus der Bahn werfen. Quasi im Gegenzug köpfte Samuel Abifade nach guter Vorlage von Mirko Boland zum 1:1-Ausgleich ein, wobei die 96-Defensive allerdings auch mit einem Missverständnis Beihilfe leistete.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die großen Torchancen auf beiden Seiten eher rar gesät. Die Gäste hatten optische Vorteile, der VfB in der Rückwärtsbewegung bisweilen Schwierigkeiten. Die größte Möglichkeit war aber ein Freistoß von Mick Gudra aus 20 Metern, der das Tornetz von oben touchierte (31.). Für den VfB hatte Abifade mit einem abgefälschten 16-Meter-Schuss eine gute Möglichkeit (16.). Zudem verpasste Tommy Grupe im Anschluss an einen Standard nur knapp (45./+2). Das 1:1 zur Pause war insgesamt gerecht.

Nach dem Seitenwechsel erwischte der VfB den besseren Start. Abifade eroberte mit einer guten Rückwärtsbewegung den Ball gegen 96-Kapitän Schmedemann, Mateusz Ciapa zog auf und davon und nagelte den Ball zum 2:1 unter die Latte ins kurze Eck (51.). Anschließend hatte 96 zwar wieder Feldvorteile, lange Zeit aber nur wenige klare Chancen. Für den VfB vergab Ciapa das mögliche 3:1, als er nach Vorarbeit von Mirko Boland und Abifade ins lange Eck schlenzen wollte, den Ball aber um Zentimeter vorbei setzte (71.). Nach einem Ciapa-Pass traf Abifade zudem noch nach einem Konter die Latte des Hannoveraner Tores (84.). Für 96 hatten allerdings der völlig freie Tresoldi (82.) und Eidtner (86.), die jeweils am gut reagierenden Eric Gründemann scheiterten, auch noch gute Möglichkeiten. Den Deckel machte schließlich der eingewechselte Nathaniel Amamoo mit dem 3:1 drauf. Calvin Brackelmanns guter langer Pass landete bei Ciapa, der stark vorbereitete und für Amamoo auflegte, der aus zehn Metern einschoss (87.). Kurz vor Schluss gab es noch einmal Aufregung, als Jan Lippegaus mit einer Grätsche im Strafraum gegen Momuluh den Ball eroberte, dabei aber auch den Gegner traf – Schiedsrichter Simon Rott gab einen umstrittenen Elfmeter für die Gäste, den Gudra jedoch rechts am Tor vorbeischoss (90.).

Nach dem Erfolg im letzten Heimspiel steht für den VfB nun noch das Auswärtsspiel in Bremen am kommenden Samstag (14 Uhr) auf dem Programm, ehe am 21. Mai in Flensburg noch der abschließende Saisonhöhepunkt mit dem Landespokalfinale folgt.

Der VfB hat das Spiel gegen Hannover II gewonnen.

Der VfB hat das Spiel gegen Hannover II gewonnen.


Text-Nummer: 151457   Autor: VfB   vom 03.05.2022 um 22.13 Uhr

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