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Neue Aktion: Pflegestützpunkt berät am Telefon

Lübeck: Die Lebenserwartung und Alterung in Deutschland steigt und damit nimmt das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung zu. Seit Jahren wächst die Zahl pflegebedürftiger Menschen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen ihrer Selbstständigkeit auf Dauer Hilfe bedürfen. Mit einer telefonischen Beratungsaktion am 17. Mai von 17 bis 19 Uhr bietet der Pflegestützpunkt Betroffenen jetzt einen ersten Anlaufpunkt zur Information und Hilfestellung.

Bereits seit 20 Jahren beraten die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes in der Hansestadt Lübeck pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, ältere Menschen, ehrenamtliche Personen, Betreuer sowie alle interessierten Bürger und Bürgerinnen. Die Zahl der Beratungen steigt stetig an und im Zuge der Corona-Pandemie haben die Belastungen für die betroffenen Familien noch stärker zugenommen.

Eine häusliche Pflegesituation entsteht in der Regel aufgrund einer plötzlichen Erkrankung oder in einem "schleichenden" Prozess mit ganz unterschiedlichen zeitlichen, emotionalen und physischen Anforderungen. Diese können mitunter eine Herausforderung oder auch eine Überforderung darstellen. Damit pflegende Angehörige in ihrer Situation Begleitung und Unterstützung erfahren, sind unabhängige Beratungs- und Hilfsangebote rund um das Thema Wohnen und Pflegen unabdingbar. Gut über eigene Leistungsansprüche und ortsnahe Unterstützungsangebote informiert zu sein, ist auch für betreuende Angehörige ein wichtiger Versorgungsgarant und Entlastungsfaktor in der Pflegesituation.

Mit der Telefonaktion möchte das Team des Pflegestützpunktes auf das Beratungsangebot aufmerksam machen und konkrete Hilfen sowie wertvolle Tipps für den Pflegealltag geben:
- Wie kann ich mein bisheriges Leben in vertrauter Umgebung weiterleben?
- Welche Leistungen bietet die gesetzliche Pflegeversicherung und welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?
- Wie bereiten sich Pflegebedürftige und deren Angehörige am besten auf die Begutachtung des Medizinischen Dienstes vor?
- Wann gibt es Zuschüsse für die Anpassung der Wohnung an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen im häuslichen Umfeld?
- Welche Hilfs- und Unterstützungsangebote gibt es in Lübeck?
- Was kommt auf mich zu, wenn mein Angehöriger in eine Pflegeeinrichtung zieht?
- Welche Hilfen gibt es für pflegende Angehörige?

Diese und viele weitere Fragen werden während der Telefonberatung von den Mitarbeiterinnen Maria Brinkmann, Uta Henke und Gabriele Loyall beantwortet. Interessierte können sich telefonisch unter den Rufnummern 0451/122-4903, 122-4931 und 122-4458 melden.

Sollte während der Beratungszeit eine telefonische Erreichbarkeit aufgrund eines hohen Beratungsaufkommens einmal nicht gegeben sein, haben Betroffene die Möglichkeit eine E-Mail an pflegestuetzpunkt@luebeck.de zu senden.

Die Pflegestützpunkte gingen 2009 aus Pflegeberatungsstellen hervor, die einige Kreise und Kommunen bereits 2001 eingerichtet hatten. Inzwischen gibt es in Schleswig-Holstein in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt einen Pflegestützpunkt. Sie werden in gemeinsamer Trägerschaft von Kranken- und Pflegekassen und dem jeweiligen Kreis oder der kreisfreien Stadt betrieben.

Mit der Telefonaktion möchte das Team des Pflegestützpunktes auf das Beratungsangebot aufmerksam machen. Symbolbild.

Mit der Telefonaktion möchte das Team des Pflegestützpunktes auf das Beratungsangebot aufmerksam machen. Symbolbild.


Text-Nummer: 151586   Autor: Presseamt Lübeck   vom 10.05.2022 um 11.36 Uhr

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