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Lettischer Präsident bei Lübecker IT-Messe

Lübeck: Archiv - 11.05.2022, 17.17 Uhr: Im engen Schulterschluss wollen die baltischen Staaten und Schleswig-Holstein die Digitalisierung vorantreiben. Estland, Lettland und Litauen gelten seit mehr als 30 Jahren als Vorreiter bei der Anwendung digitaler Prozesse.

„Und Schleswig-Holstein will Vorreiter der Entwicklung in Deutschland sein“, kündigte Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, bei der neunten IT FOR BUSINESS Kongressmesse in Lübeck an. Die IHK Schleswig-Holstein hatte für die größte Fachmesse für Digitalisierung in Norddeutschland in diesem Jahr die baltischen Länder als Partner gewonnen.

Eine Delegation aus den drei Staaten unter Führung von Dr. Egils Levits, Präsident der Republik Lettland, und Reinhold Schneider, Präsident der Deutsch-Baltischen Handelskammer (AHK), nahm an der offiziellen Eröffnung in der Kulturwerft Gollan teil. Präsident Levits stellte die Bedeutung von Cybersicherheit und Datenschutz heraus, die besonders wegen des Ukraine-Krieges gestiegen sei. Allerdings sieht er in der Zusammenarbeit der EU- und NATO-Mitglieder einen Garanten für die Sicherheit in den westlichen Demokratien. Zudem habe die Pandemie die Digitalisierung deutlich vorangetrieben. „Die Unternehmen blühen auf“, sagte er. Für die Dynamik in Schleswig-Holstein und die IT FOR BUSINESS fand er lobende Worte: „Hier ist der Kern der digitalen Entwicklung im Norden Deutschlands.“

Hagen Goldbeck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, betonte ebenfalls, dass die Digitalisierung der Entwicklung den Unternehmen gerade unter Pandemiebedingungen einen Schub gegeben habe. „Wichtig ist es, die Mitarbeiter und Fachkräfte in die Prozesse einzubinden und sie auf dem Weg in die neue Zeit mitzunehmen. Entscheidend ist dabei, dass sich die Beschäftigten mit den neuen Prozessen identifizieren.“

Nach der Pandemiepause ist die IT FOR BUSINESS mit einem Ausstellerrekord wieder durchgestartet. 70 Unternehmen und Institutionen informierten an ihren Ständen über ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. In mehr als 30 Vorträgen und Sessions konnten die rund 900 Besucher, unter ihnen Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und die lettische Botschafterin in Berlin, Inga Skujina, die Themen im Dialog mit den Referenten vertiefen. Große Begeisterung fand der Festvortrag von Taavi Rõivas. Der ehemalige Premierminister von Estland ist jetzt Vorstandsvorsitzender des Technologieunternehmens Auve Tech. Er zeigte auf, wie einfach es in seinem Land ist, in wenigen Minuten online ein Unternehmen zu gründen oder seine Steuerklärung einzureichen. „Viele der Anwendungen sollten wir in Deutschland übernehmen, um Führung und Steuerung von Unternehmen aller Größen deutlich zu vereinfachen“, sagte Stefan Stengel, Vorsitzender des Arbeitskreises ITK und Digitalisierung der IHK zu Lübeck, der die Kongressmesse organisiert hat.

Hagen Goldbeck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, gemeinsam mit dem Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau und dem Präsidenten der Republik Lettland Dr. Egils Levits beim Messerundgang. Foto: IHK/Olaf Malzahn

Hagen Goldbeck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, gemeinsam mit dem Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau und dem Präsidenten der Republik Lettland Dr. Egils Levits beim Messerundgang. Foto: IHK/Olaf Malzahn


Text-Nummer: 151623   Autor: IHK   vom 11.05.2022 um 17.17 Uhr

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