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FDP begrüßt Unterstützung des Bunds bei Munitions-Bergung

Lübeck: Die Lübecker FDP begrüßt die seit langem überfällige Entscheidung des Haushaltausschusses des Bundestages, die Munitionsräumung in der Ostsee durch Bereitstellung von Mitteln endlich zu beginnen (wir berichten).

Wir veröffentlichen die Mitteilung des umweltpolitischen Sprechers der Lübecker FDP-Fraktion Rolf Müller im Wortlaut:

(")Seit Jahrzehnten hat die Lübecker FDP die Landes- und Bundespolitiker darauf hingewiesen, dass die Zeitbombe der in der Lübecker Bucht lagernden Munition beseitigt werden muss.

Nachdem viele Lagerstätten in der Ostsee bekannt waren und technische Möglichkeiten zur Bergung und Vernichtung in Schleswig-Holstein entwickelt wurden, ist nach unserer Auffassung viel zu lange gezögert worden, das Problem zu lösen.

Mit den jetzt zur Verfügung gestellten Mitteln müssen umgehend die ersten Bergungen in der Ostsee erfolgen. Dabei ist es auch notwendig, die in Schleswig-Holstein entwickelte Technologie zu unterstützen, um die in allen Weltmeeren erforderlichen Maßnahmen voranzubringen.

Die bereitgestellten Mittel werden noch lange nicht reichen, um das Problem der die Umwelt gefährdenden Munition zu lösen. Aber dieser erste Anfang, wenn er denn schnellstmöglich realisiert wird, kann zeigen, dass eine Entgiftung der Weltmeere von für Mensch und Umwelt gefährdenden Stoffen mit relativ geringen Mitteln erreicht werden kann.

Möge dieser Anfang ein Vorbild und Anreiz auch für andere Nationen sein.(")

Die Lübecker FDP fordert seit Jahrzehnten, das Problem endlich anzugehen.

Die Lübecker FDP fordert seit Jahrzehnten, das Problem endlich anzugehen.


Text-Nummer: 151677   Autor: FDP/red.   vom 14.05.2022 um 15.10 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Hans

schrieb am 16.05.2022 um 12.35 Uhr:
Vollkommen richtig! Wenn Bruno Hönel am Freitag schreibt: "Allein in der Lübecker Bucht lagern mehr als 50.000 Tonnen Munition, die bereits gut kartiert sind", dann ist völlig unverständlich, warum seine Parteigenossin Umweltministerin Steffi Lemke nur die vergleichsweise lächerliche Summe von 400.000 EUR für "Planungskosten inklusive Auswahl und Erkundung" budgetiert hat. Was gibt es denn da noch zu "Erkunden"? Da könnten doch die Grünen mal zeigen, dass sie den Worten auch Taten folgen lassen - Starten statt warten!