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Greenpeace Lübeck organisierte eine Kleidertauschparty

Lübeck: Mit einer Kleidertauschparty machte Greenpeace Lübeck auf die Umweltprobleme der Fast-Fashionindustrie aufmerksam. ‚Tauschen statt Kaufen‘ lautete das Motto am Samstag in der Diele. Jeweils drei gut erhaltene und saubere Kleidungsstücke oder Accessoires konnten gegen drei neue Lieblingsstücke für Frühling und Sommer getauscht werden.

Neben dem Spaß am second-hand-shopping ging es um einen ernsten Hintergrund. Globale Modemarken werben für Kreislaufwirtschaft, aber die Realität zeigt, dass diese immer noch ein Mythos ist. Weltweit landet jede Sekunde eine Lkw-Ladung an Kleidung auf Deponien oder wird verbrannt, häufig auf offenen Feuern. Nur ein Prozent der Kleidung wird aus receycelten Textilfasern hergestellt. 35 Prozent des Mikroplastiks, welches derzeit in den Weltmeeren landet, stammt aus Textilien. Die Modeindustrie nutzt bis zu 3500 Chemikalien in ihrer Produktion, von denen diverse in den Abwässern der Fabriken landen.

„Angesichts der weltweiten Klima- und Biodiversitätskrise müssen die politischen Entscheidungsträger endlich die Verantwortung für den Wandel in der Textilherstellung übernehmen“, so Finnja Lange von Greenpeace Lübeck. „Unternehmen, die mit ihren Geschäftspraktiken den Planeten und das Leben von Menschen zerstören, müssen aus dem Markt verschwinden und für ihre Praktiken zur Verantwortung gezogen werden.“

Mit einer Kleidertauschparty machte Greenpeace am Samstag auf das Problem aufmerksam. Foto: Greenpeace

Mit einer Kleidertauschparty machte Greenpeace am Samstag auf das Problem aufmerksam. Foto: Greenpeace


Text-Nummer: 151681   Autor: Greenpeace   vom 14.05.2022 um 17.37 Uhr

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