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Zukunftsagenda der Metropolregion: Erste Ergebnisse

Schleswig-Holstein: Archiv - 17.05.2022, 10.51 Uhr: Auf der Suche nach dem besten Weg, die Metropolregion Hamburg erfolgreicher, attraktiver und nachhaltiger zu gestalten, hatte die Metropolregion die OECD um ihre Expertise gebeten. Ziel war es, Impulse für die Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie die Steigerung der Attraktivität als Arbeits- und Lebensraums zu erhalten. Seit 2012 gehört auch Lübeck zur Metropolregion.

Im Rahmen ihrer Zukunftsagenda hat die Metropolregion begonnen, Projekte mit Priorität umzusetzen. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor. Der Regionsrat, oberstes Gremium der Metropolregion Hamburg, hat in seiner gestrigen Sitzung eine gemeinsame Erklärung zur Profilierung der Metropolregion Hamburg als Zukunftsregion für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff verabschiedet. Sie ist Basis für die zukünftige gemeinsame Arbeit und enthält die Bitte an die Träger der Metropolregion, die daraus folgenden Aktivitäten zu begleiten und zu befördern. Ebenfalls wurde darüber beraten, ob die Metropolregion Hamburg über ihr Projektbüro die operative Unterstützung der Umsetzung der Norddeutschen Wasserstoffstrategie als Dienstleisterin übernehmen könne.

Im Jahr 2019 hatte die OECD die Stärken und Schwächen der Metropolregion Hamburg klar auf den Punkt gebracht. Die Lagegunst für erneuerbare Energien, vielfältige Wirtschaftsstrukturen, attraktive Fachkräftestandorte und reizvolle Reiseziele sind gute Standortvoraussetzungen. Um im Wettbewerb mit anderen Regionen mitzuhalten, riet sie dennoch zu Veränderungen mit großen Ambitionen. Die Metropolregion hat daher 2020 18 Projekte im Rahmen ihrer Zukunftsagenda auf den Weg gebracht.

Folgende weitere Meilensteine seien in Schwerpunktthemen der Zukunftsagenda erreicht worden:

Mobilität

Die Länder der Metropolregion Hamburg sowie die Autobahn GmbH des Bundes vernetzen zukünftig ihre Baustellenkoordinierung digital. Dazu wurde eine Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist ein digitaler Datenaustausch zur weiteren Verbesserung der Baustellenkoordination in der gesamten Metropolregion.

Im Projekt Mobilitätsmanagement soll die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel gefördert und die PKW-Nutzung verringert werden. Reallabore arbeiten an neuen Lösungen für Betriebe und Gewerbestandorte, für Schulen sowie ländliche Regionen. Um die Aktivitäten dauerhaft zu begleiten, wird ein Konzept für ein Kompetenzcentrum Mobilität erarbeitet. Der Umbau der Tarifsysteme schreitet voran, beispielsweise mit der Aufnahme des Kreises Steinburg in den HVV.

Wirtschaft und Innovation

Im Rahmen einer Machbarkeitsprüfung wird die Realisierung eines Innovations- und Wissenschaftsparks für erneuerbare Energien und grünem Wasserstoff untersucht. Darin wird die Frage geklärt, wo und wie dieser einen möglichst hohen Beitrag für Innovation und Wertschöpfung leisten könnte.

Die aktuelle Erarbeitung von Leuchtturmthemen ist ein wesentlicher Baustein bei der Entwicklung einer länderübergreifenden Innovationsstrategie. In Diskussion sind dabei zum Beispiel Themen wie nachhaltige und smarte Energiesysteme sowie Life Science und Gesundheit. Auch die Arbeit am Konzept für eine gemeinsame Innovationsagentur für die Metropolregion Hamburg hat begonnen. Sie könnte die Stärken der Metropolregion bündeln und für ein klares Profil nach innen und außen sorgen. Bei der Erarbeitung einer gemeinsamen Fachkräftestrategie werden derzeit die Länderstrategien miteinander verzahnt. Es geht um Aktivitäten zur internationalen Fachkräftegewinnung um Qualifizierung im Bereich Wasserstoff und Themen wie Kinderbetreuung.

Wohnen und Raumentwicklung

Ein regionsweites Wohnungsmarkt-Monitoring soll die Grundlage für einen bedarfsgerechten Wohnungsbau liefern. Auch wird daran gearbeitet, die zukünftige Siedlungsentwicklung flächensparender zu gestalten und mit einem Leitbild Perspektiven für die räumliche Entwicklung der Metropolregion aufzuzeigen.

Tourismus

Bei der Entwicklung eines gemeinsamen Tourismusentwicklungskonzepts wurden große Potenziale beim Aktiv- und Wassertourismus identifiziert. Zudem sollen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Mobilität und Fachkräftemangel Eingang finden.

Es wurden große Potenziale beim Aktiv- und  Wassertourismus identifiziert. Symbolbild: Archiv/Karl Erhard Vögele.

Es wurden große Potenziale beim Aktiv- und Wassertourismus identifiziert. Symbolbild: Archiv/Karl Erhard Vögele.


Text-Nummer: 151720   Autor: Metropolregion/Red.   vom 17.05.2022 um 10.51 Uhr

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