Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Neue Projektförderungen an der TH Lübeck

Lübeck: Doppelter Grund zur Freude an der TH Lübeck: Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) fördert zwei Projekte der Hochschule. Ein Förderbescheid geht an den JuniorCampus, das zweite geförderte Projekt trägt den Titel "SolarAlgen".

Ziel des SolarAlgen-Projektes ist es, natürliche Farbstoffe aus Mikroalgen zu verwenden, um damit Solarzellen zu konstruieren. "Diese sogenannten Farbstoffsolarzellen imitieren das natürliche Prinzip der Fotosynthese", schildert Prof. Nadine Buczek, die gemeinsam mit Prof. Mark Elbing das Projekt an der TH Lübeck leitet. Die Mikroalgen werden vom Projektpartner Sea und Sun Technology GmbH in Trappenkamp in großen offenen Becken kultiviert. "Bisher werden diese Farbstoffe aus Mikroalgen kaum auf ihre Eignung in Solarzellen getestet – das wollen wir mit unserem Projekt ändern", berichtet Prof. Mark Elbing. Die Projektförderung durch die EKSH beträgt rund 150.000 Euro.

Wichtige Arbeiten werden dabei im sogenannten Solarhaus der THL erfolgen – dieses Haus dient seit seiner Errichtung Anfang der 1980er-Jahre als Reallabor zur Forschung an Solarzellen und Thermoelektrika.

Das zweite Projekt, welches die EKSH mit rund 57.000 Euro fördert, ist der JuniorCampus – unter dem "Dach" des JuniorCampus fördert die TH Lübeck seit vielen Jahren den Forschungsgeist primär von Kindern und Jugendlichen aller Altersklassen. "Dank der Förderung der EKSH konnten zwei zusätzliche Angebote mit dem Schwerpunkt Umweltbildung/Erneuerbare Energien geschaffen werden.

Ein schulisches Modul für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II zum Thema: Energie für die Zukunft und ein außerschulisches Modul im Nachmittagsbereich für Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren zum Thema: Energie aus der Natur oder alles Müll?", freut sich Prof. Jürgen Tchorz, der Leiter des JuniorCampus.

"Beide Projekte stehen exemplarisch für die Schwerpunkte der EKSH", schildert Frank Osterwald, "durch das Förderprogramm Hochschule-Wirtschaft-Transfer fördert die EKSH den Wissenstransfer von der Forschung in die Unternehmen. Gleichzeitig fokussiert sich die EKSH jedoch auch vermehrt auf Talentförderung und Jugendbildung im Bereich der Energie und des Klimaschutzes." Die gemeinnützige Gesellschaft stellt jährlich rund zwei Millionen Euro für pilothafte Vorhaben und Programme bereit. Gesellschafter der EKSH sind eine GbR aus den Hochschulen des Landes, die HanseWerk AG und das Land Schleswig-Holstein.

Prof. Dr.-Ing. Frank Osterwald (EKSH), Prof. Dr. Mark Elbing (THL), Prof. Dr. Nadine Buczek (THL) und Prof. Dr. Pawel Buczek (HAW-HH). Foto: THL.

Prof. Dr.-Ing. Frank Osterwald (EKSH), Prof. Dr. Mark Elbing (THL), Prof. Dr. Nadine Buczek (THL) und Prof. Dr. Pawel Buczek (HAW-HH). Foto: THL.


Text-Nummer: 152016   Autor: THL/Red.   vom 02.06.2022 um 11.07 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.