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Innensenator will gegen Autoposer vorgehen

Lübeck: Innensenator Ludger Hinsen kritisiert die rasenden Autoposer scharf. Bereits im Vorfeld des tödlichen Unfalls vom 30. Mai 2022 stellte die Fackenburger Allee einen regelmäßigen Einsatzort für die Messfahrzeuge des Ordnungsamtes dar. Raser und Poser nutzen die Strecke regelmäßig, um mit deutlichen überhöhten Geschwindigkeiten ihr Auto zu präsentieren.

Nachdem Mitte Mai ein Fahrzeugführer mit 96 km/h anstatt der maximal erlaubten 50 km/h die Fackenburger Allee befuhr und es wenige Tage später zu dem schweren Unfall mit Todesfolge kam, stellten die Einsatzkräfte bereits einen Tag danach zwei Motorräder mit 105 km/h und 92 km/h fest. Trotz des tragischen Unfalls geht die Raserei weiter.

Nachdem ein Verkehrsteilnehmer sein Fahrzeug am Donnerstag, 2. Juni 2022, mit 95 km/h präsentierte, folgten auch am Freitag, 3. Juni 2022, zwei weitere Fahrverbote für die Fahrer, die ihre Fahrzeuge mit 99 km/h und 107 km/h über die Fackenburger Allee bewegten.

Die Fahrzeugführer müssen sich in Ordnungswidrigkeiten für ihre Geschwindigkeitsübertretungen verantworten. Die voraussichtliche Geldbuße beträgt bis zu 560 Euro und enthält außerdem ein Fahrverbot von ein bis zwei Monaten.

Innensenator Ludger Hinsen macht deutlich, dass die Kontrollen intensiviert werden, um die Sicherheit in der Fackenburger Allee wiederherzustellen. Die Polizei plant zudem weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit dem kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck und wird Aggressionsdelikte im Straßenverkehr mit Nachdruck verfolgen.

Trotz des tödlichen Unfalls am 30. Mai stellt die Stadt immer noch viele Raser in der Fackenburger Allee fest. Foto: STE/Archiv

Trotz des tödlichen Unfalls am 30. Mai stellt die Stadt immer noch viele Raser in der Fackenburger Allee fest. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 152148   Autor: Presseamt Lübeck   vom 10.06.2022 um 11.35 Uhr

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